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Klagenfurt/Wien - Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Kärntner Hypo Alpe-Adria-Bank, Tilo Berlin, hat für seine 23 Monate an der Spitze der Bank 3,02 Millionen Euro Gehalt, inklusive Prämien, bezahlt bekommen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "profil". Die Zahlen gehen aus dem Gutachten des Sachverständigen Fritz Kleiner hervor. Berlin wollte die Summen nicht kommentieren.
Die Bank schrieb ab 2007 rote Zahlen, Berlin erhielt laut "profil" aber trotzdem Boni in der Höhe von 680.144 Euro. Die Bank erhielt Ende 2008 Hilfe von der Republik Österreich, ab da, so "profil", hätte Berlin keine Prämien mehr erhalten dürfen. Laut Kleiner soll die "Überzahlung" der Bank an ihren damaligen Chef 460.236 Euro betragen.
Berlin meinte dazu, er kenne das Kleiner-Gutachten nicht und könne daher nicht Stellung nehmen. Einzelheiten der angesprochenen Aspekte seien aber "so falsch und offensichtlich nachlässig aufgearbeitet", dass die Frage nach der "Qualität der Arbeit der Verfasser zu stellen wäre". Die Bank wiederum bestätigte, die angeführten Zahlungen seien "dem Grunde und der Größenordnung nach" korrekt dargestellt. (APA, 29.9.2012)
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Nicht zuletzt aufgrund der absurd hohen Haftungen von bis zu 20 Mrd Euro des Landes Kärnten, wurde diese Notverstaatlichung durchgezogen.
In einem solchen Fall kann/darf sich der Gläubiger direkt an den Ausfallbürgen (Kärnten) wenden und muss nicht irgendwelche Rechtsstreitigkeiten abwarten.
Dieser Zustand der Hypo wurde ja bis zuletzt vertuscht und so blieb auch nicht die Zeit, da irgendwelche Strategien zu wälzen oder die Bücher der Bank ausgiebig zu prüfen.
BONI werden / wurden im guten Einverständnis zwischen Aufsichtsrat und Vorstand quasi als Fixgehaltsbestandteil ausbezahlt. Den Erfolg hatten der Hypovorstand ja schon lange keinen mehr vorzuweisen: ... oh ich vergas: die Aufgabe war ja die Bilanzsumme aufzublasen, dass ist ja doch ganz gut geglückt. Der unfähige nachfolger hat ja dann noch mal so viel verdient. Herr Pröll, der die Verstattlichung OHNE Recht für die Republik durchzog hat HEUTE sicherlich eine ganz andere Sichtweise, er hat HEUTE auch ganz andere Vorgaben von seinem Arbeitgeber Raiffeisen. Sind wirklich "alle Ihr /unser Geld wert". Danke.
... und wenn Herr Berlin 10 Mio bekommen hätte, ginge uns das einen feuschten Kehrricht an, weil der damalige Eigentümer dieses Gehalt für in Ordnung befunden hat.
Dass wir jetzt diesen ganzen Wahnsinn am Hals haben, verdanken wir einer Panikreaktion der Bundesregierung, die vor Bayern die Hose aber sowas von gestrichen voll hatten.
Wäre ich nicht der Meinung, dass Untersauchungsausschüsse unter der derzeitigen Rechtslage sinnfrei sind, würde ich einen anregen.
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