Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Nairobi - Der kenianische Leichtathletikverband (AK) hat erstmals ein Dopingproblem eingestanden. Kenianische Läufer hätten im Norden der Provinz Rift Valley Injektionen mit verbotenen Dopingsubstanzen erhalten. AK-Chef Isaiah Kiplagat gab an, dass der regionale Verband entsprechende Anschuldigungen aus einem Bericht der ARD-Sportschau vom Mai dieses Jahres ernst genommen habe. "Wir arbeiten zusammen mit der kenianischen Polizei und der Welt-Anti-Doping-Agentur, um die Schuldigen dieser kriminellen Machenschaften zu verhaften", sagte Kiplagat.
Der schwedische Sportwissenschafter Bengt Saltin hatte den schon länger im Raum stehenden Verdacht gegen kenianische Ausdauersportler untermauert. Man habe von 2008 bis 2010 beobachtet, dass die Blutwerte der Kenianer bei Starts in Europa viel höher seien als in den Jahren davor. "Es steht für mich daher außer Frage, dass es da irgendeine Form von Blutmanipulation gibt."
Kiplagat, der noch im Mai Dopingprobleme in Kenia energisch abgestritten hatte, kündigte an, dass es ab 2013 für jeden Meeting-Organisator Pflicht sei, an Ort und Stelle Geräte zur Durchführung von Tests zur Verfügung zu stellen. Der Weltverband IAAF hatte eingeräumt, dass in Kenia keine Blutdopingkontrollen durchgeführt würden. Für die Proben, deren Transport und Analyse gebe es strenge Vorgaben. "Die sind dort nicht erfüllt", sagte IAAF-Mediziner Gabriel Dolle.
Zu alldem passt dass am Freitag Mathew Kisorio hat wegen Dopings zwei Jahre gesperrt wurde. Der drittschnellste Halbmarathonläufer der Geschichte (58:46 Min./2011 in Philadelphia) war am 14. Juni bei den Landesmeisterschaften in Kenia positiv auf das Anabolikum Norandrosteron getestet worden.
Im August hatte Kisorio in einem ARD-Interview sein Dopingprogramm offengelegt, Ärzte beschuldigt und beteuert, dass auch andere seiner Landsleute leistungsfördernde Methoden benutzen würden.
Der 23-jährige Kisorio ist nach dem in Linz zweitplatzierten Ronald Kipchumba (EPO-Nachweis) und der in Hamburg siegreichen Rael Kiyara (ebenfalls Norandrosteron) der heuer dritte Langstreckenläufer aus Kenia, der erwischt und für zwei Jahre gesperrt wurde. Außerdem soll noch der Fall der angeblich in Boston positiv getesteten Jemima Sumgong anhängig sein. (sid, DER STANDARD, 28.9.2012/online update)
200-Meter-Weltmeisterin und dreifache Olympiasiegerin gab positive A- und B-Probe ab
Schiedskommission muss entscheiden
Spieler wie Del Piero, Deschamps oder Vialli sollen laut italienischen Wissenschaftlern bei Champions-League-Sieg unter anderem mit EPO gedopt gewesen sein
Triathlet will sich nach positivem Test nicht auf "aussichtslosen Streit mit der NADA" einlassen
Urteil: Spanischer Dopingarzt habe Gesundheit seiner Kunden gefährdet - Blutbeutel werden nicht freigegeben
Ex-Spitzenläuferin hält trotz Dopingsperre an ihrer Vereinsfunktion fest
Ex-ÖSV-Läufer Klaus Heidegger über den einfachen Zugang zu Dopingmitteln Siebziger - Nicola Werdenigg, Abfahrts-Olympia-Vierte von Innsbruck 1976, gibt den Gebrauch zu
Dass Spitzensportler bei Dopingtests Intimgrenzen überschreiten müssen, gehört zum Job. 33 Labors weltweit analysieren die Proben. Wer unbehelligt trainieren und dopen will, findet noch genügend Orte
Verhängte Haftstrafe von 15 Monaten wurde zur Gänze auf Bewährung ausgesetzt
Gerolsteiner-Boss soll über Doping-Praktiken im Team Bescheid gewusst haben
Vertreter von Anti-Doping-Agenturen aus den USA und den Niederlanden befragten Ex-Dopingdealer
Anti-Doping-Experte Catlin: "Die wollen gar nicht wirklich die Doper jagen"
Mit verbesserten Technologien sollen Schummler erwischt werden - Lebenslang gesperrte ÖSV-Athleten konnten nicht überführt werden
Zweifacher Tour-Etappensieger gesteht Doping von 1997 bis zu Karriereende 2007 - Dopingspur führt auch nach Österreich
Fünfmaliger Tour-de-France-Sieger soll mit skandalumwitterten Mediziner Francesco Conconi zusammengearbeitet haben
Ex-Radprofi zwischen 2002 und 2004 Patient von Fuentes - Riis habe Kontakt hergestellt - Contador als Zeuge ausgeladen
Doping und organisiertes Verbrechen zu stark - Neue Welt-Organisation für sportliche Integrität gefordert
Dopingarzt hätte ihm Anabolika, das Wachstumspräparat IGF-1 und Blutdoping angeboten - Jaksche: "Hätte sterben können"
Großer Sprinter gerät in den Sog der Fuentes-Affäre - Detaillierter Zeitungsbericht veröffentlicht Indizien
Ex-Vereinschef Inaki Badiola: Real Sociedad kaufte Dopingmittel
"Ich habe Epo, Wachstumshormone und auch Cortison benutzt, und außerdem habe ich Bluttransfusionen bekommen"
Seibersdorf ist nicht Los Angeles. Dennoch erfüllt das Dopinglabor im niederösterreichischen Industrieviertel die scharfen Kriterien der WADA. Laborleiter Günter Gmeiner und sein Team haben einen guten Ruf
Die Studie "Doping in Deutschland" ist gescheitert. Forscher könnten ausgebremst, Details zurückgehalten worden sein
Österreich, so hört man oft, ist im Kampf gegen Doping führend. Da will man sich nicht vorstellen, wie es anderswo zugeht
Diesmal beim Wirt'n: Marathon-Rekordlerin Andrea Mayr und Anti-Doping-Chef Andreas Schwab über Moral und Haschisch-Wolken
in Kenia gibt es sehr viele gute Läufer.
Das Laufen in Europa ist die Möglichkeit der Armuut zu entfliehen. Man muß aber besser sein als die anderen Kenianer.
Am Beginn einer solchen Läuferkarriere geht's ja noch ohne Dopingmittel. Es hat ja auch keine das Geld dafür.
Gottseidank gibt es da europäische Trainer, Manager und Talentescouts die da ein bischen geld für solche Sachen vorschießen können.
Seit mir nicht böse, aber wie sollen diese Länder Geld für Dopingkontrollen ausgeben können, wenn der Großteil der Bevölkerung am Rande oder in der Armut lebt und die Regierung korrupt ist wie nur was. Das öffnet natürlich Tür und Tor für diejenigen Sportler die sich das irgendwie leisten können.
http://wp.me/p2AZMk-4K
http://wp.me/p2AZMk-4Z
Es ist doch absurd zu glauben, dass sich irgendwer sein Stück vom Kuchen versagen lassen will.
Gleiches Recht für alle, Hauptsache die Einschaltquoten und Startgelder stimmen.
nicht nur die Gene!
Die mussten als Kinder als Ziegenhirten und Ziegenhirtinen immer soviel zur Schule laufen, mit Wasserkrügen zurück und sind deshalb so ausdauernd geworden ! Und das über Jahrtausende !
Das ist das afrikanische Selektions - Mutationsprogramm.
Dass es in ganz Afrika kein einziges Doping - Labor gibt, hat damit gar nix zu tun.
Es gibt in Afrika WADA-zertifizierte Labors - 2 Stück sind es, in Tunesien und Südafrika - allerdings sind die nicht schnell genug von den betreffenden Gebieten aus zu erreichen. Afrika ist einfach ein Stück größer als man von der Weltkarte her glauben würde :)
Übrigens gibt es weltweit nicht einmal 40 WADA-Labors glaube ich, 2/3 davon in Westeuropa. Hier ein Überblick:
http://www.wada-ama.org/en/Anti-D... ited-Labs/
Und jenes WADA-Labor in Tunisien ist gerade nicht 'aktuell' ;-))
"The reinstatement of WADA accreditation of the Laboratoire de dépistage du dopage (LDD) in Tunis, Tunisia has been deferred until further notice."
Bleibt eh noch das eine Labor in Südafrika...
P.S. In Jamaica gibt's natürlich auch kein Labor.
Garade gesehen, hier die aktuelle Liste der WADA-Labors weltweit für die die's interessiert:
http://www.wada-ama.org/Documents... ies_EN.pdf
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.