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Robbenkind Lunita hat nach dem Tod ihrer Mama wieder Freude am Spielen.
Schwimmen, Ball spielen, Fische fangen und fressen - das macht das Schönbrunner Robbenbaby Lunita derzeit am liebsten. Nach dem überraschenden Tod des Muttertieres Anfang September zog sich das Kleine zurück - nun zeigt sich die kleine Robbe wieder den Wiener Zoobesuchern. Das Jungtier wird seither von den Pflegern mit der Hand aufgezogen. Das Schicksal der kleinen Lunita hat die Besucher sehr bewegt, wie der Zoo am Freitag berichtete.
Bereits die letzten Tage vor ihrem Tod konnte sich Muttertier Enya nicht mehr ausreichend um das Ende Juli geborene Baby kümmern. Die Schönbrunner Pfleger übernahmen die Versorgung und zeigen sich nun stolz: Die zwei Monate alte Robbe bringt bereits 17 Kilogramm auf die Waage.
Spielen ist Lunitas Lieblingsbeschäftigung: Bälle, Schlauchstücke und Bojen machen ihr großen Spaß. Drei Mal täglich gibt es Futter. Ihr Menü: Fisch mit laktosefreiem Schlagobers und Vitaminen. "Die Pfleger geben ihr auch Fische in ein kleines Wasserbecken, damit sie üben kann, diese mit dem Maul aufzunehmen", erklärte Zootierarzt Thomas Voracek. "In einer eigenen Anlage kann Lunita ihre Schwimmkünste verbessern. Immer wieder lassen wir unsere anderen Robben-Weibchen zu ihr, damit sie mit Artgenossen spielen kann." (APA, 28.9.2012)
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