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Wie viel „versteckter" Zucker in verarbeiteten Lebensmitteln stecken kann, zeigt eine Untersuchung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zu 40 Produkten, darunter Getränke, Milchprodukte und eingelegtes Gemüse. So entspricht der Zuckergehalt von 100 Gramm Bio-Rote Rüben von Spar Natur Pur beispielsweise einer Menge von drei Stück Würfelzucker. Schlechte Nachrichten gibt es auch für ernährungsbewusste Liebhaber von Near-Water-Getränken: Mit einem Viertelliter Vöslauer Balance Ananas Grapefruit nimmt der Konsument ebenfalls umgerechnet drei Stück Würfelzucker zu sich.
Und es geht noch mehr: In einer Flasche des Kindergetränkes Rauch Yippy Cherry (0,33 Liter) stecken neun Stück Würfelzucker, in einem Viertelliter Multivitaminsaft von Clever gar zehn Stück Zucker.
Auch Auslobungen wie „light", „zuckerreduziert" oder „ohne Zuckerzusatz" sagen nichts über den tatsächlichen Zucker- und Kaloriengehalt aus: Ein Viertelliter des New Lifestyle Trink Joghurt Vanille mit 0,1 Prozent von Hofer enthält umgerechnet elf Stück Würfelzucker, die gleiche Menge des Nöm Fasten Molkedrink Apfel Karotte mit 0,1 Prozent immerhin noch fünf Stück.
"Die Auslobung ohne Kristallzucker bedeutet nicht automatisch, dass keinerlei Arten von Zucker zugesetzt wurden", erläutert VKI-Ernährungswissenschafterin Katrin Mittl. "Das Produkt kann durchaus Fruchtzucker (Fruktose), Traubenzucker (Dextrose) oder andere Zuckerarten enthalten. Ist kein Zucker in der Zutatenliste zu finden, kann dennoch natürlicherweise Zucker im Produkt enthalten sein - hier gibt die Nährwerttabelle Auskunft. Zutaten, die auf -ose enden bzw. -zucker oder -sirup im Wortstamm haben, weisen auf eine Zuckerart oder zuckerhaltige Süßungsmittel hin."
Ob zugesetzt oder natürlich enthalten, ob Haushalts-, Frucht-, Trauben- oder anderer Zucker: Alle liefern jeweils 4 kcal pro Gramm. Für einen gesunden Menschen macht es keinen Unterschied, ob diese oder jene Zuckerart konsumiert wird. Grundsätzlich gilt: Je weiter vorne sich der Zucker auf der Zutatenliste befindet, desto zuckerhaltiger ist in der
Regel das Produkt. Ein genauer Blick lohnt sich auch auf die Nährwerttabelle: Hier müssen der Gesamtzuckergehalt und der Kaloriengehalt angegeben werden.
Stark zuckerhaltig ist auch der derzeit so beliebte Bubble Tea, dem sich die aktuelle Ausgabe des Testmagazins ebenfalls in einem eigenen Beitrag widmet: Ein Viertelliter des getesteten Cha Cha Fruit Bubble Tea enthielt umgerechnet neun Stück Würfelzucker. Doch nicht nur aufgrund des hohen Zuckergehalts ist Bubble Tea als Durstlöscher nicht geeignet: Viele Bubble Teas sind kein natürliches Teegetränk, sondern zuckerhaltige Softdrinks, denen synthetische Farbstoffen zugesetzt werden. Welche Farbund Konservierungsstoffe konkret enthalten sind, muss beim Verkauf über die Theke allerdings nicht angegeben werden. (red, derStandard.at, 27.9.2012)
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Große Preisunterschiede vorhanden, aber überwiegend gute Bewertungen durch den VKI
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Umstrittene Chemikalie in vielen Getränkedosen - Frankreich verbannt Bisphenol A 2015 aus allen Lebensmittel-Verpackungen
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Überdosiert und teuer haben sich die getesteten Produkte präsentiert
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Die Gabe hoher Vitamindosen soll chronische Erkrankungen vorbeugen oder heilen - Der Verein für Konsumenteninformtion rät von dieser Heilmethode ab
Viele flüssige Medikamente verlieren mit dem Öffnen schnell an Haltbarkeit - entsprechende Hinweise sucht man oft vergebens
Keines der getesteten 14 Produkte überschreitet den Acrylamid-Richtwert - Hohe Fett- und Salzwerte enthalten die Knabbereien dennoch
Die Arbeiterkammer ließ Faschingsmasken auf gesundheitsschädliche Stoffe testen
lassen sich immer wieder von der Werbung einseifen, wenn ich das Wort Lifestyle Getränk, Balance Getränk usw. schon höre.
Der neueste Blödsinn:
"Stark zuckerhaltig ist auch der derzeit so beliebte Bubble Tea"
Was die Leute alles kaufen, nur weil es derzeit ein Trend ist, unglaublich.
Nicht umsonst ist bald jeder 2. Österreicher zu dick, die stopfen alles wahllos in sich rein, denn von nichts kommt nichts.
Man sollte beim Einkaufen wirklich genauer hinschauen (bitte Lupe mitnehmen) und möglichst auf Fertigprodukte usw. verzichten.
Hin und wieder ein kaltes Cola aus dem Glasflascherl genießen oder auch mal was Süßes schadet sicher kaum jemand.
Aber bitte nicht jeden Tag.
Die Lebensmittelindustrie interessiert sich nur für ihre Umsatzzahlen.
sollte das Cola aus der Glasflasche mehr Zucker haben?? Es ist einfach für mich eindeutig, dass Getränke aus Glasflaschen besser schmecken als aus Plastik. Wasser aus Plastikflaschen schmeckt anders und wer weis was sich da alles aus dem Plastik herauslöst?? Denke man nur an das umstrittene Bisphenol A. Leider bekommt man Cola aus dem Glasflascherl nur noch in der Gastro. Das meinte ich damit. Du kannst ja auch zu light, zero Getränken greifen, ob das allerdings gesünder ist, sei dahingestellt.
erst mal bin ich kein Chemiker, zweitens habe ich nur gesagt dass es umstritten ist. Bisphenol A ist ja auch nicht der einzige Stoff worüber diskutiert wird in Bezug auf Plastikbehältnisse für Lebensmittel, das war nur ein Beispiel. Auch über PET wird diskutiert.
Ich habe zum Thema mehrere Dokus im TV gesehen, auf ARTE und auf den öffentlich rechtlichen deutschen Sendern wie WDR, MDR, ZDF,....
Außerdem geht es hier um versteckten Zucker in Lebensmitteln und nicht um Plastik, ich will nicht weiter vom Thema abschweifen.
Bestimmen Sie wann hier wer LEISE zu sein hat?
Natürlich bestimme ich nicht, wann jemand leise zu sein hat. Aber wenn Sie halbwegs Nievau haben und nicht eher in das Forum einer Boulevardzeitung verwiesen werden wollen, sollten Sie sich eben nicht zu Dingen äußern, von denen Sie ganz offensichtlich keine Ahnung haben. Es geht also eher darum welchen Anspruch Sie an sich selbst stellen und was andere User von Ihnen halten werden...
Und es sind schon Sie derjenige der abschweift. Sie suggerieren hier einen Zusammenhang zwischen Dingen, der nicht bestehen kann.
" Ob zugesetzt oder natürlich enthalten, ob Haushalts-, Frucht-, Trauben- oder anderer Zucker: Alle liefern jeweils 4 kcal pro Gramm. Für einen gesunden Menschen macht es keinen Unterschied, ob diese oder jene Zuckerart konsumiert wird. "
So einen Schwachsinn. Fruchtzucker oder normaler Zucker machen sehr wohl einen Unterschied aus!
es gibt zwar schon einen Unterschied, der menschliche
Organismus verwertet Fruchtzucker anders als Haushaltszucker, jedoch ist erster keineswegs gesünder.
Wer sich für das Thema näher interessiert und gerne einen Blick auf die Praktiken der Lebensmittelindustrie werfen will, sollte mal die Bücher von Hans-Ulrich Grimm lesen.
doch die Lebensmittelindustrie will dem Konsumenten irreführen mit diesen neuen Lebensmitteln die ja "nur" Fruchtzucker enthalten. Man denkt dann man könne ohne Bedenken essen essen. Einfach mal bei den Inhaltsstoffen lesen und googln, dann erlebt man oft eine Überaschung.
Na geh wirklich, ich dachte immer das wär alles voll ok und natürlich, überraschend, dass da soviel "vertuscht" wird. Deshalb trink ich diverse balance picksaftln nicht, schmecken eh so grindig, wenn dann trink ich gleich ein cola, da weiss jeder was drin ist
einspruch! low-carb-diäten sind zwar kurzfristig meist erfolgreich, haben aber starke jojo-neigung (wenn man seine ernährung nicht langfristig umstellt).
gesund sind low-carb-diäten aber keinesfalls und bestenfalls kurzfristig empfehlenswert!
vergleichen Zucker mit dem Suchtmittel Alkohol. Die Stoffe sind scheinbar chemisch verwandt. Wen wundert es wird doch Alkohol bei der Vergärung von Zucker gewonnen! Wenn die Leute in USA so radikal werden wie bei Zigaretten dann viel viel Spass liebe Kunstnahrungsmittelindustrie :-)
scheinbar chemisch verwandt? nun ja - wie gewinnt man Alkohol nochmal? Vergärung von Früchten/Zucker? Ethanol und Fructose gehen im Körper ähnliche Stoffwechselwege, Fructose wird in der Leber abgebaut und als Fett gespeichert (im Gegensatz zu Glycogen bei Glucose). Chronischer Fructose Überkonsum führt zu ähnlichen Krankheitsbildern wie chronischer Alkohol-Überkonsum
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