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Los Angeles - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat scharfe Kritik an den Zuständen in kalifornischen Gefängnissen geäußert. Rund 3000 Häftlinge seien in Gefängnissen des US-Bundesstaats in fensterlosen Isolationszellen inhaftiert ohne Zugang zu Arbeit, Mithäftlingen oder Rehabilitierungsprogrammen, erklärte Amnesty am Donnerstag. 78 Häftlinge seien bereits mehr als zwei Jahrzehnte in derartigen Zellen eingesperrt.
"Die Bedingungen und die Dauer der Haft in Kaliforniens Isolationseinheiten ist einfach schockierend", erklärte die Amnesty-Expertin Angela Wright, die eine Reihe von Gefängnissen besuchte. Gefangenen natürliches Licht, körperliche Bewegung und menschlichen Kontakt vorzuenthalten sei "unnötig strafend und unter keinen Umständen zu rechtfertigen". Die kalifornischen Justizbehörden gaben zunächst keinen Kommentar zu den Vorwürfen ab.
Laut Amnesty sind die Isolationszellen eigentlich für besonders gefährliche Häftlinge wie Gang-Mitglieder vorgesehen, doch viele der Insassen litten unter Geistes- und Verhaltensstörungen oder würden für wiederholte kleinere Vergehen bestraft. Wright erklärte, Amnesty erkenne zwar die Notwendigkeit an, im Falle von Bandenkriminalität einzelne Häftlinge zu isolieren. Doch sollte Isolationshaft nur in außergewöhnlichen Fällen und nur für kurze Zeit eingesetzt werden. (APA, 27.9.2012)
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28% of all african american males will end up in jail once in their lifetime, where 80% again are used as slaves for the government by working for 1$ per hour. When they have done their time and get no jobs they are hired for drug trading or they commit a fellony again, in order to finance drug addiction. It is well known that the government and mexican drug cartels work together closely and follow the same interests. That is why the pen is the new cotton field...
...ob diese Einzelhaft zum Schutz der Mithäftlinge oder zum Schutz vor Mithäftlingen angesetzt wurde fragt niemand.
Das aber im neuen Agypten jemand wegen Gotteslästerung zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt wird oder irgendwelche Rebellen ganze Dörfer niederschlachten, dass interessiert Amnesty natürlich nicht. Die beschäftigen sich scheinbar nur noch mit Kleinigkeiten und das noch oberflächlich.
Sie können in den USA beim dritten Vergehen (das kann ein gestohlener Kaugummi sein) lebenslänglich weggesperrt werden. Wenn Sie sich dann nicht der Hackordnung im Gefängnis unterordnen wollen, können Sie sehr schnell in einer Einzelzelle landen.
Das ist unmenschlich.
Was würden Sie denn mit jemandem machen, der nach seiner Verurteilung im Gefängnis fröhlich weitergemordet hat und nicht mehr höher bestraft werden kann als mit "lebenslänglich"? Zum Familienausflug mitnehmen? Zum Lehrer umschulen? Oder als Polizisten anstellen?
Wohl kaum.
Es kann schon Fälle geben, in denen Isolatioshaft nötig ist.
Trotzdem kann man diese Menschen nicht in fensterlose Zellen stecken und ihnen jede Bewegungsmöglichkeit nehmen.
Es steht ja auch im Artikel, dass sich unter den Isolationshäftlingen psychisch Kranke befinden.
das sind Verhältnisse, wie im Wiener Narrenturm im 18. Jahrhundert!
Das sind gefähliche Ansichten, da man damit jeder beliebigen Gruppe das Menschsein absprechen kann. Diese Idee war in der Geschichte schon mehrfach fatal.
Darüber hinaus muss man Justizirrtümer, die ja gerade in den USA keine Seltenheit sind berücksichtigen.
Dann gibt es in den USA auch noch diese wahnwitzige 3 Strikes Regel, die den Menschen jede Hoffnung nimmt.
justizirrtum ist immer schrecklich und wird nicht besser durch bessere haftbedingungen. man kann doch grundsätzlich haftbedingungen nicht auf basis möglicher justizirrtümer konzepieren!
was ist die 3 strikes regel?
das sehe ich genau so. einerseits hoert man immer wieder das reizentzug sehr unangenehme folgen fuer menschen hat, andererseits kann man wenn man in einer solchen zelle ist immer noch lesen oder schreiben. die anwesenheit der mithaeftling wird in den usa allerdings dann zur hoelle wenn man nicht weit ueberdurchschnittlich stark ist oder mitglied einer gang oder politisch inkorrekter weise europaeischstamemige amerikaner.
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