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Berlin - Zwischen der SPD-Linken und Peer Steinbrück, der als wirtschaftsfreundlich gilt, gibt es immer wieder Spannungen, etwa wenn Steinbrück erklärt: "Die SPD ist gut beraten, sich nicht nur für Rentner und Transfergeldempfänger einzusetzen, sondern auf die Interessen derjenigen zu achten, die jeden Tag arbeiten gehen und erst das erwirtschaften, was verteilt werden kann."
Differenzen zeigen sich vor allem in der Pensionspolitik. Die Linke möchte die im Jahr 2005 vom damaligen Kanzler Gerhard Schröder eingeleitete Pensionsreform zurückdrehen. Diese sieht vor, dass das Pensionsniveau bis 2030 auf 43 Prozent des Lohnniveaus sinkt.
Vertreter der Linken meinen jedoch, man müsse das Niveau auf dem heutigen Stand von 50 Prozent des Durchschnittslohns einfrieren. Steinbrück ist dagegen, am Montag soll entschieden werden.
Gut kommt beim linken Flügel in der SPD hingegen Peer Steinbrücks Konzept zur Regulierung des Bankensektors an. Er schlägt etwa die Trennung von Geschäftsbanking und Investmentbanking vor und spricht sich für einen eigenen Rettungsschirm für Banken sowie eine strenge Aufsicht und die Regulierung von Managergehältern aus. (bau, DER STANDARD, 29.9.2012)
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habe die Grundlagen zum Einstieg deutscher Banken in den internationalen Finanzmarkt gelegt. Die Bauchlandung dieser Politik erleben wir gerade und deren Schulden werden dem Steuerzahler die nächsten Jahrzehnet umgehängt.
Ob dieser Mann die richtige Wahl ist, die Deutschen und damit Europa aus der Krise zu führen darf bezweifelt werden.
"Die SPD ist gut beraten, sich nicht nur für Rentner und Transfergeldempfänger einzusetzen, sondern auf die Interessen derjenigen zu achten, die jeden Tag arbeiten gehen und erst das erwirtschaften, was verteilt werden kann."
- dieser ansicht bin ich als österreichischer sp-anhänger auch schon seit jahren. die sozialdemokratie hat ihren ursprung in der vertretung der arbeitenden. pensionen und transferleistungen heutigen zuschnitts sind erst eine folge der sozialdemokratischen bemühungen. sollte man nicht vergessen.
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