Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 600x794Zitronensahne und Pistaziencreme: "Les Tartes", Kuchen von Hanakam und Schuller, die keine sind.
"Zucker" heißt ihre Ausstellung bei Viertel Neun, einer neuen, der jüngeren, österreichischen Künstlergeneration verpflichteten Galerie.
Wien - An den pickigen rosa Zuckerguss von Punschkrapfen muss man denken, an üppige Buttercreme zwischen Haselnussböden und Biskuit. Und doch ist die Installation von Markus Hanakam und Roswitha Schuller in der Galerie Viertel Neun keine Schwelgerei in Obers, sondern strenggenommen lediglich eine Ansammlung gestreifter, dreieckiger Prismen, auf denen man - dank weicher Schokogusspolsterung - sogar sitzen kann.
Les Tartes, also "Die Kuchen", titelt die Installation auch noch provokant: Sie ist Balanceakt, ein Borderlinern an der Grenze zwischen Minimal und Pop Art, zwischen Abstraktem und Gegenständlichem. Ob Konzeptkunst nüchtern und streng aussehen müsse, fragen sich die beiden Künstler. Oder könne ihre eigene, stets konzeptionelle künstlerische Arbeit nicht auch babyblaue und zuckerlrosa Oberflächen haben?
Ihre Brüskierung des schwarz-weißen Ernstes kann man auch als Kritik an der Inszenierung von Kunst verstehen, die oft nur noch über ihre Oberfläche funktioniert; diese mag zwar reduziert und seriös aussehen, ist aber auch nichts anderes als Dekor von möglicherweiser seichter Ware. Der Architekturtheoretiker Reyner Banham verglich 1971 ornamentale Behübschung moderner, anonymer Bauelemente mit Zuckerguss.
Wichtige Denkansätze, die Hanakam und Schuller über sechs Räume der Galerie Viertel Neun verfolgen. Etwa in der witzigen Videoarbeit Gâteaux, in der Minimal-Art-Werke von Dan Flavin und Maurizio Nannucci geheime Kuchenrezepte austauschen. Besonders sehenswert ist ihr Video Palm Springs, das vergegenwärtigt, wie das normale Leben in Ikonen der Architektur, etwa in Neutras Kaufmann's House, aussieht. Sie visualisieren die Sehnsucht der Bewohner nach Gestaltung, indem sie den Architekturfotos zum Beispiel eine Amarenakirsche aufs Dach setzen.
Oder: Research Table (Monty), ein Berg aus Zuckerstreuseln, dessen Gipfel seltsam verformt ist. Es sei das Matterhorn in der Disneyland-Version, denn dort, erzählen die beiden, folgt der erhabene Schweizer Berg eher der Form der Zwergen-Zipfelmütze. (Anne Katrin Feßler, DER STANDARD, 27.9.2012)
Bis 25. 9., Viertel Neun, Hahngasse 14, 1090 Wien
Ohne Umwege hat der neueste Werkzyklus von Gunter Damisch vom Atelier in eine museale Schau gefunden: Die Ausstellung "Micro Macro" in der Albertina reicht vom Damisch-Alphabet bis zu Collagen, die Quellenmaterialien seines Weltbildes integrieren
Shoah und Schicksale in Bilderform - Exponate von USA über Frankreich bis Österreich - Bis 5. Oktober im Universitätsmuseum Graz
Der romantisierte Blick auf die Natur hält sich: Daher durchkreuzt Michael Goldgruber Bilder des Erhabenen in der Ausstellung "Festland"
War auf documenta in Kassel und auf Biennale in Venedig vertreten
355 PS starkes Auto erwies sich ungeeignet für den Transport von Kunstobjekten und soll im Juli verkauft werden
Als Schatzkammer der Satirezeichnung präsentiert sich das Wilhelm-Busch-Museum für Karikatur und Zeichenkunst in Hannover - nicht nur seiner ständigen Schausammlung wegen
Paulina Olowska mit der "Pavilionesque" in der Kunsthalle Basel
Millionenschaden durch auf Gemälde der russischen Avantgarde spezialisierte Bande
Die bis Sonntag laufende Art Basel wurde noch einmal größer. Und die Wellblechhütten vor der Messehalle störten nicht: Kunst sorgte wieder für gigantische Umsätze
Ausstellung im Salzburger im Museum der Moderne
Am Mittwoch wird der neue Aussichtsturm auf dem Pyramidenkogel eröffnet. Endlich mal wieder ein Stück Architektur in Kärnten, das Rumba und Samba tanzt
Künftig sind alle Ausstellungen gratis - Und die Performanceserie "ephemeropteræ" beginnt kommenden Freitag bereits am Nachmittag mit Livemusik
Das Museum Liaunig erweitert sich und widmet auch seine aktuelle Ausstellung den Vorstellungen von Raum
Die Stadtbehörden haben den Stararchitekten gebeten, das Großprojekt wieder aufzunehmen
Federn aus Peru, Seidensamt aus Italien, Baumwolle aus Laos: Alte Textilien erzählen im Grazer Kunstverein von Produktion und Reproduktion - Künstler der Gegenwart antworten darauf
Nach dem Erfolg der Art Basel in Hongkong hat die bedeutendste Messe für Gegenwartskunst auch in Basel Asien-Schwerpunkt - Sieben österreichische Galerien dabei
Unter dem Titel "The Restaurant" ist in der Galerie Kargl der letzte Teil der Trilogie "The Hotel" des niederländischen Künstlers Marcel van Eeden zu sehen
Retrospektive zum Werk von Johann Baptist Reiter in Linzer Stadt- und Schlossmuseum
Arbeiten von Nilbar Güres in der Galerie Martin Janda - Es sind Stereotype, Rollenbilder und Traditionen patriarchaler Gesellschaftssysteme, die Güres zum Thema ihrer Kunst macht
Nach vierjährigem Umbau wurde die Städtische Galerie im Lenbachhaus München wiedereröffnet. Um 59,4 Millionen Euro wurde sie vom britischen Architekten Lord Norman Foster saniert und erweitert
Die Berliner Akademie der Künste ehrt ihr Mitglied Gustav Peichl mit dem schönen Band "Die Zeichnung ist die Sprache der Architekten"
Preisverleihung im September im Rahmen einer Gruppenausstellung im 21er Haus
Umfangreiche Werkschau des experimentierfreudigen sowjetischen Fotografen Alexander Rodtschenko in Wien - Mit Ansichtssache
Arbeiten des Medienkünstlers und Biennale-Teilnehmers für die Neue Galerie des Joanneum gesichert
Trotz musikalischer und moralischer Unterstützung durch Freunde sah der Gelatin'sche Skulpturenabbau auch nach Schwerarbeit aus
kunst sollte doch irgendwie der gesellschaft dienen und wenn ein werk dieses ziel nicht verfolgt sollte zumindest ein handwerklicher wert zu erkennen sein.
Dieses Werk lässt weder handwerkliches geschick erkennen noch ist es irgendwie der gesellschaft dienlich.
und selbst wenn die Autoren vielleicht ebendiese probleme aufzeigen wollen ist das doch eine sehr überzogene art so etwas auszudrücken.
damit du dir auch sicher sein kannst, hier:
http://derstandard.at/2884923/D... l-der-Wahl
gleich das 3. ptg.
ich kann über mein archiv bestimmte artikel leichter finden. sei so lieb.
eine Bitte: könntest mal ganz kurzfristig deinen posting-namen ändern - den hatte ich nämlich von Jänner 2006 bis 2010. Ich möcht noch mal mein Archiv freischalten, das geht nur mit dem alten ptg.namen (ohne 1 danach)
- ich verwend ihn genau noch einmal und dann hast ihn wieder - versprochen! lg
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.