ÖBB-Zug in Wien entgleist: Menschliches Versagen als Ursache

1. Oktober 2012, 11:07
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Fehler passierte beim Stellen einer Weiche - Teil der Sicherungsanlage war ausgefallen

Wien - Der Grund für das Entgleisen eines IC-540-Zuges zwischen dem Wiener Westbahnhof und Penzing Freitagfrüh steht fest: Laut der Untersuchung der Unfallkommission hat es beim händischen Stellen einer Weiche einen Fehler gegeben, berichtete die ÖBB am Montag. Verletzt wurde niemand, die Auswirkungen auf den Zugsverkehr waren allerdings groß.

Das einzelne Stellen der Weiche war notwendig geworden, da laut ÖBB zuvor ein Teil der Sicherungsanlage ausgefallen war. Deshalb musste eine Ersatz-Fahrstraße eingestellt werden. "Die Betriebsführung setzt in so einem Fall umgehend Maßnahmen im Zugbetrieb, zum Beispiel eine Reduzierung der Geschwindigkeit", berichteten die ÖBB. Der betroffene Zug war daher sehr langsam unterwegs, wodurch es auch keine Verletzen gegeben habe.

Seit Samstag, 18 Uhr fährt die S50 wieder planmäßig ab und bis Westbahnhof. Am Sonntag konnten sämtliche Arbeiten beendet werden, auch das zweite Gleis ging wieder in Betrieb. (APA, 1.10.2012)

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    Wegen des Ausfalls einer Sicherungsanlage mussten die Weichen händisch gestellt werden - das führte dann zum Unfall.

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