Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Durchschnittlich beherrschen Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund 2,9 Sprachen. Spitzenreiter sind (neben Deutsch) Englisch, Serbokroatisch und Türkisch.
Der Wirtschaft, so wird derzeit häufig geklagt, mangle es an personalwirtschaftlichem Potenzial und an Talenten. Vielleicht könnte hier ja auch helfen, ein bisschen genauer hinzusehen. Etwa auf den Sprachschatz von Migranten, wie die Arbeiterkammer aktuell erinnert. Demnach verwenden Migranten als Arbeitssprache Deutsch (96 Prozent), sprechen aber durchschnittlich drei Sprachen. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Fähigkeiten weder für die interne Kommunikation noch in der Kundenkommunikation erschöpfend angezapft werden.
Dass sogenannte Wiedereinsteigerinnen noch vielerorts eine exotische Spezies sind, deren (Lebens-)Erfahrung, deren Organisationsfähigkeit noch nicht hinreichend erkannt werden, ist wohl auch nicht von der Hand zu weisen. (Karin Bauer, DER STANDARD, 29./30.9.2012)
Bestimmt von Respekt und dem Wunsch nach Begegnung auf Augenhöhe ist diese Haltung nicht
Arbeitsmediziner raten, echte Pausen zu machen und nicht vor dem Bildschirm zu essen
Den Wert der Arbeit auf allen Ebenen diskutieren
Der Trend weg vom flexiblen Arbeitsort ist schon wieder da
Keine plötzlichen "Trends", aber Entwicklungen laufen weiter
Angstmanagement für jene, die um ihre Karriere fürchten
Allein das Potenzial einer Frau, mehr als ein Mann zu verdienen, senkt die Heiratshäufigkeit
Die neuen Medien bestimmen unsere Taktung
Z.B: könnte man verpflichtende Zulagen für mehrsprachige Mitarbeiter - insbesondere von mehrsprachigen Frauen - fordern, damit diese Mehrsprachigkeit ins Bewusstsein der Personalmanager gelangt ..
Nur so kann es zu Programmen kommen, dass Mehrsprachigkeit die p.c. Aufmerksamkeit erlangt.
Das meine ich nicht ernst!
In Österreich ist man vor lauter Feigheit gegenüber den Hetzern leider gar nicht willens das ökonomische Potential von Einwandererkunden zu nutzen. In den USA haben alle großen Firmen und beide Großparteien spanische Websites. Wieviele österreichische Firmen und Parteien haben türkische und B/K/S-Websites? Verschwindend wenige.
Ich glaube nicht, dass man zu feig dazu ist. Sobald es als sinnvoll gesehen wird (Wählerstimmen, Umsatzsteigerung) wird auch bei uns mehr Mehrsprachigkeit einziehen.
Der Vergleich mit US hinkt meiner Meinung nach.
Prozentanteil der Türken in Ö. ist ja wohl nicht mit dem der Hispanics in den USA zu vergleichen. Und die BKS sprechen großteils recht gut deutsch.
Aber Sie haben leider sicher recht, dass die Wertschätzung von Migrantensprachen in Ö. nicht sehr ausgeprägt ist.
Als Slawist möchte ich darauf aufmerksam machen, dass das sogenannte Serbokroatische nur noch von wenigen Uni-Professoren gesprochen wird, da es sich um eine mehr oder weniger künstliche Zusammenführung zweier unterschiedlicher südslawischer Sprachen handelt, die nur auf theoretischer Ebene funktioniert. Die Migranten sprechen also entweder Serbisch oder Kroatisch, wobei sich natürlich auch diese in mehrere Varietäten gliedern.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.