Adobe Acrobat 11 startet Mitte Oktober

Neue Features und Anbindung an Clouddienste, verbessertes Texthandling

Adobe, das diesen Sommer von Hackern heimgesucht wurde, steht kurz vor dem Release der elften Version des Acrobat-Systems. Die neue Ausgabe beinhaltet eine Reihe von Änderungen und Neuheiten, die im Adobe Blog vorgestellt werden.

"FormsCentral" und "EchoSign"

Zur Pro-Version gehört nun der Onlinedienst "FormsCentral", der für rund 15 Euro monatlich bei der Erstellung von HTML-Formularen und AcroForms assistiert. Die normale Ausgabe des Readers kann nunmehr auch ausgefüllte Formulare abspeichern. Dokumente können via "EchoSign" signiert werden, auch dieser Dienst schlägt mit rund 15 Euro pro Monat zu Buche.

PDF-Export ins PowerPoint-Format

Auch neue Exportfunktionen halten Einzug. Acrobat 11 beherrscht nun neben der Ausgabe ins Excel- und Word-Format auch PowerPoint. Dabei versucht das Programm im Dokument eine Formatvorlage automatisch zu erkennen und in das .pptx-Format zu übersetzen. Dies soll auch mit PDF-Dateien funktionieren, die ursprünglich mit der freien Alternative "Impress" (zu finden in LibreOffice und OpenOffice) erstellt wurden. Acrobat 11 lässt sich auch in Office 365 integrieren.

Der PDF-Editor erkennt in der neuen Ausgabe Texte nun in Blöcken und nicht mehr in Zeilen. Dies erleichtert die Formatierung und Änderung von Dokumenten.

560 Euro für Pro-Version

Das Export-Plugin für Word kann nun auch Tags auslesen, wenn das Dokument fehlerhaft aufbereitet ist. Fehlende Informationen kann der Nutzer in entsprechenden Dialogen nachreichen. Für Archivierung kann der Nutzer nun den PDF/A-Standard forcieren, was notfalls mit der Umwandlung von Inhalten in Bitmaps oder PostScript einhergeht. Darüber hinaus soll das neue Produkt auch in Sachen Sicherheit verbessert worden sein.

Die Pro-Ausgabe von Acrobat 11 wird 559 Euro als Neukauf und 239 Euro als Upgrade kosten. Für die Standard-Version werden 349 Euro fällig, für das Update 165 Euro. Erscheinen soll die neue Suite Mitte Oktober. Der Adobe Reader bleibt wie gehabt kostenlos. Eine Vorstellung von Acrobat 11 wird auf Adobe TV geboten.

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