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Zürich - Fast acht Monate nach Ankündigung ihrer Fusion haben sich die beiden Schweizer Rohstoff-Konzerne Glencore und Xstrata auf die Bedingungen geeinigt. Nun sollen die Aktionäre über den Vertrag abstimmen, der bis Ende des Jahres unter Dach und Fach sein soll, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Durch die Fusion soll ein neuer Rohstoffgigant mit einem Börsenwert von rund 90 Mrd. Dollar (knapp 70 Mrd. Euro) entstehen, bei dem von der Förderung über die Verarbeitung, Lagerung und Transport bis hin zu Vermarktung und Verkauf alles in einer Hand ist.
Die Aktionäre hatten eigentlich schon Anfang September abstimmen sollen. Einflussreiche Anteilseigner von Xstrata - angeführt vom staatlichen Fonds Qatar Holding - hatten aber Widerstand geleistet und bessere Konditionen verlangt. Sie setzten sich durch: Für jeden Anteilsschein bekommen die Xstrata-Aktionäre nun 3,05 Anteile von Glencore. Bei Ankündigung der Fusion im Februar waren noch 2,8 Glencore-Anteile vereinbart gewesen.
Über einen weiteren Streitpunkt müssen die Aktionäre nun abstimmen: die üppigen Bonuszahlungen für zahlreiche Xstrata-Manager, die damit zum Bleiben bewegt werden sollen. Xstrata und Glencore warben am Montag noch einmal um Zustimmung. Ohne diese Manager, die das fusionierte Unternehmen führen sollen, sei dessen Wert "gefährdet". Xstrata-Chef Mick Davis soll den neuen Konzern sechs Monate lang führen, dann soll ihm Glencore-Chef Ivan Glasenberg folgen. Ein Xstrata-Manager soll Verwaltungsrat-Chef werden.
Xstrata und Glencore hatten die Fusion im Februar angekündigt. Die Verhandlungen hatten bereits im Jahr 2006 begonnen. Glencore gilt als größter Rohstoffhändler der Welt. Im Mai 2011 war das Unternehmen in London und Hongkong an die Börse gegangen und hatte damit zehn Mrd. Dollar kassiert.
In der Bergbaubranche wäre der neue Konzern die Nummer vier weltweit. Noch größer sind der britisch-australische Konzern BHP Billiton, Vale aus Brasilien und der ebenfalls britisch-australische Konzern Rio Tinto. Der Fusion von Glencore und Xstrata müssen auch die Wettbewerbsbehörden noch zustimmen. (APA, 1.10.2012)
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Wahrscheinlich nichts, weil sie die Hosn voll hat vor der Glencore und deren (Ex)Eigentümer.
Glencore ist einer der Firmen, die verantwortlich ist, dass die rohstoffreichen Schwellenländer weiter in Armut verharren.
Der "Spiegel" hat diese Firma als "Blutsauger" der dritten Welt genannt.
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