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2009 moderierte er den Life Ball in Wien.
Berlin - Der deutsche Fernsehkomiker Dirk Bach ist tot. Wie die "Bild"-Zeitung und die "B.Z." berichten, starb der Schauspieler im Alter von 51 Jahren in Berlin. Rettungskräfte hätten vergeblich versucht, Bach in seiner Wohnung wiederzubeleben.
"Wir müssen die traurige Mitteilung verkünden", sagte ein Sprecher des Schlosspark-Theaters Berlin. Dort hätte er in wenigen Tagen die Titelrolle in dem Stück "Der kleine König Dezember" spielen sollen. Das Theater würdigte Bach als "lebenslustigen und sehr liebeswerten Kollegen". "Wir sind zutiefst schockiert, bestürzt und fassungslos", sagte Markus Küttner, RTL-Chef für Comedy-Formate. "Wir trauern und sind in Gedanken bei denen, die er hinterlässt."
Bach ist aller Wahrscheinlichkeit nach an Herzversagen gestorben. Eine Obduktion der Leiche sei nicht vorgesehen, so ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft am Dienstag. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt. Die Ermittlungen wurden damit laut Sprecher abgeschlossen. Die Leiche werde nun zur Beerdigung freigegeben.
Mit schreiend bunten Hemden und schmuckem Tropenhelm amüsierte der schwergewichtige Entertainer Millionen TV-Zuschauer in sechs Staffeln des RTL-Dschungelcamps "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" an der Seite von Sonja Zietlow.
Im Fernsehen hatte er auch Erfolg mit der Sitcom "Lukas" im ZDF (1996-2001) und der "Dirk-Bach-Show" (RTL, 1992-1994) sowie als Pepe in der Kindersendung "Sesamstraße" zwischen 2000 und 2007. Gemeinsam mit Hella von Sinnen hatte er die Sketch-Show "Hella und Dirk". Im ORF wirkte er auch in der "Arge Talkshow" mit. Er spielte auch leidenschaftlich Theater, etwa bei den Nibelungen-Festspielen in Worms und beim Musical "Kein Pardon!" in Düsseldorf, das auf dem gleichnamigen Film des Komikers Hape Kerkeling beruhte.
Bach trat auch als Moderator beim Life Ball auf, 2008 erhielt er den Reminders Day Award für sein Engagement im Kampf gegen HIV. Bach setzte sich generell für die Gleichberechtigung von Homosexuellen ein. Er selbst verlobte sich 1999 in Florida mit seinem langjährigen Lebensgefährten, heiraten wollte er aber erst, wenn die homosexuelle Ehe der heterosexuellen rechtlich gleichgestellt sei.
Selbst wäre er nie ins Dschungelcamp gegangen: "Nein, warum sollte ich?", sagte er anlässlich seines 50. Geburtstags am 23. April 2011. "Ich bin ja da drin. Also, ich werde den Teufel tun, da zu übernachten oder sonstige Dinge zu tun. (...) Die Leute, die das machen, haben ja einfach einen ganz anderen Plan als ich. Ich moderiere eine Sendung, und die - machen was anderes für ihre Karrieren ..." (APA/red, derStandard.at, 1.10.2012)
Nachlese
derStandard.at: Dirk Bach 2011 im Interview - "Der Dschungel ist vielleicht fröhlicher"
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Wahrscheinlich sah ich ihn nie auf der Bühne, sondern nur auf Privat-Sendern in pardon "doofen" bis "sehr doofen" Rollen.
Jetzt wird mir Dirk Bach direkt sympathisch. Auch darum, weil ihn Kreuznet, die gottläscherliche Internetplattform für durchgeknalle 500 Prozent Katholiken in der Höller schmorren und brennen lassen will!
Sicher hat der liebe Gott Erbarmen mit dem "kleinen Mönch" und freut sich auf seine seriösen Himmels-TV-Auftritte!
Im übrigen, die "gottverdammte Homepage von Kreuz.net" kann nicht mehr aufgerufen werden. Macht nix, soll sie doch in der Hölle schmorren.
der Katholen
http://kreuz.net/article.15957.html
Die Angaben von Medikamente gegen Bluthochdruck und Herzinsuffizient deuten mit großer Wahrscheinlichkeit auf Schlafapnoe als Todesursache von Dirk Bach hin. Die unbehandelte Schlafapnoe kann Herzversagen auslösen, wird aber selten als Todesursache gesehen.
Viele Schlafmediziner weisen auf die Gefahren der Schlafapnoe hin - in Österreich gibt es ca. 400.000 Betroffene, es sind aber nur knapp 30.000 in Therapie.
Selbsthilfegruppe Schlafapnoe
Info:
www.schlafapnoe-shg.at
http://www.youtube.com/watch?v=XEgmeo3LofU
Damit stellte err schon fast Trude Herr in den Schatten!
weiss, daß er ein großartiger Schauspieler war, zum Beispiel "Der Marquis schreibt einen unerhörten Brief" am Schauspielhaus Köln. Ihm hat man die "wilde Ballance" zwischen TV-Entertainment und hohe Kunst abnehmen können.
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