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Für Fernreisen werden im Schnitt etwa 2.200 Euro pro Person ausgegeben.
Die Banken- und Schuldenkrise in Europa schlägt noch nicht auf die Reiselust der Österreicher durch. "Der Winter läuft sehr gut an und wir haben ein Plus von 7 Prozent", sagte der Vorstandsdirektor beim größten heimischen Tourismuskonzern Verkehrsbüro, Martin Bachlechner, am Freitag bei der Präsentation der neuen Reisekataloge.
Die Umsätze in den 119 Ruefa-Reisebüros hätten bei den Vorausbuchungen im Vergleich zur Vorjahresperiode entsprechend zugelegt. Trotz der massiven Rückschläge in Griechenland und der Nachfragedelle bei Kreuzfahrten nach dem Costa-Unglück zu Jahresbeginn sei auch der Sommer "ganz gut gelaufen".
Die gefragtesten Winterdestinationen - allesamt mit weiteren Zuwächsen gegenüber dem Vorjahr - seien heuer Spanien, gefolgt von der Türkei und Thailand. "Die Türkei wir auch im Winter immer mehr nachgefragt", so Bachlechner. Das Plus in Thailand sei wegen des nicht so guten Vorjahres zu relativieren. Ebenfalls unter den Top-5 rangieren die Karibik - nicht zuletzt dank neuer Direktverbindungen in die Dominikanische Republik und nach Kuba - sowie die Vereinigten Arabischen Emirate.
Die Preise auf der Fernstrecken bleiben heuer im Durchschnitt auf Vorjahresniveau. Spürbar teurer sind allerdings Reisen auf die Malediven, wo teilweise um 6 bis 8 Prozent mehr zu bezahlen sind als in der Vorjahressaison, da dort das Hotelangebot - bei gleich starker Nachfrage - reduziert worden und die Qualität gesteigert worden sei. Brasilien verteuerte sich - im Vorfeld der Fußball-WM 2014 und der Olympischen Spiele 2016 - sogar um 8 bis 10 Prozent.
Für Fernreisen werden im Schnitt etwa 2.200 Euro pro Person ausgegeben. Zu Weihnachten liegt der durchschnittliche Reisepreis auf der Fernstrecke naturgemäß über diesem Wert. "Die Nachfrage ist über die Feiertage zwei bis drei Mal so groß wie das Angebot. "Du bleibst zu Weihnachten auf nichts sitzen", sagte der Geschäftsführer der Jumbo Touristik GmbH, Christian Bruckmüller. Jumbo gehört seit einem Jahr zum Verkehrsbüro, das zu 76 Prozent an dem Spezialisten für Fern-, Schiffs- und Studienreisen beteiligt ist. Viele Reisen nach Asien. einfach weil dort das Hotel- und Flugangebot am größten ist.
Im Sommer dominierten die Zielländer Spanien, Türkei und - trotz Umsatzeinbußen von rund 20 Prozent - nach wie vor Griechenland. Dahinter folgten Reisebuchungen nach Italien und in die USA. Das stärkste Nachfragewachstum zeigten - wenn auch von einem sehr niedrigen Niveau aus - Thailand, aber auch Kroatien, Spanien und Ägypten, das sich wieder vom Einbruch im Vorjahr erholt. Die Buchungsumsätze für die Türkei legten auf dem bereits hohen Niveau nochmals um 5 Prozent zu. Die Verkehrsbüro Group ist heuer laut Bachlechner "über Budget", hat also mehr Reisen verkauft als veranschlagt. "Auch wenn es die Krise gibt, wird nicht unbedingt bei Reisen gespart", resümierte der Vorstandsdirektor.
Deutlich auf die Kreuzfahrt-Buchungen des Tourismus-Riesen niedergeschlagen hat sich heuer allerdings die Havarie des Schiffes Costa Concordia vor der italienischen Küste, das Mitte Jänner über 30 Menschenleben forderte. "Es war eher ein schwieriges Jahr für Schiffsreisen - nach dem Unglück mit der Costa", räumte Bachlechner ein. Er geht allerdings davon aus, dass die Buchungen 2013 wieder steigen werden. Während Costa nicht mehr so gefragt war, wurde den Angaben zufolge bei anderen Kreuzfahrtunternehmen wie etwa MSC Crociere, Hapag-Lloyd oder Aida Cruises über das Verkehrsbüro etwas mehr gebucht. Der Tourismuskonern erzielt mindestens 7 bis 8 Prozent seines Umsatzes mit Kreuzfahrten. (APA, 28.9.2012)
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Zwar ist bald Schluss mit Billigflügen, andererseits sieht man den labilen "Frieden" auf der Welt eher pessimistisch. Wie lange kann man sicher seinen Urlaub verbringen? Man sehe sich die Liste der bewaffneten Konflikte an. Halb Asien, Afrika, Süd- und Lateinamerika und ein Teil Indiens fallen als sichere Destinationen aus. Und nicht mal in Europa ist alles so friedlich wie es scheint. Attentate gibts auf der Welt wöchentlich. Alles deutet auf den Ausburch weltweiter Konflikte hin. Also besser noch mal schnell auf Fernurlaub gehen, bevors das gar nicht mehr geht.
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