Ultrabooks sind tot, lang leben die Ultrabooks

2. Oktober 2012, 11:12
  • Ultrabooks: nicht so erfolgreich, wie erwartet, aber dennoch nicht tot.
    foto: dapd

    Ultrabooks: nicht so erfolgreich, wie erwartet, aber dennoch nicht tot.

Marktforscher schrauben Prognosen aufgrund hoher Preise und fehlendem Hype zurück – trotzdem großes Wachstum

"Dude, You're Not Getting an Ultrabook." Mit dieser Formulierung verkünden die Marktforscher von iSuppli, dass sie ihre Prognosen für Ultrabook-Verkäufe reduziert haben. Zu hohe Preise und zu wenig effektives Marketing seien daran schuld, dass die Laptop-Kategorie die hohen Erwartungen nicht erfüllen könne. Einige US-Medien haben nun das Ende der Ultrabooks verkündet. Doch nicht alle Marktbeobachter teilen die Sichtweise.

Prognose halbiert

iSuppli hat seine Prognose von ausgelieferten Ultrabooks für das Jahr 2012 von 22 Millionen Geräte auf 10,3 Millionen gekürzt. Mehr als die Hälfte dieser Geräte sollen im vierten Quartal ausgeliefert werden. Für 2013 gehen die Analysten davon aus, dass die Hersteller 44 Millionen statt wie ursprünglich angenommen 61 Millionen Ultrabooks geliefert werden. Bei den Zahlen handelt es sich nicht um Verkäufe, sondern Lieferungen der Hersteller an den Handel.

Zu hohe Preise

Laut iSuppli hätten es die Hersteller bis jetzt nicht geschafft, den gleichen Hype um Ultrabooks aufzubauen, wie sie es um Tablets und Smartphones geschafft haben. Das Unternehmen schätzt, dass die Kategorie erst bei Preisen von 600 US-Dollar eine breitere Marktakzeptanz finden würde. Derzeit würden Geräte etwa 1.000 Dollar kosten. Vor allem neue Windows-8-Modelle mit Features wie Touchscreens könnten den Markt vorantreiben, vorausgesetzt der Preis liege zwischen 600 und 700 Dollar.

Apple als Gradmesser

Für TechCruch und AllThingsD ist die Kategorie der Ultrabooks somit gefloppt. Bei The Next Web interpretiert man die Prognosen hingegen ganz anders. Bezug nehmend auf die iSuppli-Prognose dürften im letzten Quartal 2012 etwa sechs Millionen Ultrabooks ausgeliefert werden. Sehe man das in Relation zu Apples erfolgreichen MacBook Air, könne keineswegs davon die Rede sein, dass Ultrabooks tot sind. In den vergangenen fünf Quartalen verkaufte Apple jeweils zwischen 2,8 und 3,7 Millionen MacBooks (Air und Pro zusammengefasst).

Verkäufe vs. Lieferungen

Treffen die Schätzungen von iSuppli zu, übertreffen Ultrabooks Apples MacBook Pro und Air deutlich. Ein genauer Vergleich ist zwar nicht möglich, da es sich wie erwähnt bei den Zahlen von iSuppli um Auslieferungen und nicht um Verkäufe handelt. The Next Web geht aber davon aus, dass die Verkaufszahlen nicht drastisch darunter liegen dürften, zumal die Hersteller wohl keine Lieferungen in der Größenordnung ausschicken dürften, wenn die Lagerbestände aus den Vorquartalen noch gefüllt seien.

Die Marktforscher haben ihre Prognosen zwar gekürzt, doch von einem Tod der Ultrabooks könne nicht gesprochen werden. Die Windows-Rechner seien erfolgreicher als Apples populäre Laptops und sollen 2013 ordentlich zulegen. (red, derStandard.at, 2.10.2012)

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note * 10^infinity book

UltraMegaGigaTerraBooks mit SuperPlusPlusZumQuadrat-hast-du-noch-nicht-gesehen AMO-asdfjklö-LED Displays in FULLMEGATOLL HDPLUS+undEXTRAHD-für-alle-Fälle Auflößung in der WTFFTWZOMPFGOLOLOL Edition.

Ultrabook verhindert Notebookkauf

August 2010 kaufte ich einen ASUS UL30A. Das Spezialnotebook für Propheten die im eigenen Land nichts gelten und ständig um die halbe Welt fliegen müssen. Mit 12 Stunden Laufzeit ist München Peking kein Problem.

Später wollte ich die ganze Familie mit dem Wundernotebook ausrüsten. Geht aber nicht, wird nicht mehr hergestellt.

Warum? Ultrabook-Hype von Intel. Durch den 85 Wh Akku wiegt der Asus UL30A 1,8 kg. Zuviel für das Ultrabook Limit. Wie lösen das die Hersteller? Einfach kleineren Akku rein, schon ist man auf 1,5 kg und halber Laufzeit.

Reichen 6 Stunden nicht? Zwischen Laufzeit im Flugzeug, Display aug geringste Helligkeit und Arbeiten im Freien mit hell gestellten Display ist ein beträchtlicher Unterschied.

kaufst halt keines.
Für die paar Mal fliegen brauchst du übrigens auch kein Notebook ;)

Übrigens gibt es auch Wechselakkus und sogar solche die man in manchen UB in das Laufwerkfach einführen kann.

Keine Desktops seit 1994

Was machst Du im Flugzeug ohne Notebook?

Im übrigen, jetzt gibt es endlich ein Notebook für alle meine Wünsche:

2 Akkus wechselbar. Zusammen zwar nur 9 Stunden Laufzeit, aber man kann ja einen zusätlichen Akku während des Betriebs tauschen.

Alles normale Anschlüsse
Mattes Display

Gibt es derzeit im führenden Computerfachgeschäft Österreichs.

Schau mal beim Hofer vorbei,
Medion Akoya U4216 ist endlich ein ordentliches Ultrabook.

Grammatik...

Ich kaufe den Hofer Rechner sicher nicht.
Jeder hat eben andere Bedürfnisse.

Ich brauche eine hohe Auflösung, große SSD, ordentlich RAM, eine NVidia Cuda Grafikkarte, USB3, unter 14", möglichste leicht.
Die Akkulaufzeit ist Nebensächlich.

Deine Frage ist aber ein Scherz oder? Wie sind wir ohne Notebooks geflogen...
Gerade dir würde es nicht schaden einmal ein richtiges Buch mit echter Gramatik und sauberer Semantik zu lesen...

Was ich brauche

Hohe Auflösung: mehr als 1366x768 auf 13,3" ist sinnlos.
große SSD: brauche mindestens 500 GB, gibt es nicht als SSD
ordentlich RAM: Hofer Ultrabook kann bis 16 GB erseitert werden
Graphikarte: Intel integriert ist die sparsamste
USB3 hat der Hofer Ultrabook
Akkulaufzeit ist extrem wichtig auf Langstreckenflügen und beim Arbeiten im Freien.
Hohe Akkulaufzeit ist ja auch ein Indikator für geringen Stromverbrauch, geringe Wärmeentwicklung, geringen Kühlbedarf.
Die Frage ist kein Schezr. Im Flugzeug wird gearbeitet. Reden vorbereitet oder am Rückflug all die Kontakte in die Datenbank eingetragen.

Nur weil du etwas nicht brauchst ist es noch lang nicht sinnlos. Unter 800 in der Vertikalen kaufe ich sowieso kein Display. Das hat heute schon ein 4" Display.
Kontakte in welche Datenbank? Dafür habe ich ein Handy und eine Sekretärin.
In einem mobilen Gerät ist eine Festplatte veraltet und gefährlich. Wozu braucht man intern über 500gb? dafür gibt es USB und Thunderbold. Über TB hoffentlich auch bald externe GrafikLösungen/Gehäuse. Daten gehören sowieso aufs RAID und den Server schon alleine wenn sich die Kommunisten für meine Daten interessieren. Diese Gefahr besteht bei dir natürlich nicht aber wenn dein Notebook weg ist arg erst du dich sicher auch über den Datenverlust.
Arbeiten in der Arbeitszeit nicht im Flugzeug. Lesen bildet...

was ist ein "Ultrabook", und wie die nächste Steigerung, etwa "Megabook", und danach das "Ultramegabook"?

Ultrabook (lt. Wikipedia)

Ultrabook ist ein eingetragenes Warenzeichen von Intel für besonders kleine und leichte Notebooks mit Intel-Prozessoren. Um den Namen tragen zu dürfen, müssen die Geräte eine Reihe von Anforderungen erfüllen. Dazu gehören eine hohe Akkulaufzeit, eine akzeptable Leistung und Tablet-Computer-ähnliche Eigenschaften wie schnelles Aufwachen aus dem Standby.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/w/index.p... =107695749

@Markus...

recht herzlichen Dank für die Erklärung samt Link

Ultrabook werden Geräte benannt die innerhalb der von Intel vorgegebenen standards arbeiten. Somit sind sie klein, dünn und energiesparend. Die genaue definition von Ultrabook kann man sicher auf intel.de erfahren. Wer ein Ultramegahypersuperbook will kann sich ja einen "Laptop" mit 19" Display kaufen ;) .

@A...

d.h., ein Asus Aspire One with AMD Prozessor gehört nicht dazu, weil kein Intel Prozessor eingebaut wurde?

he he, "Ultramegahypersuperbook" ;-)

Vorschreibungen von Intel für Ultrabooks. ULV CPU (gibts nur von Intel).. Laptop größer als 14" darf nur 21mm dick sein, kleiner als 14" nur 18mm. Muss Flashspeicher oder SSD verwenden (eine normale Festplatte ist nur in kombination mit Flashspeicher erlaubt). Wifi und Bluetooth muss an Board sein. USB3 und/oder Thunderbolt. Ohne Zusatzakku oder Steckdose soll das gerät 7h durchhalten. Dann darf ein Notebook laut Intel "Ultrabook" heissen :)

Nochmals Danke, ja, sollte Acer lauten ;-)
Dir Rahmenbedingungen sind ja wirklich signifikant, spannend.

Nachdem die Bezeichnung "Ultrabook" von Intel kommt glaube ich nicht das ein AMD-Notebook ein Ultrabook werden kann. Noch dazu wäre es mir neu das "ASUS" Laptops mit dem Namen "Aspire" tauft, meinst du Acer? ;)

Ultrabooks sind halt Notebooks wie sie sein sollten.

Kein Mensch braucht wirklich ein DVD Laufwerk oder 17"...
dafür gibts vernünftige Standpcs.

ja aus heutiger Sicht stimmt das.

Soll der Bildschirm *wesentlich* größer als 14" sein, ist IMHO ein StandPC (oder meinentwegen selbst ein all-in-one-PC) robuster und langlebiger als ein 18" 'Briefbeschwerer'. Und dort wo im mobilen Einsatz DVD Laufwerke benötigt werden, kann man sie in der Tat entweder extern anschließen oder sich mit virtuellen Laufwerken und ISO/BIN/UIF Image-Dateien helfen (Image als virtualles Laufwerk 'mounten'). Die Vorgaben von INTEL finde ich schon ok, und 'ultrabook' ist halt die Bezeichnung dafür, irgendwie muss man die Dinger ja benennen ...

ein dvd-laufwerk ist unterwegs schon sehr oft sehr praktisch.

mfg,
ein netbook-besitzer dessen externes dvd-laufwerk fast so groß ist wie das netbook selbst

Jein ...

Natürlich ist ein DVD Laufwerk 'praktisch' aber es bringt seit der Frühphase von Notebooks (mit CD Laufwerk) Probleme mit sich. Die Laufwerke sind relativ schwer und aus heutiger Sicht techn. träge; obendrein mechanisch relativ anfällig. Bei meinen Notebooks musste ich immer als erstes die Laufwerke tauschen, obwohl ich die Geräte sanft behandelt hatte ...

wenns hin wird kann man sich immer noch ein externes zulegen...

Aber ehrlich, wofür braucht man ein DVD Laufwerk? Daten werden simpler per USB Stick oder online transportiert und bei Software hat die DVD als Verkaufsdatenträger aufgrund der ganzen online Stores inzwischen auch weitestgehend ausgedient.

Das einzige was bald tot ist, ist der Desktop PC

Mit Ausnahme der Gamer - denn die brauchen Leistung satt.

Das Konzept dass man ein riesen Trumm unterm Tisch stehen hat und einen klobigen Bildschirm und dazwischen ein Wulst an Kabeln und mit Maus / Tastatur, das macht, was man genausogut mit den Fingern machen kann, ist voriges Jahrhundert :-)

Wenn Win8 auf neuen Geräten vorinstalliert ist, gönne ich mir einen All-in-One mit Touchscreen!

genau das glaube ich eben nicht und halte ich für einen getrendsetteten Hype ...

Der Desktop PC ist IMHO nicht tot und wird auch nicht so bald tot sein und ich weiß nicht warum man seit Dekaden schon immer wieder Anlauf nimmt, den DesktopPC begraben zu wollen. Überall dort wo ein Computer viele Jahre viele h/Tag laufen soll/muss, sind doch desktops sehr rubust, langlebig, unkaputtbar. Große Bildschirme benötigen viele Menschen (nicht nur Sehbehinderte) und Touch ... halte ich immer noch für einen Affenhype; ersetzt niemals Tastatur/Maus, schon gar nicht dort wo viel geschrieben werden muss oder viele Daten erfasst werden müssen, von der Baustelle bishinzu klassischer Büroarbeit, was soll Touch im Büro? Nein nein, den Desktop gibts lange noch (auch weil dessen Preise mitunter günstig sind)

hm

sie sind ein typisches beispiel für leute, die denrückschritt im fortschritt nicht erkennen. touchscreens sind super, z.b. im mobilbereich, aber es ist nicht angenehm mit den fingern nach vorne raufzufuchteln, abgesehen, dass es irrsinnig anstrengend wäre. ständig nach unten schauen, ist auch nicht gerade der bringer für die wirbelsäule. abgesehen davon sind finger sehr klobig und man kann programme nach wie vor anders besser bedienen, auch wenn man das irgendwann mal mit gedanken können wird...

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