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vergrößern 959x600Anhänger des Wahlbündnisses "Georgischer Traum" feiern in der Hauptstadt Tiflis.
vergrößern 959x600Tausende Oppositionsanhänger strömten auf den Freiheitsplatz in Tiflis.
vergrößern 959x600Bidsina Iwanischwili, Milliardär und Führer des Oppositionsbündnisses, freut sich über den Wahlsieg.
vergrößern 959x600Die Partei von Präsident Mihail Saakaschwili muss eine empfindliche Niederlage verkraften. Sie wird in Opposition gehen.
Tiflis - Georgiens Präsident Michail Saakaschwili hat die Niederlage seiner Partei bei der Parlamentswahl eingestanden. "Es ist klar, dass der Georgische Traum eine Mehrheit gewonnen hat", sagte Saakaschwili am Dienstag in einer Fernsehansprache. Das Oppositionsbündnis des Milliardärs Bidsina Iwanischwili lag nach Auszählung eines Viertels der nach Verhältniswahlrecht vergebenen Mandate mit 53 Prozent deutlich vorne.
Nach der hart umkämpften Parlamentswahl in der Südkaukasusrepublik räumte Saakaschwili überraschend schnell die Niederlage seiner Partei ein. "Die Demokratie hat gewonnen", sagte der Staatschef, seine Partei gehe in die Opposition. Einige Positionen des Oppositionsbündnisses seien jedoch völlig inakzeptabel.
Iwanischwili hatte schon nach Bekanntgabe der ersten Teilergebnisse den Sieg seiner Partei erklärt. In der Nacht strömten tausende Anhänger auf den zentralen Freiheitsplatz in der Hauptstadt Tiflis, um den Sieg zu feiern. Die Opposition lag am Dienstagmittag sowohl bei den nach Verhältniswahlrecht vergebenen Sitzen als auch bei den Direktmandaten deutlich in Führung.
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die die Wahl überwacht hatte, sprach am Dienstag von einem "wichtigen Schritt" für die Demokratie in der früheren Sowjetrepublik. EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs sagte, es habe sich um demokratische Wahlen gehandelt und nur geringe Unregelmäßigkeiten gegeben. Der Wahlausgang werde die Politik der EU nicht beeinflussen, so Piebalgs.
Saakaschwili war im Zuge der Protestbewegung 2003 an die Macht gelangt. Der im Westen ausgebildete Politiker galt zunächst als Hoffnungsträger der Demokratiebewegung, doch sein Stern begann nach der Niederlage im militärischen Konflikt mit Russland im Sommer 2008 zu sinken. Kritiker warfen ihm zuletzt autoritäre Tendenzen und die Unterdrückung der Opposition vor. Ein Skandal um die Folterung von Gefangenen beschädigte zuletzt das Ansehen seiner Regierung. (APA, 2.10.2012)
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Wenn ein paar Köpfe ausgetauscht werden, heisst das noch nicht, dass sich Fundamentales ändert.
Will die neue Regierung der Folter entsagen?
Will sie mit der Definition der eigenen Grenzen auch die der Nachbarn anerkennen?
Will sie der Opposition auch einen Platz im Land lassen?
schließlich ist Russland flächenmässig das größte Land der Erde und es wäre ein gutes Argument für seine Vasallen, aber auch Nachbarn, wenn Russland da mit gutem Beispiel vorangehen würde.
Aber ich denke mit dem Köpfe ausstauschen wird das so schnell nix in Russland.....aber ein bisschen träumen wird ja hier mal erlaubt sein.
Aber vielleicht solölte Russland da mal von seinem kleinen Nachbarn lernen, dass auch ein Machtwechsel durch Wahlen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjet-Union ohne massive Einmischung äußerer Kräfte möglich ist
Dass Saakaschwili freimütig seine Niederlage einräumt zeigt dass er ein Demokrat ist, im Gegensatz zu all den Schauermärchen die uns die Kremllobby über Jahre hinweg reinprügeln wollte. Jetzt kommt Iwanischwili und somit eine Kreml-Marionette - auf die Bürger Georgiens kommt eine autoritäre Zeit zu. Schade dass ein weiteres Land der freien Welt verloren geht.
was wäre denn eigentlich an einer demokratisch gewählten Kreml-Marionette weniger demokratisch als an einer demokratisch gewählten US-Marionette? beide wären ja eh Marionetten.
dass die Menschen lieber eine s.g. Kreml-Marionette als die zunehmend autoritär regierende und kriegsgeile US-Marionette Saakschwilli wählen zeigt, dass auch ein - dem Kreml gegenüber wohlbesonnener- Kanditat auch ein Demokrat und demokratisch wählbar ist und die Wähler keine US-like Konfrontationspolitik wollen, im Gegensatz zu all den Schauermärchen die Ihnen die NATO-lobby über Jahre hinweg reinprügelt hatte.
Der Artikel ist zwar schon zwei Jahre alt, vermittelt aber dennoch einige Einblicke in den zukünftigen georgischen Präsidenten:
http://www.prospectmagazine.co.uk/magazine/... nthropist/
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