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vergrößern 500x333Ihre natürlichen Feinde wie Wölfe wurden in Österreich ausgerottet: Nun dezimieren Jäger verstärkt die Population der Wildschweine.
Wien - Den Wildschweinen stehen in der Bundeshauptstadt schwierige Zeiten bevor: Die Stadt Wien verstärkt die Bejagung. Denn die Tiere hätten sich in den Randbezirken zur Plage entwickelt. Daher zieht die Stadt Wien Konsequenzen: Die schweinische Population soll wieder reduziert werden - unter anderem durch eine Aufstockung des Jagdpersonals. Die Tiere halten sich derzeit vor allem im Wienerwald, in der Lobau oder im Bereich Bisamberg auf, wie Umweltstadträtin Ulli Sima berichtete.
Das vermehrte Vorkommen hat laut Forstdirektor Andreas Januskovecz verschiedene Gründe: Zum einen profitiert das Schwarzwild von den milderen Wintern. Pro Muttertier gibt es oft nicht mehr - wie früher - nur eine Geburt, sondern zwei bis drei. Auch die Anzahl der Jungen pro Geburt steigt. Galt früher ein Wurf mit acht Nachkömmlingen schon als Sau-Großfamilie, erblicken inzwischen bis zu zwölf Tiere das Licht der Welt.
Massiv war der Anstieg der Population im Vorjahr, da Eichen und Buchen viele Samen trugen, was das Futterangebot für die wilde Sau beträchtlich erhöhte. Die Folge waren beachtliche Schäden in der Natur. Laut den Wiener Forst-Verantwortlichen sind Bäume genauso gefährdet wie frische Aussaaten in der Landwirtschaft. Vor allem Kartoffel- oder Getreidefelder werden gerne verwüstet. Doch auch Rebstöcke sind nicht sicher, da Wildschweine auch reife Weintrauben schätzen.
Inzwischen machen die Tiere sogar vor Privatgärten nicht mehr Halt. Nahrung finden sie dort vor allem bei Komposthaufen oder in Mistkübeln. Laut Januskovecz sind Wildschweine grundsätzlich nicht gefährlich. Wenn sie sich aber bedroht fühlen und keine Fluchtmöglichkeit mehr haben, kann es für Menschen aber sehr wohl brenzlig werden.
Umgekehrt macht nun der Mensch den Tieren das Leben schwer: Angesichts der Entwicklung und da natürliche Feinde wie Bär oder Wolf nicht mehr vorkommen, wird das Jagdpersonal von derzeit zehn auf bis zu 15 Personen aufgestockt. Wobei schon jetzt intensiv abgedrückt wird: An die 35.000 Abschüsse wurden in der gesamten Ostregion (Wien, NÖ, Burgenland, Anm.) etwa 2010 registriert. Das ist deutlich mehr als in den Jahren davor.
Bisher konnten Wildtiere nur in den Jagdgebieten, also nur in den Randbereichen der Stadt, erlegt werden. Eine Änderung des Jagdgesetzes macht es nun möglich, falls nötig im gesamten Stadtgebiet aktiv zu werden. Zudem sind regionale Schwerpunktaktionen mit Gemeinden in Niederösterreich geplant.
Die Stadt betont, dass auch Nicht-Jäger durch ihr Verhalten Einfluss nehmen können, etwa durch die Abdeckung von Komposthaufen. Keinesfalls, so wird zudem betont, sollen Wildschweine und andere Wildtiere gefüttert werden. (APA, 1.10.2012)
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- Die Jagd schadet dem Gleichgewicht der Natur
- Durch die Jagd steigt die Überpopulation der Wildscheine & andere Waldtiere immer weiter:
- Familienverbände werden auseinandergerissen, worauf die Wildschweine mit vermehrter Fortpflanzung reagieren
- Durch das Ausstreuen von Nahrung werden die Waldtiere angeregt sich noch mehr zu vermehren
- Die Bejagung des Fuchses führt zur Flucht und damit zur Ausbreitung von Tollwut
- Alle wesentlichen von der Jägerschaft genannten Gründe für die Jagd sind heute wissenschaftlich widerlegt
- Der Jagd fallen jährlich zusätzlich ca. 400.000 Katzen und ca. 65.000 Hunde zum Opfer
hm, interessant. demnach werden in Ö täglich 1.095 Katzen erlegt ? oder hab ich was falsch verstanden. abgesehen davon war gestern in Ö1 ein wildbiologe zu hören, der ihnen einige ihrer argumente (wissenschaftlich untermauert) ziemlich "zerwirkt" hätte ...
In den lieblich-geschönten Stadtportraits in Universum und Co wird uns erklärt, wie ökologisch die Städte doch sind, dass die Wildtiere immer mehr dorthin ziehen. Kommen aber wirklich Tiere, wird sofort abgeschossen, vergiftet, usw. Integration Nein Danke?
ABER, warum ziehen die Tiere in die Gärten und Parks? Die Landwirtschaft hat das Land vergiftet und mit Maschinen, Tierfabriken, "Forstwegen" und tausenden von Hochständen für Tiere zur absoluten Todesfalle gemacht.
DAGEGEN muss man ankämpfen, nicht gegen die paar verbliebenen Wildtiere, die sich anpassen können - oder sollen alle aussterben?
direkt am Waldrand, und bin viel im Wald unterwegs.
Mir ist - leider - NOCH NIE ein Wildsschwein begegnet!
Von wegen "Plage"!
Und selbst wenn: Etwas Anderes als Mord fällt Ihnen nicht ein, Frau Umweltstadträtin? Wie widerlich!
das einem menschen nicht ausweicht, hat entweder einen hacker, oder ist sonst irgendwie krank.
wildschweine haben einen sehr guten geruchssinn und wittern menschen mehrere hundert meter weit. mit ein grund, warum sie schwer zu bejagen sind.
wenn Sie irgendwo umgegrabene wiesen oder waldböden sehen, dann können Sie sicher sein, dass wildschweine in der nähe sind.
im 19. bezirk - und ich habe schon welche gesehen - über die wiese donnernd und in der nacht die höhenstraße überquerend - das aber ziemlich gemächlich.
die wiese haben sie letzten winter umgepflügt - aber geschadet hat es ihr nicht, im frühling war wieder alles grün.
ich weiß nicht, ob die bejagung was nützt, ich glaube, sie werfen einfach öfter.
ich habe eigentlich nicht angst vor den wildschweinen, sondern dass mich ein jäger am waldrand aus versehen erwischt (ich schau zwar nicht aus wie ein pferd oder wildschwein, aber wer weiß...)
und das merkt man in jedem Bereich unserer Zivilisation! Das die Jagd öfters verunglimpft wird als gelobt, liegt daran das man viel lieber die "bösen" Sachen erwähnt als die Guten..wer hat schon mal vom netten Autofahrer, der rechtzeitig geblinkt hat, erzählt bekommen? Oder vom Polizisten der einen nett darauf aufmerksam macht vielleicht doch sein Licht beim Auto einzuschalten..ohne Strafe."Schwarze" Schafe gibt es überall und immer, aber wären es nur diese, dann würde es uns bei weitem nicht so gut gehen. Die Jagd selbst ist etwas was es schon seit Urzeiten gibt, entwickelt sich weiter und hat genau so seine Berechtigung - verdient!. Und man muss sagen, der standard.at hat sehr objektiv berichtet! Danke.
war es zu urzeiten jedesmal ein kampf auf leben und tod und ich glaube kaum das sich die jäger dieser zeit das angetan haben wenn sie genügend obst und gemüse gesammlt hatten. die heutige jagt hat damit nicht im geringsten etwas zutun und ist immer ein feiger skrupelloser mord und in meinen augen ein psychopatischer akt. es ist mehr als bewiesen dass fleisch keine bessere quelle für nährstoffe ist als gemüse, sondern im gegenteil viel eher für schwerwiegende krankheiten und umweltprobleme sorgt. es ist auch klar das sich das wild vermehert, in ganz österreich wird ja auch wie verrückt gefüttert und versorgt. infomieren sie sich mal auf tierschutz seiten über die üblichen jagtmethoden, wenn man nicht dabei war hat man ein verzehrtes bild.
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