Maps-Desaster: Kein negativer Einfluss auf iPhone-5-Verkäufe

2. Oktober 2012, 10:57
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Mit der Entschuldigung von Tim Cook sei das Problem aber zu einem größeren geworden als es sei

Das Fiasko mit Apples eigener Maps-Anwendung scheint die iPhone 5 Verkäufe in keiner Art und Weise negativ zu beeinflussen. Wie auch in den Vorjahren verzeichnet Apple neue Rekorde bei der Anzahl der Bestellungen des neuen Smartphones. Allein am ersten Wochenende hat Apple fünf Millionen Stück verkauft.

Keine Beunruhigung bei Kunden

Wie AllThingsD berichtet, hat der Analyst Gene Munster zwanzig Apple Stores in den USA aufgesucht und in nur vier der Stores iPhone 5 Geräte vorgefunden. Alle vier Stores waren demnach in kleineren Städten und die vorhandenen Geräte nur für Verträge mit einem bestimmten Mobilfunker vorgesehen. Munsters Meinung nach würde Kunden das Problem rund um die Maps gar nicht sehr stark beunruhigen.

Entschuldigung war gut für Apple

Die Entschuldigung von Apples CEO Tim Cook habe deshalb umso mehr überrascht, weil es das Problem zu einem noch größeren mache als es eventuell sei. Apple Maps sei für das Unternehmen zwar peinlich, so AllThingsD, für Apple selbst sei der Schaden allerdings minimal. Ein weiterer Analyst, Brian White, sagt, dass die Entschuldigung aus längerfristiger Sicht Apple helfen wird, ihren Status als vertrauenswürdiges Unternehmen auszubauen. (red, derStandard.at, 2.10.2012)

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    Das Fiasko mit Apple Maps scheint sich auf die Verkäufe des neuen iPhones nicht auszuwirken

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