Große Mehrheit glaubt an Obamas Wahlsieg

1. Oktober 2012, 19:43

Selbst ein Drittel der Republikaner glaubt nicht mehr an Romney

Washington - Die meisten Amerikaner erwarten einer neuen Umfrage zufolge einen Sieg von US-Präsident Barack Obama über seinen republikanischen Herausforderer Mitt Romney bei der Wahl im November. 63 Prozent der Befragten meinen, dass der demokratische Amtsinhaber das Rennen machen wird, wie eine am Montag veröffentlichte Erhebung der "Washington Post" und des TV-Senders ABC zeigt. Selbst 32 Prozent der befragten Republikaner glauben demnach an eine Niederlage ihres Kandidaten.

Ähnlich eindeutig ist die Einschätzung der Befragten, wer das mit Hochspannung erwartete Rededuell im Fernsehen am kommenden Mittwoch (Donnerstagnacht deutscher Zeit) gewinnen wird. 55 Prozent sehen bessere Chancen für Obama, nur 31 Prozent für Romney. Beide Politiker hatten sich am Montag für eine Vorbereitung aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Die insgesamt drei Debatten gelten als Romneys letzte Möglichkeit, den Präsidenten in der Wählergunst zu überholen.

Der "Washington-Post"-Umfrage zufolge liefern sich beide zwar in absoluten Wählerstimmen gerechnet ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In den besonders umkämpften Bundesstaaten, die als wahlentscheidend gelten, liegt Romney aber mit 41 Prozent deutlich hinter Obama, der dort im Durchschnitt auf 52 Prozent kommt. (APA, 1.10.2012)

Leider kann ich diesen Optimismus erst in einen Monat teilen.

Aber falls Obama seine Rede-Duelle gut übersteht (wo man schon an verschiedenen Stellen lesen konnte, das Rommney es leichter haben wird (zumindest bei der ersten Debatte) da er niedrigere Erwartungen erfüllen muss als Obama) und nichts unvorhergesehenes mehr passiert (weiterer Tod eines Diplomaten durch einen Terroranschlag, ein rassistischer Mord durch einen Schwarzen in Florida, Atombombentest im Iran, Fox grabt eine Art amerikanische Brutkastenlüge gegen Obamacare aus usw.) sollte er gewinnen (selbst wenn Florida an Rommney geht). Die Strategen der Demokraten sollten sich auch überlegen wie sie die Sitze im Kongress bekommen/halten.

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