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Jerusalem - Alte Aquarellbilder des deutschen Literaturnobelpreisträgers Hermann Hesse sind in der israelischen Nationalbibliothek in Jerusalem aufgetaucht. Gemeinsam mit Briefen und Handschriften von Hesse (1877-1962) sollen sie am 14. Oktober bei einem Themenabend anlässlich seines 50. Todestages gezeigt werden.
Der deutsche Archivar Stefan Litt hatte die Bilder vor einigen Monaten entdeckt. Es handelt sich unter anderem um Illustrationen des Märchens "Piktors Verwandlungen". Hesse ("Der Steppenwolf") hatte ein Exemplar an einen Bekannten in Jerusalem geschickt. 1943 wurde es an die Nationalbibliothek übergeben, aber offenbar nicht katalogisiert.
Unter den Exponaten ist auch eine Ausgabe illustrierter Gedichte, die Hesse im Jahr 1927 dem in Wien geborenen jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber und dessen Frau Paula gewidmet hatte. (APA/red, derStandard.at, 30. 9. 2012)
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