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Symbolbild
Bonn - Nach Ergo geht auch die Zurich-Gruppe Hinweisen auf eine Sexparty von Versicherungsvertretern in der Karibik nach - allerdings soll es dabei um Vermittler des Deutschen Herolds gehen, der während der angebliche Sause vor 14 Jahren noch nicht zu dem Konzern gehörte. Laut "Bild"-Zeitung sind die 30 erfolgreichsten Vertreter eines eigenständigen Dienstleisters, der für den Deutschen Herold Versicherungen verkaufte, 1998 in ein Sex-Hotel nach Jamaika gereist. Die Zeitung berief sich am Montag auf mehrere Teilnehmer der "Belohnungsreise", die pikante Details der Geschehnisse schilderten.
Ein Sprecher der Zurich-Gruppe Deutschland erklärte, man nehme die Informationen der "Bild"-Zeitung sehr ernst und arbeite mit Nachdruck daran, den Sachverhalt lückenlos aufzuklären. "Dies benötigt Zeit, da das Ereignis bereits 14 Jahre zurückliegt." Der eigenständige Dienstleister sei zum Zeitpunkt der Incentive-Reise nach Jamaika 1998 nicht mit Zurich in Verbindung gestanden. Ein solches Verhalten, wie es im Zeitungsbericht geschildert wurde, widerspreche den Werten und dem Verhaltenskodex des Konzerns. Zurich hatte den Deutschen Herold 2002 vom vormaligen Großaktionär Deutsche Bank übernommen. (APA, 1.10.2012)
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ich weiß nicht, bin das nur ich, oder sieht das außer mir auch noch jemand so, dass uns diese reise, solange sie nicht aus firmengeldern finanziert wurde (dann ist es ethisch fragwürdig, bezüglich der weiblichen kollegen), einen feuchten dreck angeht?
Solche Veranstaltungen finden - zumindest bei österreichischen Unternehmen - bis heute statt.
Wenn da eine 14 Jahre alte Geschichte aufgearbeitet wird, soll wohl erstens ein unliebsamer Manager über sie Klinge springen, und zweitens gesagt werden "damals herrschte ja noch rohe Sittenlosigkeit, aber heute sind wir gaaanz anders".
Im Übrigen ist so eine Veranstaltung für mich ein Kündigungsgrund, wenn ich mitbekomme, dass in meinem Konzern sowas läuft.
Genau! Und wir bösen Menschen nennen dies dann auch noch auf Grund der Einseitigkeit und bei dahinterstehender finanzieller Not "sexuelle Ausbeutung" statt sexueller Freiheit, die wäre ja schließlich für alle gleich da. Das ist doch genau wie "Freiheit" der Wirtschaft (etwas für Kinder bereit begünstigter Eltern) und "Freiheit" im Sinne, dass ALLEN Menschen alle Möglichkeiten offenstehen und Ausbeutung der Not anderer davon abgegrenzt.
aber wenn dass als Betriebsausgabe deklariert worden ist, ist das zB Steuerbetrug wegen verdeckter Gewinnentnahme.
Nur so als Beispiel.
Und jemanden zur Sexindustrie hinzuleiten ist in den meisten Staaten der Welt verboten oder sittenwidrig.
Also muss das rein privat erfolgen und nicht über Firmenstrukturen.
'
Unsinn! Ich veranstalte einen Betriebsausflug doch nicht als blosses Vergnügen, aus Altruismus, sondern weil ich mir als Chef davon erstens Motivation der Mitarbeiter und daher bessere Leistungen und zweitens Möglichkeiten zur besseren Vernetzung der Mitarbeiter untereinander, Erfahrungsaustausch, etc. erwarte, also letztendlich durchwegs Faktoren, die der Wirtschaftlichkeit meines Unternehmens zugute kommen sollen.
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