Kärntner Hypo entlohnte Ex-Chef Berlin üppig

29. September 2012, 10:14

Gutachter sieht laut "profil" Überzahlung von 460.000 Euro

Klagenfurt/Wien - Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Kärntner Hypo Alpe-Adria-Bank, Tilo Berlin, hat für seine 23 Monate an der Spitze der Bank 3,02 Millionen Euro Gehalt, inklusive Prämien, bezahlt bekommen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "profil". Die Zahlen gehen aus dem Gutachten des Sachverständigen Fritz Kleiner hervor. Berlin wollte die Summen nicht kommentieren.

Die Bank schrieb ab 2007 rote Zahlen, Berlin erhielt laut "profil" aber trotzdem Boni in der Höhe von 680.144 Euro. Die Bank erhielt Ende 2008 Hilfe von der Republik Österreich, ab da, so "profil", hätte Berlin keine Prämien mehr erhalten dürfen. Laut Kleiner soll die "Überzahlung" der Bank an ihren damaligen Chef 460.236 Euro betragen.

Berlin meinte dazu, er kenne das Kleiner-Gutachten nicht und könne daher nicht Stellung nehmen. Einzelheiten der angesprochenen Aspekte seien aber "so falsch und offensichtlich nachlässig aufgearbeitet", dass die Frage nach der "Qualität der Arbeit der Verfasser zu stellen wäre". Die Bank wiederum bestätigte, die angeführten Zahlungen seien "dem Grunde und der Größenordnung nach" korrekt dargestellt. (APA, 29.9.2012)

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Man sollte schon bei den Fakten bleiben!

Die Hypo Alpe Adria war zahlungsunfähig und der Konkurs hätte gedroht.
Nicht zuletzt aufgrund der absurd hohen Haftungen von bis zu 20 Mrd Euro des Landes Kärnten, wurde diese Notverstaatlichung durchgezogen.
In einem solchen Fall kann/darf sich der Gläubiger direkt an den Ausfallbürgen (Kärnten) wenden und muss nicht irgendwelche Rechtsstreitigkeiten abwarten.
Dieser Zustand der Hypo wurde ja bis zuletzt vertuscht und so blieb auch nicht die Zeit, da irgendwelche Strategien zu wälzen oder die Bücher der Bank ausgiebig zu prüfen.

Ein System dass wir jetzt eh schon kennen

BONI werden / wurden im guten Einverständnis zwischen Aufsichtsrat und Vorstand quasi als Fixgehaltsbestandteil ausbezahlt. Den Erfolg hatten der Hypovorstand ja schon lange keinen mehr vorzuweisen: ... oh ich vergas: die Aufgabe war ja die Bilanzsumme aufzublasen, dass ist ja doch ganz gut geglückt. Der unfähige nachfolger hat ja dann noch mal so viel verdient. Herr Pröll, der die Verstattlichung OHNE Recht für die Republik durchzog hat HEUTE sicherlich eine ganz andere Sichtweise, er hat HEUTE auch ganz andere Vorgaben von seinem Arbeitgeber Raiffeisen. Sind wirklich "alle Ihr /unser Geld wert". Danke.

Vor den Vorhang Herr Tilo Berlin!

und danach geht`s schnurstracks in den Häfn nach Stein in Niederösterreich,mit 10 anderen Häftlingen in einer Mini-Zelle!

pröll vor den vorhang !!!!!!!!!!!!!

sie haben uns da hineingeritten und sich dann einfach vertschüsst !

Ganz brutal gesagt ...

... und wenn Herr Berlin 10 Mio bekommen hätte, ginge uns das einen feuschten Kehrricht an, weil der damalige Eigentümer dieses Gehalt für in Ordnung befunden hat.

Dass wir jetzt diesen ganzen Wahnsinn am Hals haben, verdanken wir einer Panikreaktion der Bundesregierung, die vor Bayern die Hose aber sowas von gestrichen voll hatten.

Wäre ich nicht der Meinung, dass Untersauchungsausschüsse unter der derzeitigen Rechtslage sinnfrei sind, würde ich einen anregen.

für NIX! Diese Bayern haben einen Vogel!

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warum schreiben die immer 'thilo' ? ich kenne da eine andere schreibweise...

Aus sicht der Bank ist es als Erfolg zu sehen wenn man vom Staat Geld geschenkt bekommt (successfull effort). Aus Sicht des Steuerzahlers ist dies natürlich anders, aber der Steuerzahler bestimmt ja nicht den Bonus des Managers

lt pröll (der dicke) war es ja ein geschäft für den steuerzahler den banken beizustehen.

es war sicher ein geschäft für den tilo.

Was war die 'Qualität der Arbeit' von Thilo Berlin?

sicher kein einzelfall

Niemand

Bringt so gute Arbeit, die diese Zahlungen rechtfertigen würden :(
aber gleichzeitig sind 1300 euro Brutto für Sozialarbeit zuviel ^^

es ist eben alles relativ. Der 1300€ bezieher dealt auch nicht mit hunderten von Millionen

Macht aber tausendmal eine wichtigere Arbeit als mit imaginären Geld zu spielen.

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