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vergrößern 799x474Wie gefräßig Schwarze Löcher sind, lässt sich laut Astronomen schon an der Färbung der Quasare erkennen: Je röter, umso mehr Materie wird aufgesaugt.
Deutschen Wissenschaftlern ist der direkte Nachweis gelungen, wie Schwarze Löcher die Entwicklung ihrer Mutter-Galaxien beeinflussen. Sie konnten nachweisen, dass die Sternentstehungsrate in Galaxien bis zur Zündung eines Quasars wesentlich höher ist als danach. Die Beobachtung der Geburt eines Quasars mit den Weltraumteleskopen Hubble und Spitzer lieferte dabei den entscheidenden Durchbruch. Die Ergebnisse wurden nun im "Astrophysical Journal" veröffentlicht.
Quasare sind extrem energiereiche und daher sehr hell leuchtende Regionen um aktive Schwarze Löcher in Zentren aktiver Galaxien. Tanya Urrutia vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) und ihr Team hat es geschafft, die Wechselwirkung zwischen dem Schwarzen Loch im Zentrum und der Muttergalaxie im entscheidenden Augenblick - der Geburt eines Quasars - zu beobachten. "Quasare spielen die entscheidende Rolle in der Galaxienentwicklung und bestimmen die Eigenschaften der massiven Galaxien in unserem lokalen Universum, da sie das Verhältnis von Muttergalaxie und Sternentstehungsrate regulieren", so Urrutia.
Aktivste Sternentstehungsrate vor dem Wachstum des Schwarzen Lochs
Insgesamt untersuchten die Forscher dreizehn leuchtkräftige Quasare in einer Entfernung von etwa sechs Milliarden Lichtjahren, als das Universum rund halb so alt war wie das jetzige. Bei der Verschmelzung von zwei Galaxien zu einer größeren strahlt das aktive Schwarze Loch Energie und Winde in die Muttergalaxie und den Kosmos. Die Arbeit zeigt, wie diese Energie die Sternentstehungsraten in der Muttergalaxie beeinflusst und dass die Quote nach der Zündung eines Quasars deutlich abnimmt. In der zeitlichen Abfolge der allgemeinen Galaxienentwicklung scheint es so zu sein, dass die aktivste Sternentstehungsrate stets vor dem Wachstum des Schwarzen Loches erfolgt. "Der Anfang der Sternentstehung geht der Zündung des Quasars voran", bestätigt Urrutia.
Klein, aber mit großer Wirkung
Obwohl Quasare extreme Energien freisetzen und man sie über Milliarden von Lichtjahren sehen kann, ist ihre physikalische Größe recht klein - zumindest im Vergleich zu ihrer Muttergalaxie. Die Strahlungsregion hat etwa die Größe unseres Sonnensystems während die Galaxie ein Ausmaß von zehntausenden von Lichtjahren haben kann. "Es ist erstaunlich, dass etwas, das auf einer sehr kleinen Skala passiert, die große Muttergalaxie so sehr beeinflussen kann", sagt Urrutia. "Es ist, als ob jemand, der mit einem Stock am Strand spielt, das Verhalten aller Weltozeane beeinflussen und bestimmen würde."
Aufwendige Beobachtungskampagnen
Bisherige Versuche, Quasare in der entscheidenden Phase ihrer Geburt zu beobachten, scheiterten oft daran, dass das Licht der Quasare durch erhebliche Vorkommen von Staub verdunkelt und gerötet wurde. Staub wiederum absorbiert das ultraviolette sowie optische Licht und strahlt dieses in infraroten Wellenlängen zurück. Erst die jetzt aufwendig durchgeführten Beobachtungskampagnen mit dem größten Teleskop der Welt ("Keck") ermöglichten den Wissenschaftlern, junge Quasare in einer statistisch relevanten Anzahl zu beobachten.
Je röter, desto mehr Materie wird aufgesaugt
Die Astronomen studierten auch, wie gefräßig Schwarze Löcher sind, also mit welcher Rate die Materie in das Schwarze Loch fällt. Mit dem Spitzer-Weltraumteleskop sahen die Forscher, dass je röter ein Quasar ist, er umso mehr Materie aufsaugt. Sie wurden damit Zeugen einer Phase in der sich Galaxien und Quasare gemeinsam entwickeln und in der die physikalischen Eigenschaften beider miteinander verbunden sind.
Differenz bei jungen Quasaren
Bereits im Vorfeld zu dem jetzt veröffentlichten Paper hatten Astronomen eine Beziehung zwischen der Masse des zentralen Schwarzen Loch und der Leuchtkraft der Muttergalaxie festgestellt ("Magorrian-Relation"). Es scheint, als ob die Schwarzen Löcher im Verhältnis zu den anderen Prozessen in ihren Muttergalaxien, welche durch die Galaxienkollision in Gang gesetzt wurden, sich langsamer entwickeln. Bei jungen Quasaren wurde diese Beziehung nicht beobachtet. (red, derStandard.at, 27.9.2012)
Links
The Astrophysical Journal (Abstract): Spitzer Observations of Young Red Quasars
NASA: Spitzer-Hubble See Galaxy Altering Quasars Ignite
Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)
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lesch debunked:
http://www.youtube.com/watch?v=xbLoBkmBj0Y
have fun, und schaut euch mal nach einer anderen quelle um;-)
Lesch lügt nicht, er drückt sich nicht völlig objektiv aus und verzerrt dadurch die Realität. Das machen aber die Meisten, da man nie ganz objektiv sein kann und, in seinem Fall, wie in dem Video ja festgestellt, durch seine Überzeugung, der Urknall wäre die plausibelste Theorie, verstärkt sich das Ganze noch einmal.
Auf der anderen Seite wird in dem Video mit genau den selben Methoden, Auslassung und Verächtlichmachung der gängigen Theorie, gearbeitet. Man kann genau diese Symptome feststellen, die den Protagonisten des Standardmodells vorgeworfen werden.
dieses Video zeigt überhaupt nichts "recht deutlich" - außer, dass der Macher keine Ahnung hat und auch noch stolz drauf ist. - Was Lesch sagt, entspricht durchaus dem derzeitigen Kenntnisstand, ob einem sein Stil gefällt oder nicht, muss jeder selbst entscheiden, aber das hat so überhaupt keinen Einfluss auf die Wissenschaft....
Naja, das stimmt nicht ganz. Mit welcher Objektivistät, bzw. dem Gegenteil und mit welcher wissenschaftlichkeit Dinge vorgetragen werden hat sehr wohl einen Einfluss auf die Meinungsbildung der Zuhörer. Und auch in Intervies hört man von Wissenschaftlern immer wieder, daß jemand, der sich vor einem bestimmten bahnbrechenden Vortrag oder eine schlüssigen Beweisführung mit einem bestimmten, bisher nicht anerkannten Ansatz eingehend beschäftigt hat, diversen Anfeindungen und Lächerlichmachungen ausgesetzt war. Die geschichte lehrt auch, daß das schon immer so war, zum Teil berechtigt ist, da die Forschungsmittel beschränkt sind und nicht für jeden Wahnsinn ausgegeben werden können.
Mir fallen auch nur relativ wenige bedeutende Forscher ein, die zu Lebzeiten nicht ernst genommen wurden, Semmelweis, der es allerdings verstand, Leute vor den Kopf zu stoßen, gehört dazu und Wegener, Darwin partiell und Galileo, dessen Geschichte meist vereinfacht dargestellt wird, nur bedingt.
Nehmen wir doch mal das heliozentrische Weltbild oder die ersten, die mutmaßten, der Mond wäre durch eine Kollision mit der Erde entstanden.
Aber auch Künstler, wie Picasso oder die ersten Erfinder der Pferdelosen Kutsche, die sich mit Weisheiten wie, ab 25km/h kann ein Mensch nicht mehr atmen herumschlagen mußten. Es müssen ja auch nicht die im Nachhinein Hauptprotagonisten sein, sondern vielmehr deren Wegbereiter.
Einen Förderungsantrag genehmigt zu bekommen, dessen Inhalt die bisherigen Methoden auch nur ansatzweise negiert wird eher unwahrscheinlich bewilligt. Dazu kommt die Ignoranz der etablierten Protagonisten.
Entsinnen kann ich mich auch nicht, dazu bin dann trotz allem noch zu jugendlich, aber gerade Einstein war und ist bis heute natürlich jeder Menge von (z.T. antisemitisch gefärbten) Anfeindungen ausgesetzt, inwieweit er jetzt im Einzelnen darunter gelitten oder nicht. Seine Theorien haben sich innerhalb der Physik allerdings schnell durchgesetzt und seine Gegner kommen eher aus den Reihen physikalisch halbgebildeter Außenseiter und Sonderlinge.
Entsinnen kann ich mich auch nicht, dazu bin dann trotz allem noch zu jugendlich, aber gerade Einstein war und ist bis heute natürlich jeder Menge von (z.T. antisemitisch gefärbten) Anfeindungen ausgesetzt, inwieweit er jetzt im Einzelnen darunter gelitten oder nicht. Seine Theorien haben sich innerhalb der Physik allerdings schnell durchgesetzt und seine Gegner kommen eher aus den Reihen physikalisch halbgebildeter Außenseiter und Sonderlinge.
Also ich meine die Frage durchaus ernst. Ob es einem nun gefällt oder nicht. :)
Entweichende Strahlung kann mir ein theoretischer Physiker ja noch einreden aber Materie?
Vl. weiß ja unser Washroom wie das möglich sein soll.
FS3 kann da leider keine befriedigende Antwort geben, da es ja an SL nicht glaubt. Was ich wiederum durchaus verstehen kann. :)
…Das ist ja das Problem bei diesem universalen Etikettenschwindel, daß irgendwann einmal der Punkt erreicht ist, wo sich alles mit allem widerspricht, weil man verlernt hat, das reale Experiment mit der Theorie abzustimmen und nicht einmal mehr Falsifizierungen im popperschen Sinne wahrgenommen werden.
Siehe weiterführende Links u.Zusammenfassung bei:
http://derstandard.at/plink/134... 0/28074349
Zuerst nimmt man die ART her, um Punktmassen zu evozieren, und wechselt nachher schnell zur SRT, wie es eben dem vorab gewünschten Ergebnis entspricht.
Der Widerspruch ist derart offensichtlich und banal, daß es kein Wunder ist, daß man nach langjähriger Gehirnwäsche auf all die grundlegenden Regeln der Physik u.Mathe vergißt.
Ein immer wieder auftretendes Missverständnis: es sind keine Phänomene, die innerhalb des Schwarzen Lochs (das selbst bei einer solchen Größe auch praktisch keine Strahlung abgibt), sondern im Wirbel der Materie, aka Akkretionsscheibe. entstehen, die vom Schwarzen Loch angezogen und extrem beschleunigt, dabei zur gebündelteten Strahlung angeregt und teilweise wieder in All hinaus geschleudert wird.
Kleiner Tip: Google ist dein Freund.
Ich bin ja auch nicht vom Fach und kann nicht viel mehr als ein oberflächliches Wissen beanspruchen, aber man kann sich doch recht gut über solche Dinge im Web soweit informieren, dass man eine prinzipielle Vorstellung bekommt.
http://lmgtfy.com/?q=schwarzes+loch ;-)
alternativ: http://ecosia.org/search.ph... arzes+loch
…entlang ihrer Rotationsachse "Babygalaxien" ausgestoßen werden, die -je nach Alter- Stadien verschiedener Rotverschiebung durchwandern:
http://derstandard.at/plink/125... 7/14011873
Dazu Halton Arps Überlegungen (Das Standardmodell akzeptiert kühllächelnd statistische "Gottesfinger"):
http://derstandard.at/plink/130... 7/20943810
Kein SL im Zentrum v.Galaxien, aber ein Plasmoid:
http://derstandard.at/plink/122... 3/10866876
http://derstandard.at/plink/130... 3/21687879
Ein weiterer Sargnagel für die Big-Bang-Hypothese und ad-hoc-"Wissengschafteln":
http://derstandard.at/plink/130... 6/20790111
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