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München - Im Kunstwettbewerb für das NS-Dokumentationszentrum in München stehen die Sieger fest. Die Jury entschied sich für den Beitrag der Brüder Benjamin und Emanuel Heisenberg, wie die Stadt München am Montag mitteilte. Der Stadtrat wird voraussichtlich im November über das Votum entscheiden. Für das Projekt stehen 160.000 Euro zur Verfügung. Schwerpunkt des Konzepts sind filmische Text-Bild-Kollagen mit Schlüsseldokumenten aus der NS-Zeit. Textpassagen geben dabei Sichtweisen von bekannten und unbekannten Zeitzeugen wieder - darunter Täter wie Opfer.
Die Sequenzen sollen rund um den Neubau des Zentrums an der Brienner Straße gezeigt werden und so auch für Passanten einen Bezug herstellen zum ehemaligen Standort des "Braunen Hauses", der Parteizentrale der NSDAP. Das NS-Dokumentationszentrum soll 2014 eröffnet werden. Zu dem Wettbewerb hatte die Stadt zehn Künstler aus dem In- und Ausland eingeladen. Unter dem Titel "Ursachen für den Aufstieg des Nationalsozialismus in München - Folgen für Gegenwart und Zukunft" sollten sich die Bewerber mit den Inhalten und Aufgaben des künftigen Lern- und Erinnerungsortes auseinandersetzen. Alle Beiträge sind noch bis zum kommenden Dienstag in einer Ausstellung im Münchner Stadtmuseum zu sehen. (APA, 1.10.2012)
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