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Per Innsbruck in die Sonne.
Innsbruck/Wien - Rekordmeister Rapid ist am Samstag in der zehnten Runde der Fußball-Bundesliga an die Tabellenspitze gestürmt. Die Wiener setzten sich bei Schlusslicht Wacker Innsbruck verdient mit 2:0 (0:0) durch und lösten den punktegleichen Stadtrivalen Austria als Spitzenreiter ab. Die Hütteldorfer dominierten nach schwacher Anfangsphase. Die Tore vor 6.050 Zuschauern erzielten Markus Katzer (48.) und der eingewechselte Lukas Grozurek (86.).
Rapid-Trainer Peter Schöttel vertraute erstmals nach seiner schwachen Europa-League-Darbietung gegen Rosenborg Trondheim (1:2) auf Innenverteidiger Gerson - mit Erfolg. Die Grün-Weißen blieben im vierten Ligaspiel in Folge ohne Gegentor. Hinter Solospitze Terrence Boyd agiete einmal mehr das Offensivtrio Deni Alar, Steffen Hofmann und Guido Burgstaller. Der neue Leader benötigte allerdings mehr als eine halbe Stunde, um ins Spiel zu kommen. Bis dahin waren die Innsbrucker sogar die aktivere Mannschaft, offensiv aber harmlos.
Die Wiener übernahmen mit Fortdauer der ersten Hälfte das Kommando. Einen Kopfball von Christopher Trimmel tippte Wacker-Keeper Szabolcs Safar über die Latte (33.). Nach dem folgenden, flach ausgeführten Corner knallte der Rechtsverteidiger den Ball über das Tor (34.). Die beiden besten Gelegenheiten vor der Pause ließ Boyd aus. Der US-Amerikaner scheiterte erst aus kurzer Distanz an einer Fußabwehr von Safar (40.), dann nach Idealpass von Hofmann an der Stange (45.).
Das Führungstor fiel auf kuriose Art und Weise. Der Ex-Rapidler Christoph Saurer köpfelte gegenspieler Mario Sonnleitner nach einem Corner auf den Rücken. Boyd traf erneut nur die Stange, Katzer staubte aber aus einem Meter ab. Schon gegen Rosenborg hatte der Außenverteidiger getroffen. Innsbruck wirkte nach dem Rückstand wachgerüttelt, klopfte durch Schüsse von Carlos Merino (49./knapp daneben), Marcel Schreter (52./Oberkante der Latte) und Saurer (65./Königshofer hält) am Rapid-Tor an.
Auf der Gegenseite musste sich Safar bei einem Versuch von Grozurek auszeichnen. Der Ungar lenkte den Ball nach Flanke von Katzer an die Stange (78.). Der Endstand an Aluminiumtreffern: 3:1 für Rapid. Safar hatte zuvor bereits einen Schuss von Hofmann pariert (72.). Seine zweite Topchance verwertete Grozurek allerdings nach Assist von Burgstaller. Der zuletzt mit einem Hattrick im Cup beim Regionalligisten Sollenau (5:1 n.V.) in Erscheinung getretenen Wacker-Stürmer Roman Wallner war engagiert, blieb aber ohne klare Torchance.
Die Innsbrucker kassierten ihre sechste Liganiederlage infolge. In den jüngsten fünf Runden haben sie nicht einmal einen Treffer erzielt - Torverhältnis 0:12. Für Trainer Walter Kogler wird die Luft immer dünner. Nach einem torlosen Remis des Rivalen Wr. Neustadt gegen Mattersburg fehlen Wacker nun drei Punkte auf den rettenden neunten Platz. Rapid dagegen reist mit dem Selbstvertrauen eines Tabellenführers zum schweren Europacup-Auswärtsspiel am Donnerstag bei Metalist Charkiw in die Ukraine. (APA, 29.09.2012))
Innsbruck - Fußball-Bundesliga (10. Runde): FC Wacker Innsbruck - SK Rapid Wien 0:2 (0:0). Tivoli Stadion Tirol, 6.050 Zuschauer, SR Muckenhammer.
Tore: 0:1 (48.) Katzer
0:2 (86.) Grozurek
Wacker: Safar - Dakovic, Kofler, Svejnoha, Hauser - Abraham - Bergmann (56. Wernitznig), Merino (84. Perstaller), Saurer - Wallner, Schreter (72. Fernandes)
Rapid: Königshofer - Trimmel, Sonnleitner, Gerson, Katzer - Heikkinen, Ildiz - Burgstaller, Hofmann, Alar - Boyd (60. Grozurek)
Gelbe Karten: Svejnoha, Kofler bzw. Boyd, Heikkinen
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In der Euroliga bekommen wir zwar eine Kleschen nach der anderen aber Hauptsach mir san mir! Was is scho die Euroliga gegenüber unser hochklassiges Operettenniveau. Und Salzburg, des san die die gegen die übermächtigen Galacticos aus Laxenburg knappest verloren haben nur wegen der blöden Auswärtstorregel, die san uns jetzt auf den Fersen. Des is unser Masstab net irgendwelche Deutsche oder Ukrainer oder diese hienigen Norweger. Da sieht ma die Top 1 Qualität unserer Lüga, net in irgendaner Eurolüga mit dem hienigen Euro!
Wenn man die provinziellen Scheuklappen kurz aufmacht, grad mal wieder eine Kleschen in der Euroliga kassiert, dann fühlt man sich als Erster daheim natürlich Super. Und betet dass diese blöde Euroliga bald vorbei ist, um sich dann kuschelig und wohlig dem niveauvollen Inszielsprinten von drei bis vier einäugigen vollkommen und total schmerzfrei hinzugeben, ohne nicht dabei süffisant dem provinziellen Mitbewerber hämisch zu verspotten. Tu Felix Austria (Schau ja nicht über den Rand) und juble!!!!
wo ortest denn übermut, wenn man sich über ein gelungenes erstes saisonviertel freut (insbesondere nach der durststrecke im frühjahr)? wo wäre hier die grenze zu ziehen zwischen gerade noch legitimen jubel-postings bzw. ab wann werdens dann schon moralisch verwerfliche, übermütige kommentare?
sollte man den eigenen Übermut überdenken und nicht unbedingt über den anderen stellen. Vor allem wenn beide Seiten einem Niveau huldigen, das im internationalen Vergleich eher Stadtliganiveau hat. Ich habe leider Samstag den unverzeihbaren Fehler gemacht neben der Samstag Konferenz auch das englische Match ManU geg. Tottenham mir zu geben. Im Vergleich hab ich mich immer nur gewundert dass die in England mindestens doppelt schneller flitzen als bei uns. Das kann ja nicht am Niveau liegen, die sind ja alle im selben Alter. Meine Schlussfolgerung: bei uns tragen die unsichtbare Bleiwesten, die man genauso wenig sieht wie die dunkle Materie im Universum. Oder liegst doch am Training?
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