Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Viel Macht in die Hände Frank Stronachs legt die Satzung seiner soeben gegründeten Partei. "Die Partei wird nach außen vom Obmann alleine vertreten", ist der wichtigste Satz der Parteisatzung, berichtet der "Kurier" (Donnerstag-Ausgabe). Oder: Bei Stimmengleichheit in der Mitgliederversammlung "entscheidet die Stimme des an Jahren ältesten Parteimitgliedes". Der austrokanadische Milliardär ist 80 Jahre alt.
Scheidet "der Obmann" aus der Partei aus, kann er "zu Lebzeiten eine Person aus dem Kreis der Gründungsmitglieder bestimmen", die - bis zur Wahl eines neuen - an seine Stelle tritt. Beitreten kann dem "Team Stronach für Österreich" jeder ab 16 Jahren, der einen Mitgliedsbeitrag entrichtet. Mindestens einmal jährlich soll eine Mitgliederversammlung stattfinden, an der man persönlich "oder via Telefonkonferenz teilnehmen kann", zitiert der "Kurier" aus Stronachs Parteisatzung.
Als Zweck der politischen Bewegung wird genannt, die staatliche Willensbildung "auf Basis der Österreichischen Bundesverfassung und der Prinzipien von Fairness, Transparenz und Wahrheit umfassend zu beeinflussen". Ziele des Teams Stronach sind, Bürger intensiver einzubinden, Staatsschulden und "überbordende Bürokratie" abzubauen oder eine Mitarbeiterbeteiligung mit Gewinnausschüttungen wie bei Magna in allen österreichischen Unternehmen.
Offiziell veröffentlicht werden die Satzungen am Donnerstag um 12.00 Uhr auf der Website der neuen Partei - die sich morgen, Donnerstag, Vormittag in der Orangerie in Schönbrunn erstmals präsentiert. (APA, 26.9.2012)
Der ÖGB genieße über Gebühr Einfluss, beklagt Frank - zu Recht? Ein Faktencheck
Gewerkschafter Katzian kritisiert "autoritäre Ansagen" - Darabos: Mit Stronach ist kein Staat zu machen
Was ihm bei der ÖVP verwehrt geblieben war, lief in der Stronach-Truppe für Hans Mayr wie von selbst
Als Experte für Werbung und Kommunikation engagiert
Acht Personen auf Wunsch von Frank Stronach ausgeschlossen
Vor einem Monat forderte der Stronach-Landesrat alle Politiker dazu auf, auf den Dienstwagen zu verzichten - Köfer: "Schwieriger, als ich mir das vorgestellt habe"
Stronach habe immer zu Hans-Peter Mayr gehalten, behauptet Tiroler Obmann Jenewein - Parteiausschluss: "Frank war da in Kanada"
Mysteriöse E-Mails, hohe Summen als Ersatz für nicht erreichte Posten, handfeste Personal-Streitigkeiten - und niemand will etwas davon wissen
Stronachs Ex-Spitzenkandidatin über den Listenstreit in Tirol und eine mögliche Wahlanfechtung
Team Stronach Mitarbeitern wurden in internen Mails Posten und Geld versprochen
Frank Stronachs engste Vertraute
Laut "Kurier" verlässt der Ex-ÖBB-Vorstand wegen Konflikts um die Tiroler Landeslisten die Partei
Sonja Ulmer: "Von uns wird es kein Engagement für die Wahl geben" - Angeblich 820 Parteiaustritte in Tiroler Team
Spitzenkandidat des Team Stronach schließt Koalition mit Platters ÖVP nicht aus - "Ideologisch zwischen ÖVP und FPÖ"
Viel heiße Luft über weißen Tischtüchern: Frank Stronach präsentiert sein Team, Inhalte bleiben vage
Wenige Wochen vor den Landtagswahlen in Tirol und Salzburg sieht Parteichef Frank Stronach nach dem Rechten. Die abtrünnige Tiroler Liste unterstützt er – und verliert offenbar deshalb seinen "General Manager"
Hans-Peter Mayr darf nun doch für Stronach in Tirol antreten
Stronach fährt am Mittwoch nach Tirol, um zu retten, was noch zu retten ist
Ex-Landesparteiobmann will Listenzusammenführung und stellt Bedingung - Stronach-Sprecher droht mit Klagen wegen missbräuchlicher Namensverwendung
Folgt auf Karin Prokop - Als Klubchef interimistisch im Amt
Kommende Woche sollen Kandidaten präsentiert werden
Milliardär hatte Schloss billig von Gemeinde gekauft - und wird jetzt beschuldigt, zur Untreue verleitet und beigetragen zu haben
Die beiden Abgeordneten wurden als Kandidaten kolportiert - Grillitsch: "Schwachsinn, Schwachsinn, Schwachsinn"
Stronach-Klubchef Lugar nennt Interessenten aus BZÖ, ÖVP und SPÖ - Schenk dementiert
... oder sie hat die "Heute-Redaktion" nicht im Griff.
Der Live-Ticker zu seiner Präsentation ist nämlich schon mehr Satire und Verarschung als Berichterstattung und ist momentan übertitelt:
"So wirr stellt sich Onkel Frank die Politik vor".
"Heute" als aufklärerisches Medium oder vom Faymann besser geschmiert?
Jedenfalls ganz lustig zu lesen, oder pardon, zu "läihsen".
Gibt ja scheinbar bei dem unnötigen Gratisblattl doch noch ein paar kritische Köpfe.
Ich glaube dem Stronach geht es dabei auch überhaupt nicht um Politik sondern vor allem um eines: Anerkennung.
Er will sich zu einer Art Volksheld machen.
Habt ihr mal den Werbespot von "Team" Stronach gesehen? Da geht es hauptsächlich darum wie toll der Stronach doch ist.
Und bei Interviews ist es das selbe: Ich bin sehr kultiviert, ich bin sehr erfolgreich, ich bin sehr unabhängig, ich habe sehr viele Jobs geschaffen,...
Der Stronach hat viel erreicht, er hat alles was man für Geld kaufen kann. Nur findet er offensichtlich, dass er dafür zu wenig Anerkennung bekommt.
Und das will er jetzt mit Wahlen kompensieren:
Eine Stimme für Stronach bedeutet für ihn: Frank du bist so toll, der will das du sein Chef bist.
Wenn der in einem Jahr einen Schlaganfall oder sonst was hat, dann ist das Team-Stronach Geschichte.
Was bleibt dann noch übrig? Ein paar Hinterbänkler die sich für die Selbst-Beweihräucherung eines alten Milliardärs haben kaufen lassen.
auch die derzeitige Regierung entlassen.
Aber Stronach??? Schon in der Parteibezeichnung "Team-Stronach" hat er gelogen bzw. den ersten Widerspruch eingebaut.
Der Rest ist auch eher abschreckend als ermutigend.
Da ist ihm ja die Piratenpartei noch weit überlegen.
Ich habe mir Frank live angehört. Er sprach davon, eine Gruppe Menschen, die sich wie er um Österreich sorgen und für das Land arbeiten wollen und die anständig sind zu unterstützen. Er sprach davon dass er, wenn gewünscht, auch seine Person zur Verfügung stellt, sich aber keinesfalls vordränge. Auch wenn ich wieder zesuriert werde, aber meine ganz persönliche Meinung: Von anständigen Leuten sehe ich bislang nix, die Partei ist mit ihrem alleinbestimmenden Führer so undemokratisch wie nur irgendwas und die Forderungen sind so lächerlich abstrus, dass man weinen möchte (erst soll der Schilling wieder her, dann sieht man, dass man damit nix reißt - und jetzt fordern sie für jeden Staat einen eigenen Euro?? Hält der uns für beschränkt?)
Man sollte nicht jeden Blödsinn, den scheinbar jemand an zentraler Pressestelle verzapft hat, 1:1 übernehmen. Hier wird suggeriert, dass Stronach sich die Statuten extra so formulieren ließ, dass er selbst viel Macht hat. In Wahrheit sind genau diese Formulierungen absoluter Standard und jedem bekannt, der mittels Musterstatuten einen Verein gründet. Also was soll die künstliche Aufregung?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.