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Keine Politiker mehr in der Klasse, das wünscht sich der Stadtschulrat.
Wien - Ein freundliches Politikerlächeln, ein gequältes Schülerlächeln, die Kamera klickt, und der Polit-Tross zieht weiter - das will der Wiener Stadtschulrat im Schuljahr vor der Nationalratswahl, die im Herbst 2013 planmäßig ansteht, wohl vermeiden. Wie DER STANDARD vergangene Woche erfuhr, werden die Regeln für Politikerbesuche in den Wiener Schulen verschärft - auch für jene, die nicht von medialem Getöse begleitet werden. Bereits organisierte Termine müssen abgesagt oder in die Freizeit der Lehrer und Schüler verlegt werden.
Auf Nachfrage des STANDARD wollte man im Stadtschulrat zwar nicht von einem dezidierten Politikerverbot sprechen, man achte aber genauer darauf, dass die gesetzlichen Regelungen eingehalten würden. Und die sind eigentlich eindeutig: Nur der Präsident des jeweiligen Landesschulrats oder die Unterrichtsministerin dürfen allein in die Schule, ansonsten müssen Besucher von Beamten der Schulaufsichtsbehörde begleitet werden.
Diese Regelung sei, so heißt es, in den vergangenen Jahren mal mehr und mal weniger streng gehandhabt worden; das Unterrichtsministerium verwies in Rundschreiben immer wieder darauf, dass bei einem Politikerbesuch an einer Schule "unabhängig vom deklamierten Grund dieses Besuches eine zumindest latente Werbewirkung für die entsprechende politische Partei nicht auszuschließen" sei. (hei, DER STANDARD, 1.10.2012)
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Undenkbar, dass die Ministerin am Weg zum Minoritenplatz schnell mal spontan in einer Schule vorbei schaut. Aber muss sich jetzt jeder Bezirksvorsteher mit der Direktorin der VS im Cafe treffen? Da geht's wohl nur darum, fremden Elementen den Kontakt zu SchülerInnen zu erschweren. Dabei gerade dieser für beide Seiten so wichtig. Werbung ist eh verboten aber Politische Bildung durch Politiker hat was. So blöd, sich vereinnahmen zu lassen, sind SchülerInnen nicht.
Dürfen Bezirksvorsteher nicht mehr zur Maturantenverabschiedung oder zum Schulfest kommen? Müssen sie vorher im Stadtschulrat anrufen? Dürfen Schüler keine Politiker mehr einladen um mit ihnen zu diskutieren? Wir haben das gemacht vor etwa zehn Jahren, war super. Im Jahresbericht wurde auch darüber geschrieben. Hat niemand gestört.
ist vielen nicht klar, wieviele lehrerInnen und schulaufsichtsbeamte selbst in der politik tätig sind und damit parteipolitik permanent in die schule transportieren. dies sind auch ursachen an der problembaustelle schule in wien und damit im ganzen bundesgebiet.
wieso muss überhaupt ein Politiker in eine Schule (zu vor allem Kindern unter 14 Jahren?
Von mir aus kann eine Schule - im Rahmen eines "Politik"-Themen-Projektes - Politiker einladen; aber eben alles ohne(!) Medien-Echo/-Gefolgschaft!
das vielleicht, aber nicht zu unseren Kindern, denn die könn(t)en leider sehr viel Schlechtes anstellen!
... siehe derzeitiger Zustand der Politik!
... in eine Sonderschule vielleicht! ;-P
(aber das wäre schon wieder eine Beleidigung für die Schüler von Sonderschulen.)
ich halte mich für keinen Idioten. Aber diesen Antwort haben sie vermutlich erwartet...
Dennoch: In der Schule sollten Kinder zu gebildeten Menschen herangeführt werden. Falsches Wissen muss daher als solches gekennzeichnet werden, zb. dass der Mensch ein homo oeconomicus ist, dass Geldverdienen schön ist, dass es wichtig ist, dass es der Wirtschaft gut geht...
Das sind alles nur unter zu kritisierenden Axiomen gültige Aussagen, und in der Schule darf man noch nachdenken.
Und wir alle kennen Manager-Gehirne, die nicht mehr fähig sind zu reflektieren, sondern nur mehr Worthülsen von sich geben, in denen es um so sinnlose Dinge wie Geld und Profit geht.
Die Wirtschaftslobbyisten haben an der Schule auch nichts zu suchen.
"arbeiten und es zu etwas bringen ist schlecht."
Na, unter dem Vorsatz laden's einen "fit2life" ganz gewiss nie an eine Schule ein. Ausser vielleicht als schlechtes Vorbild. ;)
*Dann darf ich an keiner Schule mehr einen Universitätsprofessor unterrichten lassen.
*Keinen Zahnarzt die Mundhygiene überprüfen lassen.
*Keinen Arzt als Schularzt an der Schule haben.
*Das Buffet schließen, weil dort "wirtschaftstreibende" arbeiten.
*Lehrer die unterrichten und in der privatwirtschaft arbeiten kündigen.
*Die Kinder in keine Berufsinformationsmesse schicken.
* Keine Praktika mehr durchführen
.
.
.
ABER vor allem dürfen Sie dann keine Eltern mehr in die Schule zu irgendwelchen Veranstaltungen einladen, weil da der großteil in der Wirtschaft tätig ist.
Sind Sie auch ein Idiot?
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