Ölpreise leicht unter Druck

5. Oktober 2012, 08:01
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Syrien-Krise hält Ölmarkt in Atem

Singapur - Die Ölpreise haben zum Wochenausklang einen Teil ihrer kräftigen Gewinne vom Vorabend wieder abgegeben. Sorgen um eine weitere Eskalation des Syrien-Konflikts dominierten zuletzt die Entwicklung an den Ölmärkten und hatten die Preise am Donnerstag beflügelt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Freitagmorgen 111,88 US-Dollar (86,39 Euro). Das waren 68 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) fiel um 34 Cent auf 91,38 Dollar.

Vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht, der am frühen Freitagnachmittag veröffentlicht wird, hielt der Konflikt zwischen Syrien und dem Nachbarland Türkei den Ölmarkt in Atem. Nach dem Granatenangriff auf ein Grenzdorf hat die türkische Regierung nunmehr freie Hand für Militäreinsätze. Das türkische Parlament erlaubte der Regierung am Donnerstag Einsätze auch über die Landesgrenze hinaus. Die Situation in der Region, in der einige wichtige Ölpipelines liegen, blieb damit bis zuletzt angespannt. (APA, 5.10.2012)

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