Parteien sehen keine Gefahr durch Stronach

Parlamentsparteien geben sich gelassen

Betont gelassen geben sich die politischen Konkurrenten gegenüber der Gründung des Teams Stronach durch Milliardär Frank Stronach am Donnerstag. Das ergab ein Rundruf des Ö1-"Mittagsjournals" am Freitag. Weder SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas noch ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch glauben, dass Stronach in ihren Kernbereichen Wirtschaft und Soziales punkten kann. 

Der stellvertretende FPÖ-Chef Norbert Hofer sieht in Stronach den Hauptkonkurrenten der SPÖ. Rudas wiederum ortet in Stronachs "rückwärtsgewandter Europapolitik" und der Forderung nach Abbau der Sozialleistungen keine Konkurrenz für die SPÖ, sondern für die FPÖ.

Rauch: Stronach vertritt wirtschaftspolitischen Nonsens

Für ÖVP-Generalsekretär Rauch belebt Konkurrenz zwar das Geschäft, Stronach würde aber eher Protestwähler ansprechen. Die Partei des Milliardärs vertrete wirtschaftpolitischen Nonsens, das zeige wiederum, dass die ÖVP die einzige Wirtschaftspartei sei.

Die Grünen sehen wenig Überschneidungen mit der Stronach-Partei und orten daher keine Gefahr, das BZÖ glaubt an ein baldiges Ende des Hypes um Stronach. (red, derStandard.at, 28.9.2012)

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