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vergrößern 645x528Orange für Rot-weiß-Rot: So sehen Sieger aus.
vergrößern 645x400Manfred Hillinger mit Co-Pilot Andreas Ranft.
Manfred Hillinger hat es geschafft. Österreich einziger Beitrag zur Wave 2012 eroberte auf Europas größter Leistungsfahrt für Elektroautomobile den ersten Platz. Einen nicht unwesentlichen Beitrag zu diesem Triumph leistete sein Tesla Roadster, der die insgesamt 2700 Kilometer lange Strecke "aus technischer Sicht ohne Probleme bewältigt hat", so Hillinger.
Der Elektroauto-Pionier aus Niederösterreich (siehe ausführliches Interview auf derStandard.at) setzte sich auf der für zwei Wochen anberaunten Konkurrenz gegen 17 Mitbewerber durch - wobei auf der zwischen Genua und Amsterdam ausgeschilderten Strecke weniger die Geschwindigkeit, sondern Kompetenz in den Bereichen effizientes Fahren, Beschleunigungscheck und klassische Schnitzeljagd gefragt waren. Darüber hinaus wurden von einer Jury Kriterien wie Design und Fahrkomfort bewertet, ins Ergebnis floss zudem eine Publikumswertung ein.
Die Menschen für die E-Mobilität zu interessieren, war das Hauptanliegen der diesjährigen "World Advanced Vehicle Expedition". Bei den Etappenstopps waren Informationsveranstaltungen obligat, wie überhaupt der Schaulauf für Manfred Hillinger "bereits heute den Beweis erbracht hat, dass E-Mobilität in Verbindung mit erneuerbarer Energie möglich, sinnvoll und im täglichen Alltag zuverlässig einsetzbar ist".
Nicht unstolz macht Hillinger vor allem die finanzielle Bilanz seines Langstreckenausflugs. Auf der gesamten Fahrt zapfte der Tesla-Fahrer Strom im Wert von gerade einmal 170 Euro. "Bei einem Diesel- oder Benzinauto hätte dieser Betrag gerade einmal für ein Drittel der Strecke gereicht."
Dennoch sieht der E-Optimist noch einige Hürden bei der Durchsetzung flächendeckender Elektromobilität - was auch die Wave gezeigt habe: "In Holland gab es zum Beispiel das Problem, dass die öffentlichen Ladesäulen nur mit einer speziellen Zugangskarte nutzbar waren. Das ist für einen Durchreisenden natürlich schlecht. Hier fehlt ein in Europa einheitliches Zugangssystem."
Ein Manko, das bis zur Neuauflage der Wave im kommenden Jahr zumindest gemildert sein könnte. Nicht zuletzt, weil die Elektro-Competition im Juni 2013 von Wien aus in Szene geht. Diesmal führt die Strecke von der Bundeshauptstadt über die Alpen nach Genf. Eingeladen ist übrigens jeder, der ein Elektroauto besitzt - oder sich eines bastelt. (Stefan Schlögl, derStandard.at, 27.9.2012)
Die höchste Energiedichte mit etwa 140Wh/kg hat derzeit zwar der LiCo-Typ, dieser hat aber mit nur 600 Wiederladezyklen die kürzeste Lebendauer und ist auch gegen Frost empfindlich, besser ist etwa der Li Mn-Typ mit etwa 800 Wiederladezyklen, aber am besten ist der LiFePO4-Typ(LithiumFephosphat) mit etwa 2000 Wiederladezyklen und damit der ökonomischeste Akku für ein EV.
WWW.evalbum.com gibt eine weltweite Übersicht über EVs.
Für die, die es noch nicht wissen: Auch aus Kohle lässt sich Öl herstellen.
Abgesehen davon lässt sich auch Gas aus Strom herstellen. Gasautos sind heute schon ausgereift und könnten einst, wenn wir den Kraftwerkspark auf Erneuerbare umgestellt haben, eine massentaugliche und umweltfreundliche Alternative zum konventionellen Auto sein. Elektroautos werden eigentlich gar nicht benötigt und ob diese jemals ihre Einschränkungen bei Ladezeiten und Reichweite verlieren werden, ist mehr als zweifelhaft.
mit diesen Ideen wollen Sie die Zukunft unserer Kinder retten - "Öl aus Kohle", "(Massen-)Individualverkehr mit Gas" ... ? Haben Sie noch ein paar so tolle Ideen? Was daran ist bitte umweltfreundlich und Nachhaltig? Nicht einmal wenn Sie dazu Sonnen- oder Windenergie nutzen! Wozu sauberen Strom in dreckige Energie umwandeln, wenn der Strom selbst dafür genutzt werden kann. Ladezeiten sind für unsere Stehzeuge kein Problem und die Reichweite ebensowenig. Wir sind nur indoktriniert von jahrhundertelanger Gehirnwäsche der Öl- und Autoindustrie und somit unfähig zur Selbstreflexion und eigenständigem Denken, was die eigene Mobilität betrifft.
sondern diejenigen, die ihrer Freundin sagen müssen: "Bei dem Ausflug können wir nicht mitfahren, denn unser Auto geht nicht so weit." Oder die der Schwiegermutter sagen müssen: "Tut mir leid, mein Auto ist grad nicht geladen, ich kann erst morgen zu dir kommen!"
Vieviel Prozent Ihrer Ausflüge entscheiden sich im letzten Moment, sodaß keine Zeit bleibt ein wenig Strom zu laden? ... ich glaube wir haben eher andere Probleme. "Tut mir leid, der Ausflug fällt aus, ich kann mir das Tanken nicht mehr leisten" oder "Hust, hust, röchel, kann nicht kommen, wir haben grad Smog".
Neue Wege geht man mit dem ersten Schritt, nicht mit dem letzten. Lassen Sie uns anfangen und lösen wir die Kleinigkeiten auf dem Weg zur 100%Lösung.
dann sind Sie das Paradebeispiel für einen Teil (!) der Gesellschaft. Die Gesamtlösung muss anders aussehen - auf jeden Bedarf individuell zugeschnitten. Dazu gehört weiterhin der Autofahrer (vorwiegend am Land), Zweiräder, Zweibein, Öffi. Das alles muss abgedeckt werden - die jetzige Verteilung bzw. Anteile an der Gesamtmobilität ist zu ändern und somit die Herausforderung. Viel Überzeugungsarbeit ... packen wirs an.
Nur ein Österreichischer Teilnehmer - ich glaub, da muss ich nächstes Jahr auch mal mitfahren! {:-)
E-Autos sind echt der Hammer - Skeptiker sollte man bestmöglich einfach in ein Elektroauto reinsetzen u. dann werden sie eh einfach staunen.
Ich teste zur Zeit für 4 Wochen für Nissan Österreich einen Leaf - im 100 % Alltagstest. Mein Benzinauto rühr ich in der Zeit nicht an. Bis jetzt funktioniert alles bestens u. es macht auch Freude, wenn man sieht, wie beeindruckt u. überrascht die Leute oft sind.
http://www.elektroauto-infos.com/category/... -tagebuch/
Entsprechend der angegebenen Beurteilungskriterien habe ich Zweifel, dass das ein ernsthafter Wettbewerb war. Die Hauptsache scheint zu sein, dass die Medien wieder mal was Positives über Elektroautos zu schreiben haben - damit die Kritiker wie Walter Boltz nicht die tolle Aufbruchstimmung vermiesen.
http://derstandard.at/134516683... or-Verkehr
Und niemand fragt, wie die Rechnung aussieht, wenn man zu den Stromkosten noch die Abnutzung der teuren Akkus addiert.
Dass es möglich ist, mit einem Elektroauto überall hinzufahren, dem stimme ich zu. Dass die Leute aber dennoch bei ihrem Verbrenner bleiben, beweist, dass es nicht am fehlenden Angebot liegt sondern dass die meisten Autofahrer schlicht nicht umsteigen wollen. Sie bleiben beim billigeren, flexibleren konventionellen Auto, wo sie keine "Kompetenz in den Bereichen effizientes Fahren" und keine besonderen Planungs- und Improvisationskünste brauchen.
Die Hauptaufgabe dieses Bewerbs war zu zeigen, was die Technik heute schon kann und es ohne weiteres möglich ist die Alltagsmobilität damit zu bewältigen. Wir sind es unseren Nachkommen einfach schuldig, einen sauberen, lebenswerten Planeten zu übergeben. Dazu brauchts einfach ein paar Verrückte, die leise, mit Sonnenstrom durch Europa brettern und den Leuten zeigen, wie sie von Politik und Wirtschaft ver..scht und geschröpft werden, obwohl es auch anders geht.
"Abnutzung der Akkus" ... wer fragt nach den Kosten abgasinduzierter Krankheiten, ökologischer Folgeschäden und daraus folgenden volkswirtschaftlichen Kosten???
Die Leute bleiben bei ihren Verbrennern, weil sie es nicht besser wissen. Helfen Sie lieber mit, als zu nörgeln.
Wir müssten eigentlich das Auto als solches in Frage stellen und zeigen, dass man auch mit Zug & Co durch Europa "brettern" kann anstatt die Illusion zu verbreiten, es reicht aus, den Energieträger zu wechseln und dann könnten wir nach Herzenslust Gas geben, ohne der Umwelt zu schaden.
Die Abnützung der energieaufwendig hergestellten Akkus ist ein wesentlicher Teil der CO2-Bilanz eines Elektroautos.
http://sedl.at/Elektroau... ue_Energie
2.700 km soso....
Ich rechne mit einem Durchschnittsverbrauch bei einem Neuwagen mit 7 Liter Diesel und einem 65 Liter Tank. Dann schaffe ich ca. 920km mit einer Tankfüllung.
2.700km/920km= ca. 3 Tankfüllungen
65 Liter x 1,45 Euro/Liter = 95 Euro x 3 = 285 Euro
285 Euro sind gerade einmal 115€ mehr als mit dem Elektroauto das 100.000 Euro kostet. Sorry aber das ist nichts. Wo hat der gute Herr Hillinger bitte Strom "getankt" und zu welchem Preis?
mit Zug & Co durch Europa brettern - bin ich voll bei Ihnen. Wie überzeugen Sie die Familien mit Kindern ihr ganzes Urlaubsgerümpel statt in den überdimensionierten SUV in den Zug zu stecken? Solange Benzin unter 3 EUR kostet ... schwieriges Unterfangen. In der Stadt bin ich voll bei Ihnen, Ausbau der Öffis, Carsharings, Zweirad- und Zweibeinmobilität.
Am Land wirds schon schwieriger, aber auch hier sind sicher ein hoher Prozentanteil mit Zweirad- und Zweibein bewältigbar. Aber Öffis sind hier noch lange keine Alternative.
Akku, ja das ist er. Was ist mit Bohrinseln, Schweröltankern, tausende km lange Rohre, hochenergetische Raffinerien, Diesel-LKWs und deren CO2-Bilanz, bis das Zeug überhaupt zum Tank kommt. jaja, aber der Akku ...
die EUR 170,- waren für die gesamte Strecke inkl. An- und Rückfahrt, insgesamt rund 4.600,- gefahrene Kilometer, was leider hier nicht hervor geht. Dabei wurden ab Steckdose (also inkl. Ladeverluste) 864 kWh verbraucht. Mit rund 20 Cent auf die kWh gerechnet ergibt das o.a. Verbrauch. Das entspricht einem Diesel-Äquivalent von ca. 96 Litern oder Ihrer Rechnung nach müssten Sie für dieselbe Strecke rund 325 Liter Diesel verheizen oder EUR 470,- - dann ist die Rechnung korrekt und schlüssig. Der Kaufpreis ist bei Verbrauchswerten ja wohl unerheblich.
Habe heute auf 3-Sat eine Dokumentation (war heute 18.30) zur e-miglia 2012 gesehen, der Tesla gewinnt aktuell alles. Wird Zeit, daß sich mal eine Konkurrenz sehen lässt, Serienmodelle natürlich. BMW I8, Ruf Porsche oder Mercedes AMG hätten da doch schon mal was angekündigt, trauen sich offensichtlich nicht in die Realität.
Siehe Antwort auf vorhergehendes Posting, leider unvollständige Angabe.
Es wäre schön wenn Ihre Form der Kaufentscheidung in der Bevölkerung Schule macht, denn dann gäbe es keine überdimensionierten SUVs mehr auf der Straße, in der meist nur eine Person sitzt und mit 2,5 Tonnen Stahlungetüm durchschnittlich 80 kg durch die Gegend chauffiert.
Oder man kauft sich um aktuell 20.000,- ein Elektroauto und erspart sich jedes Jahr bei rund 15.000 km pro Jahr und 6 Litern Verbrauch EUR 1.300,- zuzüglich 0,- Kfz-Steuer, zuzüglich 0,- Wartungskosten für Motor, Abgasanlage und sonstige unnötige und fehleranfällige Komponenten ...
Oder man kauft sich um aktuell 20.000,- ein Elektroauto und erspart sich jedes Jahr bei rund 15.000 km pro Jahr und 6 Litern Verbrauch EUR 1.300,-
Wenns so wäre, würde schon jeder ein E Mobil fahren. Die Realität sieht aber anders aus: Batterie bzw Miete dafür + der Strom machen das Fahrzeug teurer als ein normales Fahrzeug - mit höherer Reichweite und gut ausgebauter Treibstoffversorgung.
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