Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 532x800Zum Glück gibt's Musik auf der Erde. Aus ihr beziehen die außer- irdischen Voca People Energie für ihr Raumschiff.
Acht Außerirdische in Weiß beziehen aus der Musik der Menschheit Energie für ihr treibstoffarmes Raumschiff.
Wien - In New York gelten sie als Off-Broadway-Sensation, und wer es in New York schafft, sang einst Frank Sinatra, kann es überall schaffen. Die mit derlei Zukunftsperspektiven ausgestatteten Personen hören auf den Namen Voca People und bilden eine achtköpfige A-cappella-Truppe in weißem Tuch, die nach ihrem Erfolg im Big Apple ab kommendem Jahr in Europa überprüfen werden, ob Sinatras Behauptung zutrifft oder nicht. Auch Wien liegt auf ihrem Tourplan.
Die Geschichte der Show ist schnell erzählt. Die Voca People stammen vom Planeten Voca und landen auf der Erde. Irrtümlich natürlich, weil ihrem Raumschiff die Energie ausgegangen ist. Dieses schnauft am Bühnenrand wie eine alte Lavalampe, das Ensemble, dessen Erscheinungsbild an Teletubbies für Erwachsene erinnert, rätselt, wie es von der Erde wieder wegkommt. Des Rätsels Lösung: mit Musik. Aus dieser beziehen die Voca People jene Energie, die ihr Raumschiff wieder flugfähig machen soll.
Bevor es also auf die Heimreise geht, beginnt eine Reise durch die Musik der Erde. Über Kontakt mit den Menschen treten sie in Beziehung mit dem musikalischen Erbe der Erdlinge. Das schlägt sich in einem bis zum Ende der Show anhaltenden Medley nieder, das nur von wenigen narrativen Situationen unterbrochen wird. Und von jenen Momenten, in denen die Voca People ihr Publikum mit einbinden.
Dabei erweist sich nicht jeder hübsche Jüngling im Saal als tauglicher Energielieferant, manch einer hat bloß "Sex! Sex! Sex!" im Kopf. Tja, so sind sie, die Menschen. Doch selbst Voca Girls erweisen sich als für irdische Schwächen anfällig. Doch es bleibt bei der Koketterie, das ist schließlich eine Musikshow. Mit A-cappella-Mitteln, Beatboxing-Elementen sowie anderer Vokalakrobatik schlagen die Voca People ihre Haken durchs Musikrepertoire des blauen Planeten.
Da wird etwa Wolfgang Amadeus Mozart heimgesucht, einem Michael Jackson samt dem Moonwalk gedacht, die tirilierenden Melodien der Beach Boys gestreift, die stampfenden Queen und die meldodieseligen Abba abgeklatscht. Bekannte Filmmelodien wie die Motive von James Bond, Pink Panther oder Mission Impossible werden dargeboten, dazu wird gescratcht, geboingt, gezischt, alles ohne Instrumente.
Voca People go Vienna
Mundwerklich eins a, krankt die Show lediglich an der dünnen Geschichte, die von der musikalischen Reise nicht wettgemacht wird. Dafür wird man zeitlich nicht über die Maßen belastet. Nach 70 Minuten Energiezufuhr verabschieden sich die Voca People - im April 2013 wird es sie nach Wien verschlagen. (Karl Fluch, DER STANDARD, 2.10.2012)
Voca People, Halle E im Museumsquartier, von 2. bis 14. April, Tickets ab sofort erhältlich.
Das "Heart of Noise"-Festival erkundet von Donnerstag bis Samstag die Randzonen elektronischer Musik
Sänger Bobby McFerrin eröffnet das Jazzfest Wien in der Stadthalle
Der US-Country-Music-Star mit markanter Optik feierte mit gejodelten Melodien Verkaufserfolge
Die Wiener Symphoniker mit Bruckners Neunter und einer Schlee-Uraufführung
Zwischen Dämmer und Euphorie, hinein in die Zonen des Schmerzes: Die britische Band The Veils gastiert am Dienstag im Wiener Flex
Man hätte sich gern zweigeteilt, als Deichkind und Kiss gleichzeitig ihre Versionen eines Nova-Rock-Höhepunkts präsentierten
Georg Nigl und Gérard Wyss mit Schuberts "Die schöne Müllerin" - Mit zeitgenössischer Begleitung absolvierte der ehemalige Sängerknabe Nigl seinen Liederabend
Comeback-Album "13" ist die erste Nummer Eins seit "Paranoid"
Der Song "Walk Don't Run" des US-Musikers wurde in einer Surf-Version der Ventures zum internationalen Hit
Classified für bestes Video des Jahres ausgezeichnet
Konzert am 14. März - Start des Vorverkaufs diesen Freitag - Im Zentrum des Gigs soll das Album "Litte French Songs" stehen
Welser-Möst und die Hofmusikkapelle im Musikverein
Alicia Keys will mit ihrem Album "Girl on Fire" einen Großbrand legen: "Set The World On Fire" heißt die Tour, mit der der Neosoul-Superstar am Donnerstag in der Stadthalle gastierte
Galt als Pionier der Flöte im Jazz
Bobby McFerrin tritt zum Jazzfest-Prolog in der Stadthalle an. Im Rahmen von "Spirit You All" widmet er sich der Gospelmusik
Sängerin Scout Niblett stellt am Mittwoch im Wiener Chelsea ihr aktuelles Album vor
Robert Schönherr, Philipp Jagschitz, Rudi Wilfer, Adrian Gaspar, Dena DeRose und Uli Scherer treten bei "Jazz Piano Austria" im Wiener Porgy & Bess auf
Bassbariton Erwin Schrott widmet sich einem Herzensprojekt und singt am Mittwoch aus seinem Tango-Repertoire
Vertrag läuft zunächst für zwei Jahre
Der düstere, knapp 86-jährige Blues-Veteran CeDell Davis gastiert am Dienstag mit seiner Band Brethren im Wiener Chelsea
Blutgerinnsel beim Bassisten - Ted Dwane konnte Krankenhaus mittlerweile verlassen
35 Jahre nach ihrem letzten Album haben sich die britischen Schwermetaller Black Sabbath um Ozzy Osbourne reformiert - Die bewährt düsteren und schleppenden Songs von "13" werden keinen alten Fan verstören - und die Rente sichern
Jänner-Block wird in den Juni verschoben - Motto für 2014 "Zukunft und Zeitlosigkeit"
Ehrenlegion-Ehrung hatte für Polemik gesorgt - Marine Le Pen "schockiert" über Auszeichnung für Dylan
Erster Poster, tja, der Schock sitzt offenbar noch tief und lähmt alle diejenigen, die gleich mir trotz warnenden Vorgefühls in der Bauchgegend dem Youtubieren nicht widerstehen konnten: http://www.youtube.com/watch?fea... vLyCsBGGII
Die Rache des Redakteurs für die erzwungene Rückkehr ins Berufsleben fällt hart aus (wir haben das erwartet). Mein zweiter Gedanke: Die Disziplin der Selbstironie/Humanoidparodie in vollkommener Ausformung, so gesehen dann doch wieder toll im Sinne von verrückt).
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.