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Berlin - Der Chef der deutschen Sozialdemokraten, Sigmar Gabriel, hat den Kurs der Partei, auf ein rot-grünes Bündnis nach der Bundestagswahl 2013 zu setzen, als "klare Ansage" verteidigt. "Koalitionen sind weder Liebesheiraten, noch lassen sie sich alleine durch Mathematik herstellen", sagte Gabriel am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Vielmehr müsse es "in der Sache genug Gemeinsamkeiten" geben. SPD und Grüne hätten "einen großen Vorrat an Gemeinsamkeiten", vor allem bei den Themen wirtschaftliche Kompetenz, soziale Sicherheit und ökologische Vernunft.
Für die drängenden Fragen sei die SPD "neu aufgestellt" worden, sagte Gabriel weiter. Das betreffe Fragen der Arbeitsmarktpolitik und der fairen Lastenverteilung. "Auch bei der Rente sind wir ja sehr weit", sagte Gabriel. Es gehe darum, dass die Menschen nach 45 Versicherungsjahren abschlagsfrei in Rente gehen könnten, sagte er. Die Frage des Pensionsniveaus ist in der SPD umstritten. Als Folge der noch von der rot-grünen Bundesregierung beschlossenen Pensionsreformen könnte das Pensionsniveau von derzeit rund 50 Prozent bis zum Jahr 2030 auf nur noch 43 Prozent sinken. (APA, 30.9.2012)
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