Maria-Theresien-Straße rot eingefärbt, aber ...

3. Oktober 2012, 17:52
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Die Fahrt auf einem seit kurzem rot eingefärbten Radstreifen ist nach wie vor nicht ungefährlich

Das Radwegnetz in Wien wird ständig erweitert, dennoch finden sich Radwege, die im Nirwana enden, und Passagen, an denen Konflikte vorprogrammiert sind - Schicken Sie uns Ihre Bilder von Fahrrad-Problemstellen!

Die bereits im Vorjahr gezeigte Gefahrenstelle Maria Theresien-Straße/ Kreuzung Franz Josefs-Kai wurde nun lobenswerterweise entschärft.

Der Radstreifen für Geradeausfahrer über die Augartenbrücke wurde im Verzweigungsbereich rot eingefärbt. Trotzdem hat sich dadurch nicht viel dadurch verbessert, wie folgende Bilder zeigen.


Foto: Hans Doppel
Der Radfahrer oben im Bild will geradeaus fahren und befindet sich am Fahrradstreifen auf der richtigen Spur. Man erkennt: Auch die rot eingefärbte Fläche hält unaufmerksame Autolenker nicht davon ab, diese zu verstellen, so dass Radler abgedrängt und zum Stehenbleiben genötigt werden. Oder sie unternehmen riskante Ausweichmanöver auf andere Fahrspuren, siehe folgendes Bild.

Foto: Hans Doppel

"Hier wäre die Einrichtung einer so genannten 'Radfahrer-Weiche' (Grafik unten) - hierzulande etwas ziemlich Exotisches, in der Schweiz, und in Deutschland aber durchaus üblich - eine mögliche Lösung", meint ARGUS-Mitglied Hans Doppel.

Grafik: RVS 03.02.13 Radverkehr

Schicken Sie ein Foto mit kurzer Beschreibung der Problematik und eventuellen Lösungsvorschlägen an fahrrad@derStandard.at, Betreff "Gefahrenstellen", und Sie erhalten den ARGUS-"Stadtplan Wien für RadfahrerInnen".

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