Töchterle: Bald Einigung bei Uni-Zugangsregeln

1. Oktober 2012, 12:45

Es spieße sich an nichts mehr, so der Wissenschaftsminister

Innsbruck - Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle hat eine baldige Einigung über künftige Zugangsregelungen an den österreichischen Universitäten angekündigt. Die Verhandlungen mit SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl würden sehr gut verlaufen. Er hoffe, dass es in allernächster Zeit ein Ergebnis geben werde, sagte Töchterle am Montag in Innsbruck. Den Gesamtsachul-Vorstoß des Tiroler Landeshauptmanns Günther Platter (ÖVP) hält Töchterle für einen "wegweisenden Versuch"

Bei den Verhandlungen über die Zugangsregeln spieße es sich an nichts mehr, sagte Töchterle. Er habe sich mit Kuntzl bereits auf einen Testlauf für die Studienplatzfinanzierung in stark nachgefragten Fächern geeinigt.

Reform der Lehrerausbildung "kein Match"

Die gesetzlichen Voraussetzungen für eine gemeinsame Lehrerausbildung will Töchterle "auf jeden Fall" noch in dieser Legislaturperiode anstreben. Die Reform der Lehrerausbildung sei "kein Match", sie sei nur in einer Zusammenarbeit der Universitäten und der Pädagogischen Hochschulen möglich.

"Die Lehrerausbildung muss eine Wissenschafts- und Forschungsfundierung haben", sagte Töchterle. Diese gebe es eben nur an Universitäten. Die Verhandlungen mit Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) über die Curricula sei "sehr weit", hier erwarte er demnächst eine Einigung. Die Institutionenfrage sei "etwas komplexer", aber auch dabei gebe es einen Grundkonsens. "Dieser lautet, dass es nicht ohne Kooperation geht. Wir feilen hier an Details", sagte der Wissenschaftsminister.

Uni-Fusion in Innsbruck soll möglich werden

Töchterle nahm überdies zur der unter anderem von Tirols Landeshauptmann Platter angestrebten Wiederzusammenführung der Medizinischen Universität und der Uni Innsbruck Stellung: Er habe einen Auftrag für die Vorbereitung einer entsprechende Gesetzesänderung erteilt. Sein Ziel sei es, diese noch in dieser Legislaturperiode herbeizuführen und somit die Institutionen zusammenführen zu können.

"Ob eine Fusion möglich ist, hängt aber von den Universitäten selbst ab. Sie müssen es selber wollen", sagte Töchterle. Derzeit würden von den Universitäten eingesetzte Arbeitsgruppen die Vor- und Nachteile diskutieren und die Ergebnisse demnächst der Öffentlichkeit präsentieren.

Den Gesamtschul-Vorstoß Platters und das damit einhergehende geplante Pilotprojekt in Tirol nannte der Minister einen "interessanten, wegweisenden Versuch". Damit werde "Bewegung erzeugt" und würden vor allem die Probleme in Ballungsräumen aufgegriffen. Zudem würden dabei auch die "gymnasialen Elemente beibehalten", erklärte Töchterle. (APA, 1.10.2012)

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Da es nicht dementiert wurde, dürfte es stimmen.

Die SPÖ ist also wirklich am Ende.

Übersetzung:

"Was meine Partei verfügt hat, wird jetzt entschlossen umgesetzt."

Und die SPÖ hat schon längst ihre "Ausgangsposition" zum Umfallen eingenommen.

Die Uni-Fusion geht hier ein wenig unter, ist aber gleichwohl ein Skandal.

Nicht, weil eine Fusion per se unsinnig wäre, sondern weil vor wenigen Jahren die Trennung GEGEN den Wunsch der Betroffenen um viel Steuergeld von der ÖVP durchgepeitscht wurde. Die ÖVP ist in der Uni-Politk dermaßen planlos, dass es schon wehtut. Die SPÖ steht ihr leider um wenig nach.

Fassen wir zusammen:

- Töchterle vollendet das Schmutzwerk der ÖVP.
- Die SPÖ verabschiedet sich aus der Politik, nachdem sie fleißig mitgeholfen hat, den Staat zu ruinieren, zuletzt also noch die Bildung.
- Studiengebühren und Zugangshürden werden dafür sorgen, dass nur mehr die gewünschte Klientel studiert: Der Nachwuchs der Reichen und der Wichtigen.

Naja, die Leute haben diese PolitikerInnen gewählt, also wollen sie das auch so.

und was ist anders als jetzt?

Gar nichts...
Selbst jetzt studierten seltener bildungsferne Schichten.
Wollte jemand weiter Karriere machen, so musste er/sie reich, mächtig sein oder sich gut prostituieren können oder protegiert werden.
Die zu ehrlichen sind auch jetzt sehr arme Hascherln und die wenigen, die es weiter geschafft haben, fristen ihr Dasein im Dunkeln oder maximal im Zwielicht ohne große Medienaufmerksamkeit.

Bei einem gebe ich ihnen Recht:
Jedes Volk verdient die Regierung, die es gewählt hat ;)

ich bin nur ein Narr,

aber die wahren Genies habt ihr alle da draußen verkommen lassen und leider habe ich einige getroffen, was für eine Verschwendung.

"Dieses Foto wurde am 15. September 2012 mit einer Canon EOS 600D aufgenommen"...

http://www.flickr.com/photos/va... 1541736898

Kennt sich da noch wer aus?

Interessant erscheint jedenfalls dieses Grinsen im Gesicht, während sie das Taferl mit der Forderung "Gegen Zugangsbeschränkungen" der Kamera entgegen hält.

Zugangsregelungen sind asozial

Weil sich einige dann teure Kurse dafür leisten können und andere nicht, Arbeiterkinder werden benachteiligt aufgrudn von weniger Informationen usw.

Nummerus Clausus, eigentlich garnicht schlecht, nur das ein einziger Tag im Leben so entscheident sein soll, halte ich nicht für gut.

Bessere Information der Maturanten würde am meisten bringen, aber die Bildungspolitik ist sowiso absurd, da wirbt man für MINT Fächer die Leute kommen und dann gibt es zu wenig Laborplätze usw.

Weil der Wissenschaftsminister ein geistiges Nackerpatzerl ist und in der ÖVP Ideologieschmiede weich geklopft wurde, Eier hat er sowiso keine um mehr Geld für die Unis durchzusetzen. Der Finanzminister gewährt lieber Erhöhung der Pendlerpauschale, damit dem Pröll die..

Bewohner der Schlafstäde nicht davon laufen.
Als würde man die Verteuerung des Erdöls stoppen können. Wurscht.
Bauern werden besser gefördert als UNIs, Steuern zahlen sie ja auch so gut wie garnicht. nicht das ich den Bauern was neide, mir ist die Wichtigkeit einer Eigenversorgung mit Nahrung durchaus bewusst, diese Subventionen muss man machen, denn man weiß ja nie, irgendwo ein Krieg und die Nahrungsmittellieferungen kommen nicht mehr durch usw.

In China setzens auf Bildung bei uns auf Verschlechterung, plus Stillstand bei den Schulen, es hat sich soviel getan in der Pädagogik usw, da gehört nachgeholt.

ich hoffe ja auf einen Sputnikschock wenn die Chinesen zum Mars fliegen, so in 20 Jahren.

Politisches taktieren

Naja, so sei es. Aber gut, was soll man machen, entweder die Unis sind unterfinanziert (siehe Artikel 600 Millionen fehlen), wenn man das nicht will, muss es wohl Zugangsregelungen geben - was für ein Handel. Wir haben die diese ja praktisch eh schon überall (auch wenn alles inof. läuft). Wer glaub, dass sich deswegen was ändern wird gibt sich einer Illusion hin (vielleicht punktuell, mehr aber nicht). Ich für nur die WU als beispiel an. Derzeit hat man ca. 25.000 Studenten, die neue WU hat Platz für 25.000 Studenten. Das Prof/Student verhältnis ist trotzdem schlimm (sagt Badelt selbst) und die WU bleibt rotzdem deutlich unterfinanziert, selbst wenn die 600 noch kommen - da bleibt man am Status Quo bitte!

wenn er sich nur für die Unifinanzierung auch so einsetzen würde, wie für die Verschlechterung von Studienbedingungen und weg halten des Pöbels

Der Töchterle ist eh nur aus einem Grund...

auf diesen Posten gekommen.

Weil er das macht, was seine Partei sagt.

wichtig ist zuallererst, dass keine partei das gesicht verliert. das ist ganz ganz zentral. den rest kann man sich bei einer brettljause ausschnapsen.

An der TU Wien müssen nach vier Wochen alle erstsemestrigen Informatik-Studenten eine Prüfung ablegen. Nur die besten 350 dürfen weiterstudieren. Will Töchterle ernsthaft noch strengere Zugangsregeln?

Wie Sie bemerkt haben gibt es ja bereits (inoffizielle) Zugangsbeschränkungen. Offiziell(!) haben wir natürlich den "freien" Hochschulzugang.

Es geht eben darum aus diesen inoffiziellen Zugangsregelungen offizielle zu machen. Die Informatikstudenten die nicht unter den besten 350 sind haben ein Semester verloren. Bei offiziellen Zugangsbeschränkungen vor dem Semester hätten sie inzwischen etwas anderes machen können...

Nein nein, ja eine Sperre hat man. Da muss man was anders machen, nicht hätte können.

na eben damit...

...genau das nicht passiert, braucht es eine einheitliche und faire lösung

Ich glaube, dass es eine wirklich "faire Lösung" nicht geben kann, wenn diese praktisch als eine Art Mauer zwischen Matura und Uni aufgezogen wird. HTLer haben nunmal beispielsweise Vorteile auf der TU (wenn es Eingangsprüfungen oder dergleichen geben wird). Die Frage ist für mich wo eine wirklich faire Lösung der Zugangsregelung beginnen müsst. Eine ewige Sperre auf ein Studium ist es vermutlich nicht.

teil 3...

...dazu muss ich noch sagen, dass ich keineswegs ein verfechter von zahlenmässigen zugangsschranken bin. es sollten sachliche zugangsschranken sein. soll heissen, wenn jemand objektiv einfach zuwenig weiss, dann muss er es später nochmal probieren bis er halt genug kann. wenn jemand aber die hürden überspringt, dann hat der staat das zu finanzieren. bei der auswahl des tests ist keinesfalls auf irgendwelche gewünschten studentenzahlen rücksicht zu nehmen sondern nur auf das für das fach notwendige niveau. wenn man das so macht, dann bin ich überzeugt, dass wir die ganzen platzprobleme nicht haben und das niveau ruckartig steigt

teil 2

jetzt kann ich dir als technik/natwi student sagen, dass bei vielen dieses grundwissen schlicht und ergreifend nicht da ist bzw. halt von den lehrenden deutlich mehr verlangt wird, als viele frischgebackene studenten zu leisten in der lage sind. das ist nun mal so. jetzt muss man sich fragen, ob es sinn macht, dass man jemanden auf die uni loslässt, der den anforderungen nicht gewachsen sein wird, oder ob man ihm nicht vlt. doch offen sagt, dass es mit dem derzeitigen wissen schlicht nicht reicht. da sollte man z.b. hinweise geben, wie man das nachholen kann und dann soll er in einem jahr wieder kommen und erneut versuchen, die hürde zu überspringen

wer spricht von ewiger sperre?

ich diskutiere gern mit andersdenkenden, aber warum muss man immer wieder gegen dinge argumentieren, die so nicht im raum stehn? niemand diskutiert bei der aktuellen zugangsbeschränkungsdebatte ernsthaft über lebenslange sperren, sondern halt über sperren für ein jahr. es gibt halt einfach bestimmte vorraussetzungen, die man für ein TU studium erfüllen muss (man kann nicht alles von vorne nochmal in einem tempo lehren, dass alle locker mitkommen). das ist nunmal so, die natur hat sich leider nicht dazu überreden lassen, einfacher gestrickt zu sein. WO diese grundgrenze ist, lässt sich natürlich diskutieren. aber dass es gewisse vorraussetzungen braucht, ist klar

nein, was du machst ist eher alle anderen bzw alle andersdenkenden zu diskreditieren und zu beleidigen...

aber es gibt eine gute nachricht: stronach sucht eh noch leute... also husch husch.

und das von dir

schau dir einfach die bewertungen...

ja auf bewertungen...

...im standard im bildungsforum wär ich besonders stolz ;). ein forum in dem man jeden nicht grünen hasst wie die pest

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