"Fressen die Alten den Kuchen weg?" von Andreas Khol und Karl Blecha

Katharina Mittelstaedt, 1. Oktober 2012, 17:45
  • Karl Blecha, Andreas Khol, Christa Chorherr: "Fressen die Alten den 
Kuchen weg? Das Alter neu denken", 19,90 Euro, 248 S., Residenz, Wien 2012
    foto: verlag

    Karl Blecha, Andreas Khol, Christa Chorherr: "Fressen die Alten den Kuchen weg? Das Alter neu denken", 19,90 Euro, 248 S., Residenz, Wien 2012

Die Pensionistenvertreter Andreas Khol und Karl Blecha haben ein Buch schreiben lassen - über das Miteinander der Generationen

Sie lächeln sich an, sie nicken sich zu - "Die Milch wird für alle gleich teuer", sagt Andreas Khol, Präsident des VP-Seniorenbundes, auf seiner gemeinsamen Buchpräsentation mit Karl Blecha, seinem roten Korrelat. Sie zeigen sich gewohnt einig. Und wollen damit vor allem eines: gute Stimmung zum Pensionssystem verbreiten, das "zukunftssicher" und "finanzierbar" sei.

Fressen die Alten den Kuchen weg? ist der reißerische Name ihrer Publikation. Die Frage wird sofort beantwortet: Nein, tun sie nicht. Mit dem Titel wolle man provozieren. Die eigentliche Botschaft sei, dass "der Generationen vertrag lebt". Doch das klingt spröde, zu altbacken.

Das Buch, das Khol und Blecha nicht selbst, sondern nach ihren Ideen und Plänen die Wirtschaftswissenschafterin Christa Chorherr geschrieben hat, handelt also vom Miteinander der Generationen. Alt mit Jung, nicht gegen. Denn die Vertreter beider Altersgruppen sind sich zwischenzeitlich in einem Punkt einig: "Das faktische Pensionsalter muss angehoben werden. Dafür müssen wir alles tun", sagt Blecha. Der Seniorenverband fordert auch, dass Arbeitnehmer schon in jüngeren Jahren mehr verdienen und dafür die Gehaltskurve abgeflacht wird - damit junge Menschen das Geld "dann haben, wenn sie es brauchen". Ein weiteres Anliegen von Blecha und Khol ist es, ein neues Bild des Alters in der Öffentlichkeit zu vermitteln. Alte Menschen säßen nicht mehr taubenfütternd auf Parkbänken, sondern wollen einen Beitrag leisten.

"Wir zwei sind eine Einheit", sagt Blecha. "Unsere Mitglieder wollen doch alle das Gleiche", sagt Khol. Neben den gesetzlichen Änderungen fordern die beiden unisono vor allem eine "Änderung in den Köpfen". Sie wollen klarmachen: Reformgegner muss man an anderer Stelle suchen; in ihren Augen gibt es genug Kuchen für alle. (Katharina Mittelstaedt, DER STANDARD, 2.10.2012)

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Fressen die Alten den Kuchen weg?

Stimmt nur teilweise, denn sie haben ihn schon weg gefressen! Sie laben sich gerade am letzten Rest, an den Bröserln, und die sind auch bald weg!

Budget

Für Bildung und Forschung wird weniger vom Budget ausgegeben als für Pensionen. Dieses Ungleichgewicht wird sich vermutlich weiter ausprägen.

Man muss ja die Herren Blecha und Khol nur anschauen

um zu wissen wer den Kuch gegessen hat!

den schmöker kauf' ich mir doch glatt

um ihn in einigen jahren zu lesen.

(man kann ja schließlich nicht den ganzen lieben langen tag auf einer parkbank hocken und bloß die tauben füttern)

Warum steht der Name des Autors kleiner drauf als die Namen derjenigen, die nur ein Konzept abgeliefert haben?

weil sonst das buch überhaupt niemand kaufen würde

Glaubst du wirklich? Bei so einem provokanten Titel fällt das Buch so oder so auf.

Fressen die alten Politiker den Kuchen weg?

Ja
http://www.format.at/articles/... tpolitiker

Ja, das tun sie. Besonders Khol und Blecha. Khol mehr als Blecha, weil noch unverdienter.

Neugebauer,...

Dr. Benesch, der Spekulantenverein der Alt-Staatsanwälte, Sektionschefs, ...
Schön wenn man als junger Mensch nicht mehr durch Leistung zu Geld kommt, auch keinen Grund oder Wohnung aus eigener Kraft mehr so leicht sich schaffen kann.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Oder doch: Schüssel sollte nicht fehlen.

genauso wurde die zweite republik geplant

Wenn man die Doppelpensionen abstellt oder einschränkt (wenn die eigene zu klein ist), geht es noch länger. Warum heute der Hinterbliebene vom Gestorbenen die Pension weiter bekommen soll, ist die grosse Frage. Das ist ein reines Geschenk auf Kosten der arbeitenden Menschen. Es wurde eingeführt,weil Frauen vor langer Zeit nur Hausfrauen waren und damit sie als Witwen leben konnten, wurde diese Witwenpension eingeführt. Das Füllhorn danach gab es für die Witwer, die ohnehin eine eigene Pension hatten.

Informieren tut nicht weh

Eine Witwen-/Witwerpension beträgt zwischen 0% und 60% der Pension des/der Verstorbenen. Den zutreffenden Prozentsatz bestimmt das Verhältnis zwischen Einkommen Verstorbene/r zu Witwe/r.
Beispiel: Das Familieneinkommen wird 50/50 von den Pensionen von Mann und Frau bestritten. Frau stirbt -> Mann erhält 40% ihrer Pension. Das Geld wird er auch brauchen, denn ob Mieter oder Hausbesitzer, die Kosten für Miete oder Instandhaltung werden nicht weniger durch Wegfall einer Person.

DIE BEIDEN SOLLEN TAUBEN FÜTTERN!

oder schickt sie in einen Schweinestall.

von einem vor-vor-gestrigen khol lasse ich mir nicht vorbeten, wie rosig doch meine pensionszeit wird, wenn jetzt schon klar ist, dass ich als unter 40jähriger von diesem system nichts mehr zu erwarten habe!

zur erinnerung: dieser kerzerlschlucker hätte uns fast seinen lieben herrgott in die verfassung gebügelt, während seine "christlich-sozialen" parteigenossen einen korruptions- und überwachungsapparat von allerhöchster güte installiert haben.

AGP Allgemeines Pensionsgesetz

Ich weiß ja nicht wie die beiden auf diese Aussage kommen. Das 2005 eingeführte APG hat jedoch eines gebracht: all jene, die in den nächsten paar Jahren in Pension gehen können davon noch so einigermaßen leben - jedoch jene, die leider noch ein paar Jahre arbeiten müssen werden noch ihr Wunder erleben.

Als Beispiel: Pensionserhöhung 2011 +2,7 %, Aufwertung der bisherigen Pensionsansprüche für Aktive +0,6 %

Das ist nicht gerecht und genau dieser Umstand führt zum Bruch zwischen Jung und Alt!

Uns, der Erwerbsgeneration wird eine Pensionsreform nach der anderen vorgesetzt.

Das war bei den Alten auch schon so, nur: Für sie ist bis in die 80er Jahre das System laufend verbessert worden, für uns wirds laufend verschlechtert. Und das bei seit 20 Jahren stagnierenden bis sinkenden Löhnen, explodierenden Lebenshaltungskosten, Krisenzukunft. Das ist überall so, nur einen feinen Unterschied gibt es: Überall sonst werden Pensionsreformen auch auf bestehende Pensionen umgelegt, nur in Österreich sind die sakrosankt. Das ist das wahre Werk der beiden Verbrecher und ihrer Kumpane im Parlament und in den Gerichtshöfen. Auch wenn ich einige andere Postings wiederhole: Nein, den Kuchen haben sie uns schon weggefressen, schon lange gehts um unser Brot.

Andreas Khol

Ein mit allen Wassern gewaschener und mit allen Salben geschmierter Politprofi, dessen Zynismus unübertroffen ist. Es ist schlimm, was jahrzehntelange Politik aus einem Menschen machen kann. Was der bei Pensionisten verloren hat, weiß der Kuckuck.

Der ultimative Apparatchik,

der Michail Suslow der österreichischen Politik!

Als Wurmitzer, der Vorgänger von Martinz,

http://tinyurl.com/d87bzh7

seine Enthüllungen über die Nähe zwischen Haider und Schüssel gemacht hatte, ergänzt durch die Aussage, dass ihm, W., von Schüssel verboten worden war, als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl anzutreten, hat Khol auf seine unappetitliche Art Schüssel vehement verteidigt. Ab dem Augenblick, wo Wurmitzer, heute nicht mehr in der Politik, gedroht hat, weitere Enthüllungen zu machen, hat Khol abrupt geschwiegen....

Die Alten von heute....

sind die jungen von gestern so wie die jungen Leute von heute die alten von morgen sind.
Und was verbindet sie trotz einiger Jährchen Differenz hier auf Erden?
A Haufen blöder Vor-Urteile.

zukunftssicher für die nächsten 5-10 jahre..

würden die beiden das ernst meinen, hätten sie sich ein nachhaltiges modell überlegt.

die pensionsversicherung sollte eigentlich überfinanziert sein, wenn man der ungünstigen alterpyramide entgegenwirken will.

wirklich mal 30 jahre in die zukunft zu denken, schafft die generation-gratis halt nicht, weils nie notwendig war..

Da gerieren sie sich als Reformer ...

... und sind doch nur Besitzstandwahrer. Weil alles was sie da gutheißen wird NICHT ihre Klientel - die derzeitigen Pensionisten - treffen, sondern jüngere Generationen. Sobald es um etwas geht, das ihre Generation trifft, wird's wieder ganz anders ausschaun.

Wenn sie meinen, das Pensionssystem sei "zukunftssicher" und "finanzierbar", dann habe ich den bösen Verdacht, sie könnten sich dabei auf ihre eigene, relativ kurze Zeitspanne Zukunft beziehen.

Ergänzend zur Mindestpension eine Maximalpension

3500 - 4000 Euro brutto reichen. Selbst wenn man vorher mehr ins System eingezahlt hat sollte nicht mehr aks das ausbezahlt werden. Wer so viel verdient, dass man mehr bekommen würde kann ohnehin locker was zur seite legen. Mit dem Konzept würde sich das österreichische Volk bei den 2 lustigen allein mal locker so 100.000€ im Jahr sparen ohne dass die Hunger leiden müßten.

"Alte Menschen säßen nicht mehr taubenfütternd auf Parkbänken, sondern wollen einen Beitrag leisten."

Wenn das jemals ein nicht dementer Mensch ernsthaft glauben soll, dann wird es langsam Zeit, dass die beiden Betonierer aufhören die Anhebung des Pensionsalters auf 70 Jahre zu verhindern.
Wer im Durchschnitt 95 und älter wird, dank fortschreitender Medizin in immer besserem psychischen und physischem Zustand, der hat seinen Betrag zu der Gesellschaft zu leisten die ihm das Erreichen dieses Alters erst ermöglicht...es kann nicht sein das menschen sich für fast 40 Jahre in die soziale Hängematte hauen, und die nächste Generation für alles bezahlen lassen.

Sorry für den Ton, aber wenn DIE Betonierer schlechthin solches von sich geben und versuchen als Reformer wahrgenommen zu werden, kommt mir die Galle hoch!

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