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Griechenland wird trotz Mängel ben Reformversuchen die nächste Tranche von 31 Milliarden Euro aus dem Hilfspaket erhalten.
Brüssel - Griechenland soll Medienberichten zufolge trotz neuer Milliardenlöcher und schleppender Reformen die nächste Tranche von 31 Milliarden Euro aus dem internationalen Hilfsprogramm erhalten. In Brüssel liefen bereits Vorbereitungen, um die Auszahlungen sicherzustellen, obwohl der Troika-Bericht die Auflagen nicht als komplett erfüllt beschreiben werde, berichtete das deutsche Magazin "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Eurozonen-Kreise. In dem Troika-Bericht würden Griechenland zwar Fortschritte bescheinigt, die aber "nicht ausreichend" seien.
Die nächste Tranche dürfte aber trotzdem ausgezahlt werden, denn "die Angst vor einem Dominoeffekt ist zu groß", sagte ein EU-Diplomat dem Magazin. Griechenland soll daher unbedingt in der Euro-Zone gehalten werden. "Die Griechen werden eine Liste von Reformen erhalten, die zu einem bestimmten Datum vom Parlament abgesegnet werden müssen", zitiert das Blatt aus Kreisen der Euro-Gruppe. "Das Geld wird freigegeben, sobald die Abgeordneten zugestimmt haben."
Das Magazin "Focus" berichtete ebenfalls, dass trotz Unklarheit über die tatsächliche Budgetlage Griechenland mit der Bewilligung weiterer Finanzhilfen rechnen könne. Es gebe sowohl bei der Europäischen Union in Brüssel als auch bei der Regierung in Berlin den unbedingten Willen, Griechenland im Euro-Raum zu halten, berichtete das Magazin unter Berufung auf Kreise des Europäischen Parlaments.
Ein Sprecher des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble wies die Darstellung zurück. Es gebe keinen neuen Sachstand, die Bundesregierung werde den Bericht der Troika abwarten. "Alles andere ist nicht zutreffend", fügte er hinzu. Allerdings hatten hochrangige europäische und deutsche Politiker schon mehrmals durchblicken lassen, dass man Athen bei der Umsetzung der Reformen mehr Zeit geben könnte. Finanzanalysten halten den tatsächlichen Finanzbedarf Athens ohnehin für schwer kalkulierbar, da sich die Entwicklung der griechischen Wirtschaft in den kommenden Jahren nicht präzise vorhersagen lässt. Hilfsmaßnahmen wie die Rettungspakete und der Athener Schuldenschnitt zulasten privater Gläubiger fußen jedoch auf sehr konkreten Erwartungen.
Noch ist offen, wann die so genannte Troika aus Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds und EU ihren nächsten Bericht über die Lage in Griechenland vorlegen wird. Ihre Analyse ist Voraussetzung für die Freigabe neuer Mittel. Doch im EU-Parlament hieß es dazu dem "Focus" zufolge: "Der Troika-Bericht wird so ausfallen, dass die Politik das Geld freigeben kann." (APA, 29.9.2012)
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1) der totalitäre Staat
wo durch die Diktatur, Gewalt und Unterdrückung alles am laufen gehalten wird
2) der Scheinstaat
ausprägung vielfältig, gemeinsamkeit ist, dass das Volk durch Scheinpolitiker, Theaterpolitiker durch viel Gelüge und ständigen Versprechgungen, die nicht gehalten werden, am Arbeiten gehalten werden.
In Deutschland haben wir seit der SOGENANNTEN WIdervereinigung eine Einheitspartei namens CDUSPDFDPGRÜNELINKE, doch das ist wenigen klar.
Politiker und Banker schauen, das sie genügend Kohle scheffeln, das Volk soll arbeiten, und darf nicht zu viel Geld kommen.
der hier (vollkommen zu Recht) über die Griechen herzieht, sollte sich seine Argumente gut merken und aufheben für den Zeitpunkt wo UNS unsere Schulden auf den Kopf fallen werden.
Wem werden wir dann die Schuld geben ?
SPÖ macht Schulden
ÖVP stimmt brav zu
FPÖ/BZÖ ich sag nur Kärnten ...
Grüne: für den ESM mit UNBEGRENZTER Haftung
KPÖ Rezepte von vorvorgestern
Stronach "ich kauf mal schnell Politiker"
Piraten "ich weiß was ich will bis zur nächsten Internetumfrage"
sind das Alternativen ?
was sollten wir JETZT tun damit wir nicht das "Griechenland" von 2014 werden ?
ich belüge meine Familie über meinen Kontostand,
verschweige meiner Gattin wieviele Schulden ich aufgenommen habe,
gaukle meiner Hausbank vor das mein Gewerbebetrieb super läuft,
toleriere dass die Hälfte meiner Arbeiter nix arbeitet (während sich die andere den Arsch aufreißt ...)
verlange von meinen Kunden kaum Rechnungen,
hab ich was vergessen ?
Ja, nämlich dass Ihnen, ebenso wie der restlichen großen Mehrheit "da draußen", rund 99,9% des Hintergrundwissens fehlt das Sie in die Lage versetzen würde ein legitimes Urteil zur Lage Griechenlands (und Europas insgesamt) fällen zu können.
Ganz im Ernst: Ebenso, wie Hinz und Kunz Ihren Ärger über GR nicht mehr im Zaum zu halten in der Lage sind, erschöpft sich mittlerweile auch mein "Verständnis" für jene die _keinen Tau_ von GR und dieser Krise haben, sich aber dennoch, wo sie können, als "Moralpolizei" und "Hobbyrechnungsprüfer ganzer Nationen" in Szene setzen.
Die meisten verstehen ja nicht einmal richtig, was im eigenen Land tatsächlich passiert - wie kann man denn da eine sinnvolle Meinung zur Situation eines anderen Landes haben?!
inkompetent. wenn man aber auch als inkompetenter immer noch von 14. monatsgehältern hört, von massenweiser praktischer einstellung der steuerzahlung usw, dann weiß man kaum noch was man vernünftiger weise denken soll. ein wohnungsmakler in berlin erzählte mir von seinen ersten griechischen kunden - vor 5 (sic) jahren. wer also wissen wollte was los ist konnte es lange wissen und die leute wissen (dummer weise) wen sie ins parlament gewählt haben. - die frage an die experten ist aber einfach die nach der prinzipiellen inkompatibilität von nord-und südeuropa, was wenigstens eine gemeinsame währung angeht. denn der eine erwartet jeweils die anpassung des anderen. und jede seite hat gute gründe.
Ganz einfach, weil das (zumindest kurzfristig) für die anderen Euro-Staaten billiger als ein Austritt ist.
Sofort wenn Griechenland aussteigt (und damit einen Präzedenzfall liefert), gibt es einen gewaltigen Bank-Run auf portugiesische, spanische und italienische Banken (weil die Bürger dieser Staaten ihr Geld dann ins sichere Ausland bringen werden), die dann sofort eine derart immense Geldspritze bräuchten, dass Griechenland dagegen gar nichts ist.
längst passiert!
Das Kernproblem ist, dass keine politische Partei die Zustände, die eine Währungs/Wirtschaftsreform begleiten, verantworten will. (Mit dem Ausschluss Griechenlands alleine, ist das ursächliche Problem leider noch lange nicht gelöst)
Nicht zuletzt, weil dadurch der Einflussbereich der Parteien drastisch sinkt. Wer wählt noch eine Partei, die eine Crash mitverantwortet? Das Unvermeidliche wird daher bis zum Äußersten hinausgeschoben.
Abgesehen davon, wird den Politikern irgendwo ein Aufsichtsratsposten versprochen, wenn sie gegen die Bürgerinteressen handeln, fallen also selbst immer auf die Butterseite. Gewissen hat von der polit. Landschaft kaum noch jemand, das System ist ausgezeichnet geölt.
... irgendeine Vereinbarung, irgendein Versprechen das in dem Zusammenhang je gehalten wurde?
- Aufnahmekriterien Euro
- Maastrichtvertrag
- 'no bailout'
- EZB (Anleihenkauf)
- Weitere Hilfszahlungen nur ...
Geehrte (?) Volksvertreter,
mir scheint, Euer 'Vertrauen stärken', 'Vertrauen zurück gewinnen' ist nur in Richtung Zocker/Anleger/"Märkte" gemeint. Dem 'Normalbürger' steigt die Zornesröte ...
Vielleicht sollte man zur Abwechslung auch einmal an die Abertausenden Menschen denken, die in Vertrauen in das Wort der Griechen dem griechischen Staat - für niedrigen Zinsen übrigens! - Geld geliehen haben und dann um ihr Geld (um ihre Ersparnisse) umgefallen sind. Wer sich Geld ausleiht, um dieses zu konsumieren, sollte auch ans Zurückzahlen denken. Ein anständiger Gedanke, mit dem sich die Griechen bis heute nicht beschweren wollen. Die Griechen sind Täter, die man gerne zu Opfer stilisiert. Wofür es nicht den geringsten Anlass gibt. Dieses Land gehört an den Pranger gestellt und in den Staatsbankrott entlassen.
ja klar die armen anleger mal wieder, die ja den banken alles glauben, sogar vor der pleite argentiniens noch anleihen kauften, da es ja sicher war und hohe rendite versprach....
alle, die ihr geld den banken anvertrauen oder ihrem banker vertrauen tun mir net leid wenn sie auf die schnauze fallen...jeder der mit geld "spekuliert" weiss, dass es keine 100% sicherheit gibt und auch staaten zahlungsunfähig sein können.....wer dann den schneewittchen-märchen der banken mehr glaubt ist einfach selber schuld.
selbst die deutschen anleihen können wertlos werden....
nur der eigene grund und boden auf dem was angebaut wird hat einen realen wert, aber das wird ja heute nicht mehr geschätzt....
Lieber Freund, die Käufer von Staatsanleihen sind wahrlich nicht die bösen Spekulanten. Eher handelt es sich um die kleinen Sparer, die ihr Geld ein bisserl längern binden. Als Altersvorsorge beispielsweise. Und Staatsanleihen in Euro galten als mündelsicher. Auch die Griechischen. Dass die Griechen nicht im Traum daran dachten, das geliehene Geld jemals zurückzubezahlen, ist die eigentliche Sauerei, weil dabei eben nicht (nur) die großen Finanzkapitalisten geschädigt wurden. Und die gleichen Leute dürfen jetzt mit ihren Steuergeldern die skrupellosen Griechen vor dem Untergang bewahren.
Weitere risikolose Risikoaufschläge, es wird Unmengen an Vermögen produziert, dem kein Wert gegenübersteht = Totale Geldentwertung.
Diese Unmengen an Geld laufen ja in keinerlei Investitionen sondern in sich selbst beschleunigende Zinszahlungen. Aussichtslos!
Vor 3 Jahren wäre Gr Konkurs ein Hoppala gewesen. Aber unsere Politwasweißich haben wortreich das Gegenteil behauptet - Belangen - Volle Wäsche!
Und das wird die Menschen veranlassen in noch größere Risikopapiere zu investieren, um der wachsenden Inflation zu begegnen.
Leider stehen Welt BIP und Summe an Produkten der FI schon jetzt in keinem gesunden Verhältnis.
Und dieser Unfug muss ein rasches Ende haben. Die Realwirtschaft darf nicht zum Knecht der FI verkommen.
60 Billionen $ BIP (Welt) stehen 1200 Billionen $ an Derivaten der FI gegenüber
Das ist purer Wahnsinn und kann bereits ohne ESM nicht gutgehen.
dass das Land, einmal von den Blutsaugern befreit, recht rasch wieder auf die Beine kommen könnte. Zwar mit deutlich weniger flatscreens, aber dafür vielleicht mit mehr gelebtem Miteinander, Menschlichkeit und Muße zur Arbeit.
Wenn das Schule machen würde, dann laufen den "Märkten" die Kühe, die sie tagtäglich melken, in Scharen davon...
Durch den mehr oder minder erzwungenen Verbleib Griechenlands in der Eurozone ist doch gewährleistet, daß Griechenland sich keine eigene, wettbewerbsfähige Wirtschaft aufbauen kann und durch die Rückkehr zu Drachme ausgleichend gegensteuern kann.
Sie können niemals selber eine funktionierende Wirtschaft aufbauen und werden immer abhängig, besonders, von Deutschland sein und deutsche Produkte importieren müssen.
Faktisch beherrschen die Deutschen die Südländer, denn diese sind seine Schuldner. Lehnt sich etwa die dt. Wirtschaft groß gegen den Euro auf?
Nur leider muß der dt. Steuerzahler bluten und durch den Euro sinkt die Wohlstandsentwicklung in Vergleich zu Ländern wie Schweden oder der Schweiz, welche dem Unfug Euro entsagten.
0 Risiko? Du glaubst doch nicht ernsthaft das Griechenland so ein extremer Sonderfall ist? Portugal, Zypern, Italien, Spanien, Irland hat sich total übernommen usw.
DAs Problem ist halt, dass sowohl ein Verbleib (wenn Griechenland mit Hilfen zugeschüttet wird dann werden die nächsten Krisenländer sich auf Griechenland berufen wenn sie offiziell krachen), als auch ein Austritt (wenn von der EU-den anderen Ländern dazu ermutigt, gefordert/gefördert wird Panik bei den anderen Staaten ausbrechen; freiwillig wird Griechenland wohl nur austreten, wenns Abkommen mit anderen (Nicht-EU) Staaten gibt. Dazu kommt das Problem, dass die Schulden in Euro vorliegen und nicht alle erlassen werden können (Folgewirkung auf andere Saaten)) gefährlich ist..
Tritt Griechenland aus der Eurozone aus, wird es sich aufrappeln. Vielleicht bevorzugt derzeit nur die Politgilde das durchfüttern ihres Landes durch die anderen Staaten - dauerhaft wird das aber überhaupt nichts bringen. Der griechische Bürger verliert. Jeden Tag mehr.
Verlässt also GR den Euro, wird sich einiges für GR bessern. Länder wie Portugal oder auch Spanien würden dem Beispiel GR dann natürlich folgen, denn sie sähen keinen Grund mehr zum Verbleib in der Eurozone. Und dass soll mit Macht verhindert werden.
Aussagen von der deutschen Kanzlerin wie: 'Ohne Euro kein Europa' ist absoluter Quatsch!
Hier wird versucht, ein wahnwitziges politisches Projekt ohne Rücksicht auf Verluste durchzuziehen. Es gibt kein Happy End dabei.
HAst du eine Kristallkugel mit der du die Zukunft vorhersehen kannst? Zumindest kurz-mittelfristig hätte das kaum vorhersehbare Folgen (vor allem da andere Staaten wohl folgen würden) auf die Weltwirtschaft, EU und den Euro (Vertrauen verschwindet).. DAs müsste schon ganz genau geplant werden und wär trotzdem extrem risikoreich..
Nur auch ein Verbleib ist halt ein Schmarrn *G*
Der Euro hätte mMn langfristig eingeführt werden und mit genauer Kalkulation aller Vor- und Nachteile für die einzelnen Staaten und nicht auf Teufel komm raus. Wenn schon so schnell, genauso wie die Osterweiterung, dann müsste die EU viel stärker geeint auftreten und entscheiden und sich nicht jedes Land ein paar ZUckerl rauspicken.
Die Pleitestaaten nehmen Gelder und Kredite Deutschlands natürlich gerne an, wollen sich aber im Gegenzug natürlich nicht von Deutschland in ihre Politik reinreden lassen - was auch verständlich ist.
Durch diese Konstellation aber, wird es dauerhaft Hilfeempfänger geben. Eine politische Union ist derzeit utopisch. Eine erzwungene, politische Doktrin wie derzeit die Gemeinschaftwährung, hat Europa und damit auch die halbe Welt gelähmt.
Dies ist keine vorübergehende Begleiterscheinung durch das Großprojekt Euro, sondern eine dauerhaft geschaffene Problematik, welche sich durch Kredite, gleich welcher Höhe, nicht lösen lässt.
Der Schuss ging nach hinten los, einige wollen das immer noch nicht wahrhaben. Europa ja, aber so?
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