Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Paris/Madrid - Das Selbstlob ist auch eine Warnung: Der französische Staatshaushalt 2013 sei "die größte Anstrengung seit dreißig Jahren", schätzt Präsident François Hollande. Auch der Ökonom Elie Cohen meint zur Defizitbekämpfung in Zeiten des Nullwachstums: "Das gab es in Frankreich noch nie."
Die zentrale Zahl des französischen Budgetentwurfs ist ein Fehlbetrag von bloß drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP), das sind 1,5 Prozentpunkte weniger als 2012. Trotz der drohenden Rezession setzt Hollande aber den Rotstift an: Nach einem ersten Sparprogramm von sieben Milliarden Euro im Sommer will er nun im Budget 2013 insgesamt 30 Milliarden bewegen. Je zehn entfallen auf Einsparungen, neue Abgaben für Großfirmen und höhere Steuern für Gutverdienende. Darunter fällt Hollandes spektakulärstes Wahlversprechen: Wer jährlich mehr als eine Million Euro verdient, muss davon 75 Prozent an den Staat abliefern.
Kritik an dem Budget wird links wie rechts laut. Parteifreunde Hollandes monieren, die "Austerität" würge die ohnehin fragile Konjunktur ganz ab. Frankreich schlittere weiter in die Rezession, nachdem das Land erstmals seit Jahrzehnten wieder mehr als drei Millionen Arbeitslose zähle.
Die bürgerliche Oppositionspartei UMP wirft Hollande ihrerseits vor, er treffe mit den Steuererhöhungen auch die Mittelklasse. Eher hätte man die Staatsausgaben kappen sollen, meint die UMP, die bereits vergessen hat, dass ihr Präsident Nicolas Sarkozy nach seinem Amtsantritt 2007 - als die Krise noch nicht begonnen hatte - die Staatsausgaben bedeutend stärker ausufern ließ; seit jenem Jahr ist die Schuldenlast Frankreichs von 67 auf heute 91 Prozent des BIPs geklettert.
Die schwere Hypothek der Sarkozy-Ära zwingt die Linksregierung nun zum resoluten Handeln. "Ich sage 'Stopp' zum Anwachsen der Defizite und der Staatsschuld", erklärte der sozialistische Premierminister Jean-Marc Ayrault auf dem Fernsehsender France-2 ungewöhnlich resolut. "Wenn wir das Ziel des Drei-Prozent-Defizits fallen lassen, werden die Zinsen sofort ansteigen, und dann geraten wir in die gleiche Situation wie Italien oder Spanien."(brae, DER STANDARD; 28.9.2012)
Zahl der Beamten soll um 30.000 reduziert werden. Jene, die bleiben, sollen 40 Stunden pro Woche arbeiten
Ein "Nachhaltigkeitsbeitrag" auf Pensionen rettet die siebente Troika-Tranche
Rezession und Rekordarbeitslosigkeit bereiten Kopfweh. Weniger Tempo beim Sparen in Frankreich und den Niederlanden soll dagegenwirken
Weg für Auszahlung nächster Hilfstranche von zwei Milliarden Euro frei - Drohende Koalitionskrise abgewendet
Ein Zurück zu Budgetdefiziten sei keine Option, meint Währungsfonds-Chefin Lagarde. Heute steht die EU-Kommission Rede und Antwort
Ein Hilfsprogramm für Ljubljana sei derzeit aber kein Thema, verlautete vor dem Treffen der Euro-Finanzminister
Ökonom Damijan kritisiert die fehlende Konsistenz des neuen und zugleich altbekannten Reformprogramm in Slowenien
Neue Ausgabenkürzungen von rund 800 Millionen Euro
Die Mehrwertsteuer könnte erhöht werden. Auch Privatisierungen einer Bank und eines Versicherers sind im Gespräch
Schwerer Rückschlag für Regierung in Lissabon
Die Sparpolitik stößt für Kommissionspräsident Barroso an ihre Grenzen, ohne schmerzhafte Einschnitte wird es aber nicht gehen, sagen IHS und Wifo
Der Ratingriese konstatiert trübere Ausblicke für die wirtschaftliche Entwicklung sowie die staatlichen Finanzen
EU-Regierungen: Der Ratingriese sieht die Gefahr einer Selbstüberschätzung bei der Bewältigung der Euro-Krise
Der Staat könnte sich aus rund der Hälfte seiner 21 Unternehmen zurückziehen
Das für 2012 vereinbartes Haushaltsdefizitziel von fünf Prozent hat Lissabon aber deutlich verfehlt
Analyst Valentin Hofstätter meint, die Einbeziehung der Sparer bei einer Bankpleite sei die "Rückkehr zum Normalfall"
Für den US-Starinvestor sind Euro-Bonds ein Heilmittel gegen die Krise, mit Berlin geht er hart ins Gericht
In seiner Eigenschaft als neuer US-Finanzminister reist Jack Lew nach Europa und treibt seine Gesprächspartner dort zur Eile an
Die Regierung in Lissabon will nach Aufhebung von Sparmaßnahmen durch das Höchstgericht am Kurs festhalten
Nachdem das Verfassungsgericht Teile des Sparpakets aufgehoben hat, fürchet die Regierung erneut Vertrauensverlust
Der Gesetzesentwurf zur Bankenabwicklung soll laut EU-Kommissar Barnier noch vor der Sommerpause verabschiedet werden
Nur eine geeinte EU wird in der Weltpolitik eine Rolle spielen, sagt Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker
Auch 1913, ein Jahr vor Beginn des Ersten Weltkriegs, wiegte man sich in der Sicherheit, nie wieder Krieg zu führen
denn es wäre sehr leicht zu "sparen" wenn die regierungen (áuch anderer länder) die rüstungsausgaben zurückschrauben würden, oder auch die miliarden NICHT in den Hintern der Banken stopfen würden....
aber das wird nie geschehen, denn der "normalbürger" jaaa, ihr da, die ihr das lest, schnallt ja nicht, dass unsere Medien und Politiker die Geldverteilung schon gut unter Kontrolle haben, sodass uns solche Artikel wie oben, den Schafen nur weiter einbläuen... zaaaahlen du dummer Staaatsbürger muhaa
Bildungs- und Sozialabbau näähhmen wir dann gern in kauf, alles im Nahmen der Spaaarmassnaahmen omg
euer bart
denke es finden sich sicher ein paar rote stricher, die auch der meinung sind, dass die wir die demokratie am hidukusch und in syrien (afganistan usw...) verteidigen MÜSSen. Und da sind die miliarden doch schon gerechtfertigt.
Find ich auch gut, denn dann dann kommen noch viiiiele unserer demokratiebewussten islamistischen Brüder zu uns, denn da bombardiert sie wenigstens keiner ....
euer... Bart
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.