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Er träume von einem Serbien, das stark sein wird, sagte Milorad Dodik kürzlich, der Präsident der Republika Srpska (RS), des bosnischen Landesteils von Bosnien-Herzegowina. So schöne Träume vom Nachbarland sind erfreulich. Auch eine noch bessere politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Serbien und der RS ist angesichts der ökonomisch schwierigen Situation begrüßenswert. Das Problem ist, dass Dodik gleichzeitig jede Möglichkeit nutzt, zu erklären, dass Bosnien-Herzegowina (das außer der RS noch aus dem zweiten Teil, der bosnisch-kroatischen Föderation, besteht) nicht überlebensfähig ist und auseinanderfallen wird. "Bosnien macht mich krank", sagt Dodik.
Er versucht sich zum Anwalt sogenannter gesamtserbischer Interessen zu machen und tritt etwa für die Teilung des Kosovo ein. Der Grund dafür ist simpel: Er will, dass der Norden, in dem mehrheitlich Serben leben, zu Serbien kommt und der Rest als unabhängig betrachtet wird, weil er damit Argumente für die Sezession "seiner" ebenfalls mehrheitlich von Serben bewohnten RS von Bosnien-Herzegowina sammeln will. Gerade weil die westlichen Staaten die Gefahr sehen, dass eine Teilung des Kosovo zu Konsequenzen in Bosnien-Herzegowina führen könnte, unterstützt man diese Lösung nicht. Auch der serbische Präsident Tomislav Nikolic distanziert sich von der Idee. Sie wäre auch ein Bruch mit der bisherigen serbischen Politik, bei der es immer um das gesamte Territorium des Kosovo ging. (Adelheid Wölfl, DER STANDARD, 28.9.2012)
Die Umsetzung eines kroatischen Verfassungsgesetzes ist ein erstes versöhnliches Signal nach einer langen Reihe von verstörenden Ereignissen
Die Unterstützung für Ponta innerhalb der sozialdemokratischen Partei bröckelt
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Der Präsident könnte sich weigern, Wahlsieger Ponta zum Premier zu ernennen
Es geht vor allem um Respekt vor dem Rechtsstaat
Die EU-Wahlen wurden bewusst kleingehalten
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Rumänien hat heuer bereits die dritte Regierung und ist schon wieder im Wahlkampf
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Dass ein ehemals beinahe allmächtiger Premier wegen der Annahme von Schmiergeldern ins Gefängnis muss, war bisher unvorstellbar
Begreifen und Aufarbeitung im ehemaligen Jugoslawien werden noch lange dauern
Kroatien hat den nationalistischen Grundcode zugunsten einer offeneren Gesellschaft verlassen
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In Brüssel tut man nun wieder einmal so, als habe man sich verhört
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Die Vorgangsweise der Regierung zeugt von fehlendem Demokratiebewusstsein
Die serbische Ordnung führt unweigerlich zu jener Teilung des gesamten Balkans und zur völligen Aufteilung Serbiens (Vojvodina, Sandzak, Presheva Tal). Dodik muss sich darüber im klaren sein. Ob dadurch ein größeres Serbien heraus kommt darf bezweifelt werden ;-)
Es ist tatsächlich ein Flickenteppich und bildet ein bisschen die Geschichte Serbiens ab, das schon immer ein Flickenteppich war und in jeder Region wurde es ein bisschen anders gemacht. Das gab dann schöne, gute Liaisons zwischen der Hauptstadt Belgrad und den Provinzstädten in der Vojvodina, Sandzak und Presheva Tal ;-)
Sämtliche Serben würden sich dann wohl aus dem restl. Kosovo in den Nordteil / nach Serbien machen.
Nächstes Problem: Preschewa-Tal. Hier ist die etn. alb. Bevölkerung in der deutlichen Mehrheit. Nord-Mazedonien: Hier sieht es in vereinzelten Städten ähnlich aus. Der annähernd 30 - 35 % Bevölk. Anteil der ethn. Albaner in Fyrom konzentriert sich weitestgehend im Norden des Landesgebietes.
Griechenland: Hier ist unklar, welcher Teil der Bevölkerung sich noch als Albanisch bezeichnet. Es gibt aber in Nordgriechenland eine erhöhte Konzentration von ethn. Albanern, die trotz griech. Staatsbügerschaft nicht willkommen sind.
Übrigens müssen zuerst alle Alb. Kosovaren in Ihre Häuser im Norden zurückdürfen, um das Verhältnis nicht zu verfälschen!
Dass Dodik aus 'eigennützigen' Gründen für die Teilung des Kosovo ist, wurde ja im Standard eh schon berichtet.
Allerdings wird die Idee der Teilung ja auch von anderen befürwortet - für den Fall, dass gar nichts mehr geht. - wiederholt und seit längerem auch von Erhard Busek, ehemaliger Koordinator des Stabilitätspakts für S-O-Europa.
und DAS hab ich im standard noch nicht gelesen/gefunden. schauschau
"He said in Novi Sad that partition of Kosovo would not necessarily cause additional problems in Bosnia-Herzegovina because those were two different issues.
“Those are two different processes and it is impossible to compare one to the other, it’s wrong. Every situation is special,” Busek assessed.
“If a sustainable solution is achieved, then anything is possible. It’s not connected because Bosnia-Herzegovina’s internal problem is quite different than Kosovo’s problem,” he explained. (Sept. 2011)
ich muß da schon lachen. da wird den serben ihr kulturelles herzstück herausgerissen, mit einer begründung die für südtirol, korsika, baskenland und zig andere regionen in europa aber natürlich nicht gelten darf. und nun soll nicht einmal der eh mehrheitlich von serben besiedelte nordkosovo (wir reden hier von ca. 1300km²) zurückgegeben werden? das ist der eigentliche skandal. aber an alle serben, in der geschichte gibt es nie einen schlußstrich. sollten irgendwann die albanischen frauen nur noch 1,3 kinder haben (langfristig gesehen) und die serbischen 4-5, ändern sich auch die ethnischen verhältnisse im kosovo wieder.
... was an einer Teilung des Kosovo so schlecht sein soll. Man sollte in den jeweiligen Regionen des Kosovo das Volk abstimmen lassen.
Ebenso wäre die best Lösung der Bosnien-Frage - möglicherweise - eine Teilung. Das Problem dabei sind lediglich die inhomogenen Gebiete, der ethnische "Fleckerlteppich". Sonst wäre die Teilung Bosniens eh schon längst vollzogen, zum Vorteil aller Beteiligten.
seh ich an sich ähnlich. das problem ist nur, daß die republika srbska viel mehr an gebiet umfaßt, als es ihr von den bevölkerungszahlen her zustünde (siehe auch das posting von aristarch weiter unten). aber grundsätzlich wäre in beiden fällen eine teilung die wohl sinnvollste lösung.
angesicht der tatsache das die bosnischen muslime überwiegend in den grösseren städten wohnen (dort fand die islamisierung durch die osmanen am einfachsten statt) hat das serbische volk mehr wie genug teritorium um des friedenswillen abgetreten.
Und alle, die mit dem dritten Reich, den Italienern, den Österreichern, den Osmanen, etc. in Berührung kamen, haben jegliche Ansprüche an die orthodoxen Serben nebst Nachkommen für immer verloren.
Ich frage mich, woher haben Sie diese Gebiete bezogen? Wer hat Ihnen diese Gebiete genehmigt? Wie haben Sie sich diese Gebiete angeeignet? Haben Sie diese Gebiete käuflich erworben?
Ich kann als deutscher Staatsbürger doch wohl zum Islam übertreten ohne gleich mein Bleibe- und Stimmrecht - also mein Recht, mich als Bürger dieses Landes zu bezeichnen -zu verlieren?!?!
Also für Sie zum Mitschreiben:
Die Bosn. Muslime sind genausolange da, wie die orth. Serben!
Nix da serbisches Territorium, Sie Träumer.
die serben stellten in bosnien vor dem krieg auf über 60% des teritoriums die mehrheit und das ist überwiegend ländliches gebiet..... die muslime sind mehrheitlich in den städten denn dort fand die islamisierung am einfachsten statt.... ich hab niemanden mit dieser tatsache das bleibercht oder wohnrecht abgesprochen .... das sie aber nicht richtig lesen wollen oder können ist wirklich nicht mein problem.
Ein Argument zur Teilung von Bosnien hat bereits der Westen mit Kosovo gegeben. Kann mir jemand einen Grund nennen, warum die Kosovo-Albaner in den westlichen Augen einen eigenen Staat auf Kosten Serbiens erstellen dürfen, und die Serben in Bosnien müssen in diesem künstlichen Staat leben?
Der Weiterbestand von Bosnien war Teil des Deale. Laut dem Vertrag von Dayton bleibt Bosnien weiter bestehen und die Serben dürfen dafür weitgehend auch Gebiete behalten, die sie durch Vertreibung und Völkermord ("ethnische Säuberung") vereinnahmt haben.
Die Republik Srpska nimmt 49% des Territoriums ein. Vor dem Krieg stellten die Serben 31% der Bevölkerung (Volkszählung 1991).
Wenn Dayton nicht mehr gelten soll, so muss sich die Republik Srpska aus den Gebieten zurückziehen, die vor dem Krieg eine nichtserbische Mehrheit hatten.
In der Resolution 1244 wurde auch vereinbart, dass alle offiziellen UNO-Staaten die territoriale Souvernität Serbiens bewahren sollten. Diese wurde nun von den USA und anderen westlichen Ländern mit der Anerkennung der Unabhängigkeit Kosovos gebrochen, weshalb sollten sich dann die Serben an das Dayton-Abkommen halten?
Die serbischen Politiker hatten bislang nicht den Mut solch einen Vergleich zu ziehen oder mindestens diese Staaten auf Vertragsbruch und Schadenersatz zu verklagen, welche einen illegal geschaffenen Staat künstlich mit enormen finanziellen Mitteln aufziehen, und wie es scheint ohne Erfolg.
1. Es wurde kein 1244 gebrochen. Die Unabhängigkeit ist im Einklang mit dieser Resolution erschaffen worden. Bedenken Sie, dass der Arthisaari-Plan auch durch den Wunsch Serbiens und Russlands erstellt worden ist.
Sie können nicht auf der Djuke-Box Knöpfe drücken, und sich dann beschweren, dass Musik erschallt!
Die serbischen Politiker haben tatsächlich nicht den Mut, aber sie haben nicht den Mut, zu verlieren. Jedwede ANklage hat eh keine Aussicht auf Erfolg.
In der Resolution 1244 wurde klar festgehalten, dass Kosovo ein Bestandteil Serbiens bleiben wird.
Der Arthisaari-Plan wurde zwar von Serbien und Russland verlangt, aber niemals angenommen!!! Da dieser die Unabhängigkeit des Kosovos zulässt, und deshalb können wir hier nicht von einen Vertrag reden, den es waren nicht beide Seiten mit diesem Plan einverstanden!!
Kosovo ist nicht unabhängig und wird es auch niemals sein, alleine die Ausübung von Druck auf Serbiens Regierung ist Beweis genug.
Der Arthissaari-Plan sieht eine poltiische Lösung vor - so beschlossen beim Treffen der G8 (darunter also auch Russland)!
Der Arthisaari-Plan stellte dann fest, dass die in 1244 vereinbarten Ziele nur durch ein unabhängiges Kosovo erreicht werden können.
q.e.d
Gemeinsame Ziele in 1244 sollten durch den Plan Arthissari erreicht werden. Dies hat der Herr dann auch erfüllt.
Kein Bruch von 1244! Egal, wie oft Sie es wiederholen - ganz im Gegenteil; es musste nach 1244 nach dem Arthisaariplan ein Ergebniss (Statusoffen) geben. Das war Pflicht!
Hier ist das Erghebnis:
Arthissari empfahl Kosovo in die Unabhängigkeit zu entlassen. Die Erklärung (ebenfalls lt. Den Haag korrekt) fand am 17.02.2008 statt. 91 Staaten erkennen sie bisher an!
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