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Chief Architect Steve Winston präsentiert den ersten WebOS-Port.
Nach dem Start der Betaphase Anfang des Monats ist nun die erste finale Ausgabe von Open WebOS erschienen. Wie in der Roadmap vorgesehen hat das Betriebssystem damit die Version 1.0 erreicht. Sie bringt einige Neuerungen mit und soll leicht für verschiedene Geräte anzupassen sein.
Hewlett-Packard präsentierte das System auf einem TouchSmart-Rechner. Die Benutzeroberfläche entspricht nun jener der integrierten "Embedded"-Variante und sieht so ähnlich aus, wie sie einst am TouchPad erstrahlte.
Das System leidet laut Golem unter einem Mangel an unterstützen Treibern. Dies liegt auch daran, dass die jeweiligen Devices mindestens den noch recht jungen Linux-Kernel 3.3 unterstützen müssen, für den es noch keine zertifizierten Smartphones oder Tablets gibt. Bei HP arbeitet man offenbar an einer Hardwareplattform.
Neu ist der Support für das Enyo-Framework in der Ausgabe 2.0, was Entwickler erfreuen wird. Als weitere Core-Anwendungen sind nun ein E-Mail-Client und Browser integriert.
Open WebOS, Nachfolger von WebOS, das im Zuge der Akquisition von Palm in den Besitz von HP übergegangen war, ist unter der Apache-Lizenz 2.0 veröffentlicht worden. Das Projekt wird gemeinsam mit der Community vorangetrieben und war davor auf kommerzieller Ebene gescheitert.
Neben den Pre-Smartphones von Palm war das HP TouchPad das einzige je mit webOS laufende Mobilgerät. Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung wurde das Gerät wenige Wochen nach Verkaufsstart in einem "Firesale" zu Niedrigstpreisen verkauft. Findige Programmierer haben mittlerweile Android auf das Tablet portiert.
Link:
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Bin gespannt welches der neuen Systeme sich durchsetzen kann. Vielfalt schadet nie und wir alle werden von den neuen OS profitieren.
Und das Beste daran: Am meisten wird Android unter der neuen Vielfalt leiden. Einerseits deshalb weil Android Marktführer ist und damit am meisten zu verlieren hat und andererseits deshalb weil es endlich mehrere offene OS gibt. Ind zwar tatsächlich offene. Leute denen das wichtig ist können dann endlich wählen. WP und iOS Kunden schätzen das optimierte Ökosystem, das die neuen OS (noch) nicht bieten können. Von dieser Seite wird es weniger Wechsel geben.
Zieh dich warn an, Google!!
Ja, ich stehe dem Thema neutral gegenüber - d.h. es ist mir gleichgültig.
Aber trotzdem liegt eines auf der Hand: Zu den Grundbedürfnissen von Menschen die offene Software einsetzen möchten zählt, dass die Software offen ist. Somit scheidet Android aus, sobald es tatsächlich offene Alternativen gibt!
Der Desktop User ist mit dem Smartphone User aber nur bedingt vergleichbar. Außerdem spielt das Thema Software eine große Rolle.
Am Desktop ist Windows die Referenz in Fragen der "Apps". Im mobile OS Bereich kann man Software theoretisch leichter portieren.
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