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vergrößern 645x484Dornenkronenseesterne gefährden Korallen noch stärker als wir Menschen.
Canberra/Wien - Das Great Barrier Reef ist das größte Korallenriff der Welt und sogar vom Weltraum aus sichtbar. Doch wie lange noch? In den vergangenen 27 Jahren ist die Korallendecke nämlich um mehr als 50 Prozent geschrumpft, schreiben australische Forscher im Fachblatt "PNAS". Und wenn sich der Trend fortsetzt, könnten in den nächsten zehn Jahren weitere 50 Prozent verschwinden, ergänzt ein beteiligter Wissenschafter.
Hauptursache ist nicht die Erwärmung des Meeres und die dadurch verursachte Korallenbleiche. Nur zehn Prozent der Verluste der Korallen gehen nach Angaben der Forscher darauf zurück. Viel verheerendere Folgen hatten schwere Stürme (48 Prozent) und der Befall mit Dornenkronenseesternen (42 Prozent). "Wir können die Stürme nicht verhindern, aber vielleicht können wir die Seesterne eindämmen", meinte John Gunn vom Australischen Institut für Meereskunde. "Wenn uns das gelingt, haben die Korallen eine bessere Chance, sich an die höheren Wassertemperaturen und die Versauerung der Meere anzupassen."
Doch das wird nicht einfach: Ein einziges Exemplar, das bis zu 23 Arme haben kann und pro Tag eine faustgroße Koralle vertilgt, kann pro Jahr bis zu 50 Millionen Nachkommen produzieren. Wenn das Ökosystem aus dem Gleichgewicht ist und Feinde wie Riesenmuscheln und -schnecken dezimiert sind, vermehren sich die Dornenkronenseesterne rasant und fallen - ähnlich wie Heuschreckenschwärme an Land - zu Hunderttausenden ein. (APA, tasch, red, DER STANDARD, 2.10.2012)
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..über jeden blödsinn wird geschrieben, ob person a oder b gesagt oder getan hat, ob person a fehler x oder y gemacht hat. aber wenn korallen sterben, eines der wichtigsten naturwunder dieser welt, dann sieht man - mit ausnahme ein paar forscher - zu.
manchmal denke ich mir, es wird mal wieder zeit für einen diktator. im positiven sinne. jemanden, der den ton angibt, und die menschen wachrüttelt. und für alle, die jetzt schreien, ich wäre gegen demokratie: es gibt den "diktator" bereits: unsere natur. die naturgesetze. wenn wir diese nicht einhalten, werden wir bestraft. es wird die zeit kommen, wo unsere kindeskinder uns zur rechenschaft ziehen werden. gestern kriegsverbrecher, morgen naturverbrecher.
Klimawandel und Versauerung der Meere haben dieselbe Ursache. CO2. Mit der CO2-Sättigung sinkt die CO2-Bindungskapazität der Ozeane, was gleichzeitig den CO2-Gehalt der Atmosphäre erhöht. Die massive Abholzung der Wälder und die Überfischung der Meere begünstigen diese negative Entwicklung.
könnte doch auch durch die klimaveränderung entstanden sein? und dass diese seesterne sich so verbreiten könnte wiederum durch umweltverschmutzung (vom menschen) verursacht sein?
wenn ja, dann kommt der mensch wohl doch auf ca. 99% schuld ;)
90% der Speise- und Raubfische der Weltmeere sind bereits tot bzw gefischt. Das Meer übersäuert immer mehr, und erwärmt sich zusätzlich. an mindestens 90% der Auswirkungen sind WIR Menschen schuld, dafür gibt es gesicherte Fakten und Beweise.
Und wenn man dann hier posts a la "sowas hats schon immer gegeben.." liest wird einem ja fast schlecht. Ja es gab schon Massensterben auf dem Planeten, aber dieses ist eines von Menschenhand herbeigeführtes. Doof nur, dass es unser eigener Lebensraum ist, den wir da so professionell zerstören. Und am Ende sind wir selber dran .. Es ist höchste Zeit aufzuwachen und umzudenken! wir brauchen im Supermarkt nicht 100 verschieden Fischsorten. Auch keine chilenischen Trauben im Sommer,..
wenn Urvölker aus Fischmangel bereits alles (inklusive Schnecken essen) .. Wenn durch Erderwärmung Fischbestände in kaltes Gewässer abwandern und durch heißere Luft mehr Orkane und Sturmwetter entstehen...
Die Welt ist ein Ökosystem. Ein Ökosystem stellt einen Kreislauf darf. Zeigen Sie mir in einem Kreislauf einen Punkt der nicht den nächsten betrifft und erklären Sie mir bitte noch mal wo ich das Thema verfehlt habe? Die Seesterne als Beispiel haben keine natürlichen Feinde mehr .. deshalb vermehren sie sich explosionsartig. Das Beispiel kann man immer und überall bringen, richtig, denn sie sollten auch wissen, dass alles mit allem zusammenhängt. Das ist der Nachteil eines geschlossenen Ökosystems. Alles hat Auswirkungen auf alles!
Hirnrissige Frage..
aber nein, sterben ist gleichbedeutend wie leben.
es geht nicht um das Individuum sondern um die Daseinsberechtigung der Spezies Mensch. Die, sofern sie sich als "Intelligentes Wesen" bezeichnet. Die Grundsätze des Lebens verstehen muss. Sonst wird sie ausgemustert. Nicht von der Natur, sondern durch die eigenen Taten.
ja und ? völlig egal ob es die Spezies Mensch morgen noch gibt oder nicht. Wir sind nichts, absolut nichts ... eine Verbindung aus Wasser, Kalzium, Magnesium, Eisen, usw. Dann dreht sich die Erde eben ohne uns um die Sonne. Der Planet regeneriert sich wieder von selbst nach dem wir weg sind. (Hoffentlich)
Viele Spezies, haben anderen Lebensraum genommen.
Bisweilen bis zur Extinktion.
Vermessen, von Menschen anderes zu erwarten.
Klimaschutz ist ein Unwort.
Wovor wollte man es schützen? Vor Veränderung?
Das Klima ändert(e) sich laufend.
Den Planeten retten. Auch so eine (unwissende) Phrase.
Der Planet hat viel Übleres als Menschen überlebt und sich neu erfunden.
Konstanter ökologischer Status existierte zu keiner Zeit. (Sonst keine Veränderung und keine Menschen)
Der Planet ist nicht statisch.
Die Erde wird blühen und gedeihen
lange nachdem es keine Menschen mehr gibt.
Das wissen viele hier.
Es folgt die Erwähnung.
Daher:
Kein Grund zur Übelkeit. :)
*
ich bin Ihrer Meinung, wollte damit auch nicht andeuten, dass die Welt untergeht.
Mir geht es schlicht darum, dass der Mensch, sofern er weiter auf dieser Erde wandeln will und das nächste Jahrtausend auch noch feiern will, anfangen muss das Leben ins seiner Vielfalt schätzen und respektieren zu lernen. Aktuell verhalten wir uns wie ein Elefant im Porzellanlanden.
Die Welt kümmert es nicht ob wir überleben oder nicht.
Jedoch denkt der Mensch er ist der Natur ebenbürtig oder gar Überlegen.. darum gehts mir
Zustimmung auch meinerseits.
Gerade diese Anmaßung über der Natur zu stehen das geringe Verständnis zur Entwicklung der Arten (incl. Hominiden)
besonders aber des Planeten
läßt viele meinen, wir zerstören
das Klima, die Erde oder gar das Sonnensystem.
Aber das ist Unfug.
Wir schaden und selbst,
nehmen dabei ein wenig anderes mit.
Jede Art verändert ihren Lebensraum.
Nicht immer zum Vorteil für andere.
Schade zwar, aber weiter nicht tragisch.
...aus Sicht des Klimas, der Erde und des Sonnensystems.
*
Der Magen ist oft ausstülpbar und wird in die als Futter dienenden Muscheln eingeführt, wobei die Füßchen die Muschelschalen mit einer Kraft von bis zu 50 Newton auseinanderspreizen. Somit findet die Verdauung außerhalb des Körpers statt (extraintestinale Verdauung).
Pycnopodia helianthoides. Extraintestinale Verdauung der Schere eines Taschenkrebses
Wenn die Muschel verspeist ist, zieht der Seestern den Magen wieder ins Innere zurück.
und filtern die Larven aus dem Wasser.
keine Larven = keine Seesterne
Und so eine Riesenmuschel kann unmengen an Wasser filtrieren. Die Dornenkronen produzieren nicht umsonst unmengen an Larven - fast alle werden gefressen - wenn das Ökosystem OK ist.
Ständig laufen solche Zyklen ab. Sehr kurzfristige, wie z.B. der Zusammenhang der Fuchs/Hasen Populationen sind einigermassen nachvollziehbar.
Ich würde alles wetten, dass es eine derartige, zeitweise Massenvermehrung dieser Seesternart schon seit Jahrmillionen gibt und dass früher oder später sich das von selbst wieder regulieren wir. Entweder wird der Bestand durch vermehrte Fressfeinde, Parasiten oder Krankheiten wie Viren oder Bakterien reduziert werden.
Oder sie werden ganz einfach wie die Füchse bei Hasenknappheit verhungern.
Der Mensch ist eben Teil des Ökosystems "Erde" und als solcher leider ein gewichtiger Einflußfaktor geworden bzw. wohl immer schon gewesen. Seit es uns allerdings nicht mehr nur um's Überleben auf der Erde sondern um Wohlstand und Profitmaximierung geht, ist unser negativer Einfluß auf die Artenvielfalt und das biologische Gleichgewicht nicht zu leugnen.
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