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New York/Vandalia/Wien - Während sich Präsident Barack Obama bei der UN-Generalversammlung in New York als Weltpolitiker präsentierte, bestiegen Mitt Romney und Paul Ryan Mittwoch in Ohio einen Bus, um verlorene Meter in dem umkämpften US-Bundesstaat gutzumachen.
Für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten und seinen Vize sah es zuletzt nicht besonders gut aus in den Umfragen. Ihr ins Straucheln geratener Wahlkampf spiegelte sich immer mehr auch in den Zahlen der Demoskopen wieder.
Knapp sechs Wochen vor der Wahl hat Obama seinen Kontrahenten vor allem in den umkämpften Bundesstaaten ("Swing States") immer weiter abgehängt. In Ohio liegt der Amtsinhaber mit 53 zu 43 Prozent vorn, ermittelte die Quinnipiac University im Auftrag der New York Times. Und in Florida führt Obama demnach mit 53 zu 44 Prozent. Wenn Romney im November in beiden Staaten verliert, hat er kaum eine Chance, 2013 ins Weiße Haus einzuziehen.
Mehrere Umfragen aus den Wochen nach den Parteitagen Anfang des Monats bestätigen den substanziellen Vorsprung Obamas in Ohio. Dort sind 18 von 538 Elektorenstimmen zu holen, die schlussendlich den Präsidenten in ihrem Wahlmännergremium wählen. In der jüngeren Geschichte schaffte es kein Kandidat ins Weiße Haus, ohne Ohio zu gewinnen. Florida bringt 29 Elektoren, zum Wahlsieg werden mindestens 270 benötigt.
Laut der Quinnipiac-Umfrage liegt Obama auch in den "Swing States" Pennsylvania, Wisconsin, Colorado und Virginia vorn. Insgesamt käme er momentan insgesamt auf mindestens 271 Wahlmänner und damit auf die Mehrheit, berechnete das Internetportal Huffington Post. Romney habe dagegen erst 191 Wahlmänner relativ sicher.
Die New York Times errechnete dagegen in tausenden Simulationen, dass Romney es sich leisten könnte, Ohio zu verlieren, dann aber unbedingt Florida und North Carolina gewinnen müsste. Seine Kampagne stelle sich bereits auf dieses Szenario ein.
Drehen könnten die Stimmung vor dem Wahltermin am 6. November noch die drei Rededuelle der Kandidaten im Fernsehen. Die erste TV-Debatte findet am 3. Oktober statt. (pra, DER STANDARD, 27.9.2012)
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Nach langem (Vor-)Wahlkampf gestand der Republikaner am Dienstag seine Niederlage ein und forderte alle Parteigänger zur Zusammenarbeit im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika auf. Für den neuen, alten Führer Obama wollte er beten.
Barack Obama ist der erste schwarze Präsident im Weißen Haus. In den ersten vier Jahren seiner Amtszeit hat sich für die benachteiligten Afroamerikaner aber kaum etwas geändert. Trotzdem haben sie ihn wieder mit großer Mehrheit gewählt
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Im Senat kann sich Präsident Obama nun zwar auf eine etwas breitere demokratische Mehrheit stützen, das Repräsentantenhaus verteidigten die Republikaner allerdings recht deutlich. Enttäuschungen gab es für einige Kandidaten der konservativen Tea Party.
Die interaktive Zeitleiste von derStandard.at zeigt die markantesten Punkte in Barack Obamas Biografie
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Von Anfang an war Mitt Romney nur eine Verlegenheitslösung, die Niederlage war absehbar
Liveticker-Nachlese: Mit Obamas Sieg in Ohio war die Niederlage Romneys besiegelt - Das Rennen in Florida ist zwar noch nicht entscheiden, tut aber nichts mehr zur Sache - Romney gestand Niederlage ein
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Nach dem Sieg Barack Obamas bei der Präsidentenwahl herrschte in den USA vielerorts ausgelassene Partystimmung - Eindrücke eines langen Wahlabends
Wer hat wen gewählt? Welche Macht hat der Präsident? Wie funktioniert das politische System der USA?
Wenn er bei den Rededuellen auch solche Dinge von sich gibt wie das kolportierte Statement über die Gefährlichkeit von Feuer im Flugzeug, weil man da ja nicht die Fenster öffnen könne (!), mach ich mir wenig sorgen.
(Falls er wirklich Präsident würde, könnte man ihm ja ein zu öffnendes Fenster in die AirForce 1 einbauen. Über den Effekt eines offenen Fensters bei 900km/h in 12000m Höhe kann er dann vielleicht in einer Talkshow erzählen ;-)
Spaß beiseite - so was will US Präsident werden?? Gnade dem Rest der Welt...
drehen könnte die stimmung auch noch das höhere werbebudget von romney
oder irgendein börseneinknick
oder eine "terror"attacke - diese hat schon einmal einen republikaner ungeahnte beliebtheit und eine zweite amtsperiode gebracht
oder ...
entschieden ist hier noch gar nichts
je länger Romney aber in den Umfragen deutlich hinten liegt, desto schwieriger wird es das Geld auch einzusammeln bzw. desto eher sträuben sich Super-Pacs es für Romney auszugeben.
Tatsächlich könnte es sogar soweit kommen, davon gehen viele Kommentatoren in den USA mittlerweile aus, dass wenn Romney in der ersten Debatte nicht ein Befreiungsschlag gelingt, dass sich dann das republikanische Establishment und die reichen Geldgeber von ihm abwenden könnten und stattdessen alle Energie (und Geld) dafür aufbringen, die Senats- und Kongresswahlen zu stützen, damit sie wenigstens diese beiden Häuser erobern bzw. halten.
Und wenn das passiert, ist das Rennen für Romney vorbei. Genauso lief es auch 1996 mit Bob Dole ab.
"And then there’s Joe Biden. Lovely fellow, but sometimes he spouts off like the drunken uncle at a family reunion. This will make the vice presidential debate must-watch television."
http://campaignstops.blogs.nytimes.com/2012/09/2... knowables/
Bis August hat Obama $337 million und Romney $194 million gesammelt. "On-hand" sind es 88 million zu $50 million. Grund dafür ist, dass Romney erst seit relativ kurzer Zeit als Kandidat feststeht. Viele Spenden gingen daher an das Republican National Committee $189 million. Auch hier führen die Demokraten (Obama/DNC "Victory Fund" $207 million.
Mehr Geld, nämlich mehr $150 million, gesammelt haben jedoch die konservativen Super-PACs. Im Gegensatz dazu der demokratische Super-PAC mit $34 million "Priorities USA".
Über Geld von Super-PACs kann ein Kandidat aber nicht selbst verfügen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich die konservativen Super-PACs von Romney abwenden und die Senate- und House- Campaigns mit Geld überfluten.
The decision to push ahead with the controversial program just 41 days before Election Day in the nation’s biggest battleground state is already the subject of three separate federal lawsuits from a coalition of liberal-leaning groups as well as President Barack Obama’s Justice Department.
Republicans are the least likely to be identified as potential noncitizens on the list when compared to independents and Democrats. Hispanics are more likely than non-Hispanic whites or African Americans to be flagged, a Miami Herald analysis determined.
Read more here: http://www.miamiherald.com/2012/09/2... rylink=cpy
Ernsthaft: Der Vorsprung von Obama erreicht Ausmaße, die vor drei Wochen noch unerreichbar schienen. Zweistellig. In Battleground-Staaten!!
Offenbar sehen interne Zahlen der Demokraten mittlerweile auch Arizona als knapp an. Es gibt sogar Überlegungen, auch dort stärker zu investieren.
Nebraska's 2. CD ist entgegen allen Unkenrufen, dass Obama diesmal dort nichts holen kann, wieder ganz knapp.
In Anbetracht dieses Dammbruchs würden mich mal aktuelle Umfragen von Indiana und South Carolina interessieren.
Nicht nur Obama steht gut da. Auch viele Senatsduelle bewegen sich in die richtige Richtung.
Hält diese Welle an, fällt auch das House an die Demokraten.
Romney ist schon geschlagen. Der Rest ist noch spannend.
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