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vergrößern 600x401"Exorzismus" und demonstrative Regelverstöße in Graz.
Graz - Eine spontane Solidaritätskundgebung mit Griechenland, Spanien und Indien gab es Mittwochnachmittag mit 300 Aktivisten und Künstlern, die gerade im Marathon-Camp beim Festival Steirischer Herbst sind.
Dabei "exorzierte" der New Yorker Prediger Reverend Billy die Raiffeisenbank und geißelte nach einem Marsch durch die Innenstadt und das Landhaus, im Kunsthaus Kooperationen von Kunstinstitutionen mit der Ölindustrie.
Nachdem Rauchbomben gezündet und schwarze "Ölspuren" hinterlassen wurden, zog man auf den Hauptplatz und verstieß dort demonstrativ gegen einige lokale Gesetze. Es wurde öffentlich Bier getrunken (was in der Grazer Innenstadt verboten ist) und bei einer Wahlveranstaltung der Grazer ÖVP kollektiv gebettelt.
Die Aktivisten hatten zuvor in täglichen Versammlungen über die Lage in ihren Heimatstaaten, etwa Syrien, Spanien oder Russland, Strategien des Widerstandes gegen Regierungen und Finanzsystem diskutiert. (red, DER STANDARD, 27.9.2012)
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