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Medienmogul Rupert Murdoch lockert seinen Widerstand gegen Googles Suchmaschine. Die Crawler können nun wieder die Webseiten wie jene der "Times" durchforsten. Künftig werden in den Suchergebnissen wieder Mini-Exzerpte der Artikel auftauchen.
Dies Ausschnitte sollen nicht länger als zwei Sätze sein. Ein Klick auf den Link soll den interessierten User an die Pforte der Paywall führen, hinter welcher das Angebot steckt. Wer bei der "Times" Beiträge lesen möchte, muss sich kostenpflichtig registrieren. Die Maßnahme soll die Zugriffe und damit auch die Abonnentenzahl erhöhen. Diese hatten unter dem Selbstausschluss gelitten, so der Telegraph.
2010 hatte die News Corp. ihre Angebote für die Google-Bots komplett dicht gemacht. Google setzt als Bedingung für die Listung voraus, dass der User zumindest eine Seite kostenlos abrufen kann, bevor er beim Bezahlangebot landet. Murdoch selbst war hart mit Google ins Gericht gegangen und hatte den Konzern unter anderem als "Parasiten" und "Content-Kleptomanen" bezeichnet. (red, derStandard.at, 27.09.2012)
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wenn man im Telefonbuch steht, wenn man Anrufer haben möchte? Unblaubliche Erkenntnis, Herr Murdoch. Immerhin, bei den deutsch/österreichischen Leistungsschutzgesetzproponennten wird diese Erleuchung auch erst ein paar Monate nachdem Google nichts mehr listet, kommen.
Ich würde mir allerdings an Google's Stelle überlegen, ob ich da noch mitmachen will!
Immerhin könnte man sagen, wenn die Suche NICHT klappt (Murdoch kann sich's ja wieder überlegen), dann würden die Leute vielleicht Google die Schuld geben... Warum sollte sich Google das bieten lassen?
hat doch massenweise prominenten hinterher geschnüffelt...und viele unschuldige bürger in seinen schmierblättern an den pranger gestellt...
ein leuchtendes beispiel für erstklassigen, gut recherchierten journalismus...
sozusagen der papst des gedruckten wortes...unfehlbar in wort und schrift...
gibts ja hier in dem land auch...zwar in zwergenformat was die finanzen betrifft...
eine zeitung zum verschenken mit dem namen unseres schönen landes und die zeitschrift New* bringt er ja heraus...
ebenfalls für seine qualitativen artikel weithin bekannt, oder berühmt oder doch nur berüchtigt...
Das heißt also, dass die Seiten den Googlebot gratis hereinlassen, menschlichen Usern aber eine Paywall präsentieren.
Also andere Inhalte speziell für den Googlebot.
Nennt man das nicht Cloaking?
Ist das nicht für Google ein Grund für eine Löschung der gesamten Domain aus dem Index?
Andererseits, heißt das etwa, dass man als menschlicher User gratis hineinkommt, wenn man den User-Agent-String vom Googlebot verwendet?
Aber wer will das schon?
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