Orthodoxe wollen "Jesus Christ Superstar" absägen

Antrag auf Aufführungsverbot gestellt: Rock-Musical entspreche nicht "dem christlichen Standpunkt"

Rostow am Don - Eine Gruppe russisch-orthodoxer Christen hat ein Verbot weiterer Aufführungen von "Jesus Christ Superstar" im Musiktheater der Stadt Rostow-am-Don beantragt. Russische Medien berichteten, das Musiktheater habe den Vorverkauf von Tickets für Aufführungen des Rock-Musicals aus den 1970er Jahren ausgesetzt. Zunächst solle abgewartet werden, was das Gericht am Montag entscheide. Vier Aufführungen gingen bereits über die Bühne, die nächste ist für den 18. Oktober geplant.

Die Darstellung von Christus in der Rock-Oper entspreche nicht "dem christlichen Standpunkt", heißt es in einem Schreiben der 18 Kläger an die Staatsanwaltschaft. Eine Bühnen-Aufführung des Stückes bedürfe der Zustimmung des Patriarchats der russisch-orthodoxen Kirche. (APA derStandard.at, 30. 9. 2012)

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