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Innsbruck - Das Innsbrucker Kellertheater legt seinen Schwerpunkt in der kommenden Spielsaison auf neue Texte und moderne Literaten. Unter dem Motto "Neugierde auf Neues" stehen 2012/2013 zwei Ur- und zwei österreichische Erstaufführungen sowie eine Wiederaufnahme auf dem Programm. "Wir bauen auf die Neugierde unseres Publikums sowie dessen Offenheit für unbekannte Geschichten", erklärte der Direktor des Kellertheaters, Manfred Schild, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.
"Die Erfolge der neuen Stücke der letzten Saison haben uns zu dem aktuellen Spielplan ermutigt", meinte der Theaterdirektor. Die Stücke "Johanna" von Felicitas Hoppe und "4. Produktion von TRIS" der gleichnamigen Gruppe werden im Jänner und April 2013 uraufgeführt, im März steht die Wiederaufnahme von Schilds "Muttersöhnchen" an. Die mit dem Büchner-Preis ausgezeichnete Schriftstellerin Felicitas Hoppe gehöre momentan zu den begehrtesten deutschsprachigen Autoren, sagte Schild: "Trotzdem hat sie sich für die erstmalige Dramatisierung einer ihrer Texte für das Innsbrucker Kellertheater entschieden". "Johanna" wirft einen differenzierten Blick auf die Figur der Johanna von Orleans und eröffnet auf diese Weise neue Perspektiven.
Das bereits in der vergangenen Theatersaison aufgeführte Stück "Muttersöhnchen" soll aufgrund des großen Publikumsinteresses wieder aufgenommen werden. Der Inhalt handelt von der rätselhaften Verbindung zwischen Mutter und Sohn. Mit der Gruppe TRIS, die sich bei ihren Aufführungen zwischen Clownerie und Sprechtheater bewegt, soll eine neue und unbekannte Theaterwelt betreten werden. "Wir haben keine Ahnung, was auf der Bühne passieren wird. Das einzig Sichere ist, dass wir schon jetzt extrem neugierig auf das neue Programm sind", so Schild.
Mit "Falscher Hase" von David Gieselmann und "Sushi für alle" von Kristof Magnusson wurden außerdem zwei österreichische Erstaufführungen in den Spielplan integriert. Beide Stücke sollen das Publikum durch Witz und Ironie begeistern, sagte der Kellertheater-Chef. In "Falscher Hase" liefern sich eine etwas verschrobene Dame und ein verhinderter Pantoffelheld ein Wortduell, "Sushi für alle" ist eine Groteske über den Versuch, nach außen eine Familie darzustellen. (APA, 26.9.2012)
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