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New York - Die USA haben die Aufhebung ihrer Handelssanktionen gegen Burma angekündigt. Bei einem Treffen mit dem burmesischen Staatschef Thein Sein am Rande der UN-Generaldebatte in New York sagte US-Außenministerin Hillary Clinton am Mittwoch, die Vereinigten Staaten würden die Importbeschränkungen für burmesische Waren aufheben. Damit würdige Washington die Reformbemühungen des südostasiatischen Landes.
Die Ankündigung kam rund eine Woche nach dem Beginn eines USA-Besuchs der burmesischen Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi, die eine Aufhebung der Sanktionen forderte.
Die Sanktionen gegen Burma bestehen seit 2003. Bevor sie aufgehoben werden können, muss der Kongress in Washington über jeden einzelnen Bereich beraten, für den sie erlassen wurden, und seine Zustimmung geben.
Es war das dritte Treffen des burmesischen Präsidenten mit Clinton. Beide Politiker erörterten neben der Sanktionsfrage unter anderem auch den Versöhnungsprozess in Burma und die Gefahren durch Landminen in dem Land. Erst in der vergangenen Woche hatten die USA Sanktionen gegen Thein Sein aufgehoben. Dieser will am Donnerstag vor der UN-Vollversammlung reden.
Seit dem Frühjahr 2011 ist in Burma eine formal zivile Regierung unter dem früheren General Thein Sein an der Macht. Diese leitete eine Reihe von Reformen ein und öffnete das Land politisch und wirtschaftlich. Politische Gefangene wurden freigelassen, Suu Kyi inzwischen ins Parlament gewählt. (APA, 27.9.2012)
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