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Die vor Jahren aufsehenerregend gestartete Internet-Firma My Hammer sieht sich in Zukunft vor allem als Online-Branchenbuch für die Suche nach Handwerksfirmen. Das ursprüngliche Prinzip, bei denen Kunden konkrete Arbeiten ausschreiben konnten, sei nur noch zweitrangig, sagte Pressesprecher Niels Genzmer am Montag der dpa.
"Wir befinden uns bereits seit einigen Jahren im Wandel, weg von den Rückwärtsauktionen, hin zur hochwertigen Handwerkerplattform."
Vorstand Michael Jurisch sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wir befinden uns bereits seit einigen Jahren im Wandel, weg von den Rückwärtsauktionen, hin zur hochwertigen Handwerkerplattform." Das Berliner Unternehmen reagierte mit dem neuen Kurs auf jahrelange Verluste. My Hammer hatte im April im fünften Jahr in Folge rote Zahlen vorgelegt.
Angebot
Bei den Auktionen unterboten sich Firmen beim Kampf um Aufträge so lange, bis die Firma mit dem niedrigsten Angebot den Zuschlag erhielt. Das Modell führte aber zu Beschwerden über schlechte Arbeit. Daher habe es schon seit 2010 nur noch verdeckte Angebote und keine klassischen Rückwärtsauktionen gegeben, sagte der Sprecher. (APA, 01.10.2012)
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