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Europa/Italien/Trentino/Rovereto/Wien - Die Leichen der beiden Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, die am Freitag aus einem Gletscher auf der Spitze Presena im westlichen Teil der norditalienischen Bergregion Trentino auf einer Höhe von 3.000 Meter geborgen wurden, waren Kaiserjäger. Dies berichteten die Carabinieri der Ortschaft Vermiglio, die die Leichen geborgen haben. "Von den Resten der Uniform konnten wir erkennen, dass es sich um österreichische Soldaten handelt", berichteten die Carabinieri.
Die Leichen, die nebeneinander lagen, wurden von den Mitarbeitern der Betreibergesellschaft einer Seilbahn entdeckt. Laut dem Präsidenten des Museums des Ersten Weltkriegs des Adamello-Massivs, Walter Belotti, könnten die beiden Soldaten bei der wichtigsten Schlacht des Jahres 1918 zwischen dem 25 und dem 28. Mai ums Leben gekommen sein.
"Der Gletscher war 100 Jahre lang das Grab dieser Soldaten. Die Reste sind aufgetaucht, nachdem wegen der Hitzewelle des Sommers der Gletscher stark geschmolzen ist. Ich hätte die Soldaten lieber dort gelassen, wo sie bisher geruht hatten, doch das ist nicht möglich", berichtete Belotti.
Die Reste der beiden Kaiserjäger wurden mit einem Hubschrauber nach Vermiglio geflogen und in eine Aufbahrungshalle gebracht. Die Leichen sollen jetzt in einem Labor des Krankenhauses der norditalienischen Stadt Vicenza obduziert werden. Danach werden die Kaiserjäger sehr wahrscheinlich im österreichisch-ungarischen Kriegsfriedhof in der Trentiner Ortschaft Ossana beerdigt.
2004 waren die mumifizierten Leichen von drei österreichischen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg aus einem Alpengletscher auf 3.640 Meter Höhe am Ortler-Cevedale-Massiv entdeckt worden. Sie waren vermutlich bei einer Schlacht am 3. September 1918 in Norditalien ums Leben gekommen. (APA, 29.9.2012)
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Weiß eigentlich jemand, welches Wunder ihn zur Seligsprechung qualifiziert hat? Dass er vor seinem deutschen Kollegen am glücklichen Kriegsausgang gezweifelt hat, dürfte ja aus der Wertung fallen, denn in dieser Hinsicht hatten die protestantischen Hohenzollern ("Ein feste Burg ...") traditionell mehr Gottvertrauen als die katholischen Habsburger.
Aus dem Artikel kann ich das aber nicht erkennen. Die schreiben: "Von den Resten der Uniform konnten wir erkennen, dass es sich um österreichische Soldaten handelt".
Dass es Kaiserjäger waren, wird wohl eher von unwissenden Journalisten reininterpretiert, weil sie den Unterschied nicht kennen.
Da gehts nicht um profilieren. Die Italiener sagen "österreichische Uniformen" und hier werden gleich Kaiserjäger daraus gemacht, vermutlich weil wieder mal einfach nur schlecht recherchiert wurde und/oder keiner den Unterschied kennt. Hätte mich eben nur persönlich interessiert, weil Kaiserjäger ja nur aus 4 Regimentern mit primär (aber nicht ausschließlich) Tiroler und Vbg Herkunft bestanden, während die k.u.k. Soldaten sonst aus jedem Gebiet der Monarchie hätten kommen können. Aber OK, ich habs kapiert und halte meine profilierungsneurotische Klappe.
jetzt hab ich ein schlechtes gewissen, weil sie eigentlich recht haben und ich sie ein bissl vera***ht hab. :)
steht nicht da, wer das bestimmt hat und apa is manchmal sehr legere mit solchen fachlichen ausdrücken, vor allem wenn die verwechslung so einfach ist.
Wenn man solche Artikel liest, könnte man den Eindruck haben, an der ganzen italienischen Front hätten nur Kaiserjäger gekämpft. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei den Getöteten um solche handelt, ist allerdings eher gering. Aber wie ich erkannt habe, ist dieses Forum hier eher nicht der richtige Ort derartiges konkreter zu hinterfragen.
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