Auch gegen Arsenal im Mittelpunkt: John Terry

Rassismus-Sperre vorerst ausgesetzt - Wenger warnte vor Tabellenführer: "Sie sind jetzt noch ein wenig kreativer" - Manchester United gegen Tottenham

London - Die dicke Haut von Chelsea-Kapitän John Terry wird am Samstag (13.45 Uhr/live Sky) einer Prüfung unterzogen. Der Innenverteidiger steht im Schlager der englischen Fußball-Premier-League beim Stadtrivalen Arsenal im Mittelpunkt. Eine Sperre von vier Spielen hat Terry wegen rassistischer Beschimpfung eines Gegenspielers ausgefasst. Die Sanktion wird aber erst wirksam, wenn über eine Berufung entschieden worden ist.

Bis dahin darf Terry spielen - und wird das auch gegen Arsenal tun. Die "Gunners" sind nach fünf Runden noch ungeschlagen, liegen als Fünfter aber vier Zähler hinter Tabellenführer Chelsea. "Es ist das erste wirklich große Spiel der Saison für uns", erklärte Chelsea-Verteidiger Branislav Ivanovic. "Wir müssen allen unsere Leistung und unsere Qualität zeigen." Für Terry wird das eine besondere Herausforderung.

Arsenal befand sich nach mäßigem Saisonstart zuletzt im Aufwind, holte auch bei Meister Manchester City einen Punkt (1:1). Arsenal-Trainer Arsene Wenger warnte vor dem Champions-League-Sieger: "Sie waren im Vorjahr sehr effizient." Mit dem Belgier Eden Hazard bekamen die "Blues" außerdem einen Spieler dazu, den auch Wenger gerne in seinen Reihen gesehen hatte. "Sie sind jetzt noch ein wenig kreativer", sagte Wenger.

Das dritte ungeschlagene Team der Liga ist Manchester City. Der Titelverteidiger ist mit dem Saisonstart und drei Remis in fünf Spielen aber alles andere als glücklich. Dazu verabschiedeten sich die "Citizens" am Dienstag überraschend gegen Aston Villa, den Club des Österreichers Andreas Weimann, aus dem Ligacup. Sie versuchen am Samstagnachmittag bei Fulham zurück in die Spur zu finden.

"Das zweite Jahr nach einem Meistertitel ist immer schwierig", meinte City-Trainer Roberto Mancini. "Ich hoffe, dass wir unser nächstes Ligaspiel gewinnen. Wir brauchen einen Sieg, aber dafür müssen wir uns verbessern." Der Stadtrivale Manchester United empfängt am Samstagabend Tottenham Hotspur. Die langsam in Form kommenden Spurs haben allerdings seit 1989 nicht mehr in Old Trafford gewonnen. (APA/Reuters, 28.9.2012)

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