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Wien - "Geschlechterdiskriminierung ist genauso wenig tolerierbar wie Diskriminierungen aus rassischen, religiösen und nationalen Gründen", sagt Hans Gasser, Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ). Um hier auch in den Medien ein Zeichen zu setzen haben das Frauenministerium, der ORF und der VÖZ den "Gender Award Werbung" ausgelobt, außerdem will der VÖZ in den Ehrenkodex für Journalisten einen Passus zur geschlechtersensiblen Berichterstattung aufnehmen, kündigte Gasser an.
Der Gender Award honoriert Werbesujets mit besonderem Vorbildcharakter und soll damit das gesellschaftliche Bewusstsein für gleichstellungsorientierte und diskriminierungsfreie Werbung erhöhen. Der Preis, der am Mittwoch erstmals vergeben wurde, ging an die Werbeagentur McCann Wien für den Spot "Reifenpanne", der für AMA Marketing GmbH entwickelt wurde.
"Dieser Werbepreis hebt nicht Negatives mit erhobenem Zeigefinger hervor, sondern zeichnet positive Musterbeispiele aus. Unser Ansatz ist: Sensibilisieren und informieren statt Reglementieren", so Gasser.
Gerda Reichl-Schebesta, Präsidentin des Creativ Club Austria, betonte, dass Werbung gewöhnlicherweise nie Vorreiter einer Gesellschaft ist, sondern sie spiegelt. "Wir müssen hier unsere Gewohnheiten ändern", sagte sie bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Medientage.
Der Kaufmännische Direktor des ORF, Richard Grasl, erklärte, dass Werbung grundsätzlich immer an die Grenze geht und auch immer polarisieren wird wollen, um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Im ORF unterliege jeder Spot einer Qualitätskontrolle. Darauf angesprochen, dass aber auch hier schon der eine oder andere Spot durchgerutscht sei, meinte Grasl: "Wir werden demnächst noch ein bisschen genauer hinsehen."
Michael Straberger, Präsident des Österreichischen Werberats, will vor allem die Bevölkerung und kleinere Unternehmen sensibilisieren und ein Gespür für sexismusfreie Kommunikation wecken: "Wir wollen was bewegen", so Straberger. (APA, 27.9.2012)
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... kenn mich jetzt nicht mehr aus, wenn ich lese, was da alles als sexistisch oder nicht sexistisch gebrandmarkt wird (und sogar mit Preis versehen, Oho!): ist das jetzt sexistisch, wenn ich einer Frau die Tür aufhalte und ihr den Vortritt lasse oder krieg ich jetzt auch einen Preis, wenn ich sie die Tür aufhalten lasse, während ich hindurchschwebe?? Bitte um Hilfe!
schon erstaunlich was man alles auszeichnen und dann auch noch kommentieren kann. man braucht dazu nur ein thema das (scheinbar) aktuell ist und schon finden sich eine ganze menge experten die dazu stellung beziehen. egal ob das thema sinnig ist oder nicht. ich finde der spot ist eher das gegenteil, er ist sexistisch. die rolle der frau ist überzogen, wenig glaubwürdig und die einer Karrikatur. so und zum guten schluss fehlen mir jetzt die jubelmeldung der mccann mit verweis auf die unzähligen mitarbeiter die diesen spot gestaltet haben. oder ist die fehlende meldung ein indiz dafür das es die mccann gar nicht mehr gibt?
Ich halte diese Empfinlichkeit gegenüber den Werbungen mit einer bisherigen Geschlächterrolle für sehr übertrieben. Die die hier so stark proterieren soll sich einmal Werbung in italienischen Fernsehn ansehen. Dagegen ist unser Sexsimus eine feministische Initative.
ha, na das schau ich mir an, wo endlich ein mann ein sch...häuslmittel LÄCHELND in die kamera zeigt. oder die frische weisse wäsche aufhängt. fangts mal da an, bevor ihr immer schreit gender gender gender a la töchter&söhne von der grippemaskenkäuferin...
...gibts eh schon:
mann hängt wäsche auf:
www.youtube.com/watch?v=I... re=related
mann hält haushaltsmittel lächelnd in die kamera:
http://www.youtube.com/watch?v=cCz6SI7HWVA
...die Werbung ist ja wirklich das vorletzte. Noch blöder ist die wo angedeutet wird, dass Fleisch klug macht.
Ich bin ja nun wirklich kein Vegetarier aber vom Fleisch essen allein ist noch niemand schlau oder stark geworden.
So ein Beuschel!
Das einzige was an der Werbung vl noch sexistisch ist, ist dass die Alte fragt ob's "noch geht"? und dabei auf den Mann herab blickt.
Und so ein gehabe kenn ich von einigen Frauen.
Womit wir beim Thema der Gleichberechtigung aber nicht Gleichstellung wären. Das von einigen Frauen gerne ausgenutzt wird.
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