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vergrößern 645x626Die Auflagen für die Betreiberin der Sonderanstalt für mutmaßlich straffällige Asylwerber.
Klagenfurt - Er wird fast wie ein Staatsgeheimnis gehütet: Jener Super-Vertrag, den die Betreiberin der Sonderanstalt für mutmaßlich straffällige Asylwerber mit dem Land Kärnten abschloss. Der Vertrag liegt jetzt dem STANDARD vor. Neben den bereits bekannten und vom Landesrechnungshof kritisierten Benefizien enthält er auch Auflagen für die Betreiberin. Herta L. erhält ja den erhöhten Tagsatz von 40 Euro pro Asylwerber für garantierte Vollbelegung. Dafür muss sie die Asylwerber voll verpflegen, und sie muss ihnen ausreichende psychosoziale und gesundheitliche Betreuung, aber auch regelmäßige Deutschkurse anbieten.
"Teil der Betreuung muss es sein, die Integration in die örtliche Umgebung zu fördern", heißt es: "Kontakte mit Schlüsselpersonen in Stadt- oder Gemeinderat, in Schulen und Pfarren wären vorteilhaft". Explizit werden auch "Tage der offenen Tür" angeregt sowie die " Organisation von Freizeitaktivitäten". Darüber hinaus "hat der Quartiergeber durch gezielte Maßnahmen die Attraktivität für einen längerfristigen Verbleib der Asylwerber zu fördern".
Herta L. müsste außerdem einen täglichen Transportdienst (außer an Sonn- und Feiertagen) zur Verfügung stellen, und zwar kostenlos! Ebenso müsste sie Arztbesuche, verordnete Therapien sowie ambulante/stationäre Spitalsaufenthalte ermöglichen.
Bei einem Lokalaugenschein des STANDARD hatten Asylwerber jedoch über eine völlige Isolierung unter Aufsicht eines Wachdienstes mit scharfen Hunden geklagt. Arztbesuche sowie Medikamente würden ihnen verwehrt. Zwei kranke Asylwerber waren alleine ins Klinikum Klagenfurt gefahren. Den Weg von der Saualm bis zum Bus, rund 16 Kilometer, mussten sie zu Fuß zurücklegen. Dazu gibt es bereits Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft. Für den Grün-Abgeordneten Rolf Holub ist klar: "Landeshauptmann Gerhard Dörfler schädigt mit seiner Sonderanstalt auf der Saualm die Menschenrechte, das Image Kärntens und die Steuerzahler". Bei amtlichen Kontrollen ist nie etwas aufgefallen. (Elisabeth Steiner, DER STANDARD, 29./30.9.2012)
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Eigentlich genial
Das Land Kärnten und deren Hauptvertreter , deren Farbe und Geisteszustand hinglänglich bekannt sind, schliessen einen Vertrag zur Integration von Asylwerbern in das örtliche Gemeinwesen. Das Schau ich mir an wenn beim Volksfest dann die Heiminsassen auftauchen und mitmischen.
Blau machen, blau sein da macht das Leben Spass auf Kosten anderer
gGenaugenommen sagen sich dort auf derSaualm ja nur Fuchs udn Hase "Gute Nacht", in welcher Sprache auch immer. Mit Hominiden reden die aber sicher nicht, blöd wären sie ja!
Aber liegt das Heim nicht in der Gemeinde Diex, und ist diese nicht die nördlichste slowenischsprachige Gemeinde der Welt?
Da muß unbedingt ein einschlägiger Sprachkurs her!
Vielleicht könnte ja die preisgekrönte Autorin Maja Haderlap oder der noch preisergekrönte Vielschreiber Peter Handke (welch unkärntner Name!) etwas für die Allgemeinheit tun und gratis die Insassen dieser Anstalt von ihrem tristen Alltag ablenken.
Das wirft nun wieder neue Fragen auf: Wer hat kontrolliert? Steht diese Person / oder der Kreis der Personen die kontrolliert haben in Zusammenhang mit der Alten vom Berg, mit Steiner oder Dörfler? Und war die Betreiberin schon vorher von einer der anderen informiert, wenn eine Kontrolle angestanden hat, um die gröbsten Verstöße zu vertuschen? (Was nur notwendig wäre, wenn die Kontrolleure keiner der anderen bekannt gewesen wäre).
An dieser Stelle übrigens mal wieder ein Lob an Fr. S., dass sie dran bleiben, Fakten präsentieren, und keine Geschichten erzählen. Auf dass die Saulam nie mehr aufsperrt! Dran bleiben!
dass eine investigative Kraft den Causen "Prügelpolizisten in Linz am 1.5.2009" bzw. "Von einem nachher in den Krankenstand geflüchteten Polizisten der Wachstelle Trillerpark verprügelter Pensionist" zugeteilt worden wäre. Der Bromeffekt der Presseförderung?
Sie und Maria Sterkl sind die aufsteigenden Sterne im Panorama-Ressort.
Saualm war in meiner Wahrnehmung von Angang an "umstritten" und das ganze Konzept von den Medien eigentlich vorbildlich bekämpft. Wegen der rigorosen Abschirmung der Anlage nach der Inbetriebnahme gab es später wenig zu berichten, bis die absolut vorbildlich handelnden ausgeschiedenen MitarbeiterInnen ausgeplaudert haben.
Es ist leider eine klare Tendenz, über empörende Vorfälle mit behördl. oder poliz Beteiligung zu berichten, aber dann den Ball einfach fallen zu lassen. Das Versagen aller Medien in der Aufarbeitung der Linz-Geschichte ist skandalös und ich möchte wissen, welchen Druck das BMI hier zum Zwecke des "Vergessens" ausgeübt hat. Frage an Brickner!!
Sagen Sie es mir. Ich kann mir kaum vorstellen, das die Causen aus purem Unwillen nicht irgendwie aufgegriffen, und weiterverfolgt wurden (Aufseiten der Presse).
Das Thema Saualm wurde ja auch nicht von Beginn an so beachtet, wie jetzt. (Nach der Meldung der ehemaligen Bediensteten, die den richtigen Schritt setzten, und die Presse alamierten).
Wussten Sie zB. dass in dem Fall schon einmal Asylwerber in Kärnten protestierten? Bis ich es in einem Buch über das Asylwesen in Österreich fand, hatte ich davon keine Ahnung.
Grundsätzlich wäre es gut, wenn die Presse mitwirken kann, um solche Dinge ans Tageslicht zu fördern - erwarten kann man es nicht.
Ich finde es besonders gut, dass Fr. S. so darüber berichtet, wie sie es tat und weiter tut. Sie verwendet keine Superlative wie menschenverachtend, unmenschlich, ... sondern berichtet mit Fakten, bringt Informationen, und hat so dafür gesorgt, dass etwas passiert: Das Menschen sich zusammenschließen, da hinauf wandern wollen, das sich Gruppen gründeten die etwas tun wollen, usw. (Menschenverachtend, würde ich es nennen, und ich gehe mit solchen Wörtern äußerst sparsam um).
Davon abgesehen, käme dasselbe von Brickner&Co. nein, ich möchts mir garnicht vorstellen ... dann würde sich spätestens jetzt schon niemand mehr darum kümmern, und die Geschichte als weitere Geschichte abgetan. Die könnten sich von Fr. S. eine Scheibe abschneiden.
die fpk wieder auf platz 1 in den umfragen :-)
was ist eigentlich los da unten ?
direkte demokratie und loslösung von kärnten, bevor dieses land restösterreich mit weiteren milliardenhaftungen und skandalen runterzieht !
wenn die fpk wähler sich so wohl fühlen und wien eh immer so schlecht ist, wäre das wohl das beste für uns alle.
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