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Ludwig Paischer setzt sich noch nicht auf seinen Karriere-Boden.
Rom - Ludwig Paischer hat gleich den ersten Judo-Weltcup nach den Olympischen Spielen gewonnen. Der 30-jährige Salzburger setzte sich am Samstag beim allerdings nicht voll besetzten Turnier in Rom nach Siegen über vier Gegner im Finale gegen den Franzosen Issam Nour klar mit zwei Waza-ari-Wertungen schon eine Minute vor Schluss durch. Hilde Drexler wurde in der Klasse bis 63 Kilo Fünfte.
"Es freut mich sehr, dass ich trotz Pause gleich beim ersten Turnier den vollen Erfolg einfahren konnte", schrieb Paischer auf seiner Homepage. Dabei hatte er zuvor Urlaub gemacht und eine Woche Grippe gehabt. "Ich war körperlich weit von meiner Olympiaform entfernt, dafür war mein Kopf absolut top", berichtete Paischer. "Vielleicht hat mir aber auch die Halle, die unsere Beach-Volleyballer, die sonst regelmäßig hier auf Trainingslager sind, so liebevoll "Salatschüssel", "Sombrero", "Ufo" nennen, Glück gebracht."
Paischer machte dank seines elften Weltcupsiegs auch wichtige Punkte in der Weltrangliste, er möchte bei der WM in den Top-8 gesetzt sein und damit einen besonders starken Auftaktgegner verhindern. Österreichs in London in Runde zwei gescheiterter Spitzenjudoka hat mittlerweile beschlossen, seine Karriere ohne zeitliche Festlegung fortzusetzen.
"Ich habe mich entschieden, meine Karriere nach den Olympischen Spielen in London fortzusetzen. Zeitlich habe ich mir keine Frist oder Limit gesetzt. Ich lass das alles auf mich zukommen. Momentan macht mir Judo viel Spaß, warum sollte ich daher aufhören?", erklärte Paischer.
Paischer kann sich vorstellen, bei der WM nächstes Jahr anzutreten. Fix ist das Grand-Prix-Turnier in zwei Wochen in Abu Dhabi, dort ist auch die in Rom fehlende Sabrina Filzmoser wieder dabei. (APA, 29.09.2012)
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